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Autor Thema: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe  (Gelesen 14817 mal)

MacOss

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Annabas

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Re: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe
« Antwort #91 am: 19. September 2008, 11:26:15 »

Och nö. Der Gedanke gefällt mir überhaupt nicht.
Kann man die Serie nicht in Ruhe lassen? Zumal der 5. Band schon gegenüber den ersten drei Büchern ziemlich abfiel.
Und dann noch ein anderer Autor? Da bin ich extrem skeptisch.

Die ersten drei Bände sollte ich aber auf jeden Fall in der nächsten Zeit nochmal lesen, sie haben mir viele Aha-Effekte beschert. Endlich weiß ich, wo meine verlorenen Kugelschreiber abgeblieben sind und die Sache mit dem PAL-Feld erklärt auch viel.  :breitgrins:

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mondy

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Re: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe
« Antwort #92 am: 29. Juni 2010, 13:14:03 »

Ich schreib meine Rezi des ersten Bandes jetzt einfach mal hier rein.



Erster Satz
Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne.

Meine Meinung
Naja, mein Fall wars irgendwie nicht. Ich mag zwar abgedrehte Bücher, aber hier hatte ich beim Lesen immer den Eindruck, dass alles zu sehr "gewollt" ist. Ich kann nicht wirklich beschreiben, woran es lag. Manche Witze werden nur am Rande angedeutet, aber ich hatte das Gefühl, dass der Autor ziemlich lange gebraucht hat, bis sie eben "nur am Rande" erscheinen. Ein Satz innerhalb des Buches beschreibt das eigentlich ganz gut:
Zitat
Achselzuckend drehte er das Ding in seinen Händen herum, dann warf er es achtlos beiseite, aber nicht so achtlos, daß es nicht auf was Weichem gelandet wäre.
 
Genauso fühlte ich mich beim Lesen. Der Witz soll "zufällig" erscheinen, achtlos hingeworfen, aber auf jeden Fall zum laut Auflachen animieren. Letztendlich ist das ja nur ein persönlicher Eindruck, genervt hats mich trotzdem.
Blöderweise habe ich den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Dadurch sind mir bestimmt einige Aha-Effekte entgangen. Allerdings hat mir schon der Film nicht besonders gefallen, deswegen bezweifel ich, dass mich die "Wendungen" im Buch begeistert hätten.
Positives gibt es natürlich auch: "42" ist einfach mal der Brüller, an der Stelle musste ich auch im Buch wieder loslachen.
Andere Sachen fand ich dafür wieder überflüssig, wie z.B. die Gedanken des Pottwals ... fand ich einfach nicht lustig.

Weder der Humor noch die Story ist wirklich bei mir angekommen, deswegen gibts freundliche
 2ratten
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Miramis

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Re: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe
« Antwort #93 am: 22. August 2011, 11:00:01 »

Meine Meinung:

Nicht Fisch, nicht Fleisch, diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich das Buch am Ende der Lektüre zuklappte. Was soll man zu diesem Science-Fiction-Klassiker sagen, der für viele Leser Kult und für andere schlichtweg Schrott ist?

Ich liege mit meiner Meinung irgendwo in der Mitte; ich finde, der Kult der um dieses Buch gemacht wird, spiegelt in keiner Weise die doch eher mittelmäßige Qualität wieder, die ich beim Lesen empfand; aber total schrottig fand ich es nun auch wieder nicht, denn manche Einfälle des Autors fand ich recht lustig und konnte herzhaft darüber lachen.

Wobei rückblickend betrachtet doch das Kopfschütteln angesichts des manchmal etwas platt und konstruiert wirkenden Humors überwog – vielleicht ist das ja der berühmte britische Humor, den ich nur vom Hörensagen kenne? Wie dem auch sei, ich hatte ein paar nette Lesestunden mit dem Anhalter und habe dabei eine Leselücke geschlossen. Insgesamt hat mich das Buch aber eher gleichgültig zurück gelassen und ich werde keinesfalls einen weiteren Roman aus dieser Reihe lesen. Sorry, ihr Freaks mit dem Handtuch um den Hals, am besten ignoriert ihr mich einfach.

Die Bewertung eines mittelmäßigen Buches kann nur genau in der Mitte liegen:

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Jari

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Re: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe
« Antwort #94 am: 15. Januar 2012, 16:56:15 »

Inhalt:

Nach der Zerstörung der Erde stecken Arthur Dent und seine Freunde in ziemlichen Schwierigkeiten. Eigentlich wären die Schwierigkeiten ja gar keine Schwierigkeiten, wäre das Raumschiff "Heart of Gold" nicht gerade damit beschäftigt, eine Tasse Tee herzustellen.
Als Zaphod Beeblebrox, seines Zeichens Präsident der Galaxie, sich auf macht, den Herrscher des Universums zu suchen, geht die Odyssee durchs Weltall in die nächste Runde...

