Danke für die Auswertung, Aldawen!

Interessant ist für mich, dass bei den Bewertungen die Gauss'sche Normalkurve zu weit im positiven Bereich liegt. Da die Teilnehmer meiner Meinung nach recht typisch für das Forum sind, müsste das bedeuten, dass
- entweder in diesem Forum tendenziell zu gut bewertet wird, ich also bei jeder Berattung so ein Dreiviertelviech abziehen muss
- oder schlechte Bücher gar nicht erst bewertet werden. Was schade wäre.
Das sehe ich nicht ganz so. Ich denke, daß man ja so seine Lesegewohnheiten hat und vorwiegend das liest, was einen auch interessiert und das gefällt einem dann in den meisten Fällen auch, so daß man es gut bewertet. Absolut grottige Bücher lese ich gar nicht erst (wenn man es beim Reinlesen oder anhand des Themas bereits erkennt) oder breche sie nach wenigen Seiten ab, wenn sich doch mal eins einschleicht. Mit der Zeit greife ich immer seltener daneben. Das halte ich eigentlich für normales Leseverhalten.
Außerdem gehe ich am Jahresende immer nochmal die Tabelle durch und ändere einige Bewertungen aus der Rückschau. Da werte ich dann manches ab (einiges aber auch auf).
Ich finde ja die Genre-Verteilung interessant: Sonstige Belletristik, dann Krimis & Thriller und dann schon die Kinder- und Jugendliteratur, noch vor den Klassikern und Fantasy - hätte ich nicht gedacht.
Bei mir beträgt der Anteil an Kinder- und Jugendbüchern 53%. Ich glaube, ganz so viele waren es in den Vorjahren nicht. In der Hinsicht bin ich also ein Spezialfall. Das hängt mit meiner Büchereitätigkeit und Leseförderungstätigkeit zusammen und damit, daß ich eben vieles auch lese, was meine Tochter liest. Außerdem lassen Kinderbücher sich viel schneller lesen als Erwachsenenbücher.