Meine Meinung:

"The Restaurant at the End of the Universe" ist der zweite Teil der Hitchhiker-Reihe von Douglas Adams. Wieder einmal besticht der Autor mit munteren Einfällen und kurzweiligen Jagden durch die unendlichen Weiten des Weltraums.

Jedoch sollte man unbedingt den ersten Teil gelesen haben, bevor man sich ins Restaurant begibt. Zwar werden die Ereignisse des ersten Bandes auf zwei Seiten noch einmal kurz zusammengefasst, doch reicht dies bei Weitem nicht aus, um die Charaktere zu verstehen. Auch ich hatte etwas Mühe, da es schon einige Jahre her ist, seit ich den ersten Band "The Hitchhikers Guide to the Galaxy" gelesen habe.

Wer den ersten Band mochte, wird auch vom zweiten Teil nicht enttäuscht sein. Der Humor wird nicht weniger und Adams bringt wieder viel Schwung in die Geschichte. Es bleibt kaum Zeit, einmal richtig Atem zu schöpfen. Auch nicht, als die Charaktere es endlich ins "Restaurant am Ende des Universums" schaffen. Es gibt viel zu Lachen und vor allem Douglas' Ideen (u.a. von wem die Menschheit eigentlich absteht) sind einfach herrlich. Der Autor schafft es, auf eine feine englische Art, die menschliche Lebensweise zu mokieren.

Die vielen unterschiedlichen Planeten und Landschaften machen es einem leider ab und zu schwierig, einzuordnen, wo man sich örtlich und bezüglich der Geschichte gerade befindet. Diese Sprünge machen es vor allem jenen schwierig, die das Englische noch nicht so gut beherrschen. Für jene empfiehlt es sich, die deutsche Ausgabe zu lesen.

Fazit:

"The Restaurant at the End of the Universe" knöpft direkt an den Vorgänger an. Dies nicht nur, was die Handlung betrifft, sondern auch sprachlich. Douglas hat eine gelungene Fortsetzung geschrieben, die Lust macht, sich sofort auf den nächsten Teil zu stürzen.



4ratten

Kommentar: Ich bin überrascht, hier so viele negative Rezensionen zu lesen und frage mich, ob es wiedermal mein komischer Büchergeschmack ist oder ob es die deutsche Übersetzung ist, die so viel ausmacht. Vielleicht werde ich mir irgendwann die Reihe auf deutsch vornehmen, um sie mit der englischen zu vergleichen :winken:
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Annabas

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Re: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe
« Antwort #95 am: 15. Januar 2012, 20:10:06 »

oder ob es die deutsche Übersetzung ist, die so viel ausmacht.
Ich habe alles auf deutsch gelesen und fand/finde die Reihe großartig.
Ich glaube, das ist wie bei Pratchett: man mag es oder man mag es nicht.

Grüße von Annabas  :winken:
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Jari

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Re: Douglas Adams - Die "Anhalter"-Reihe
« Antwort #96 am: 04. Februar 2012, 22:43:02 »

Inhalt:

Fünf Jahre in einer Höhle auf der prähistorischen Erde tun niemandem gut - schon gar nicht Arthur Dent. Eines schönen Morgens jedoch taucht Arthurs alter Freund Ford wieder auf und er hat Neuigkeiten mitgebracht. Ihre Aufgabe ist keine geringere als die, das Leben, das Universum und den ganzen Rest zu retten...

Meine Meinung:

Mit "Life, the Universe & Everything" (dt. das Leben, das Universum und der ganze Rest) legt Douglas Adams den dritten Teil seiner "Hitchhiker's"-Reihe vor.

Sprachlich begiebt man sich auf bekanntes Terrain. Der Autor hat sich nicht gross weiterentwickelt, hält jedoch das Niveau der vorigen Bände. Dies jedoch nur, wenn es um die Sprache geht. Leider ist der dritte Band weitaus weniger lustig geraten als die vorherigen Bände.

Noch immer hat Douglas wundersame Ideen und gute Einfälle, jedoch will es dieses Mal mit den Witzen einfach nicht so gut klappen wie auch schon. Unterhalten tut das Buch natürlich immer noch gut, aber wenn man sich von zwei Bänden mehr gewöhnt ist, fällt es leider auf, wenn die Qualität etwas abnimmt.

Trotzdem hat mir "Life, the Universe & Everything" noch lange nicht die Lust auf die nächsten Bände zerstört, eher bin ich neugierig geworden, ob der Autor es schafft, das Steuer noch einmal herumzureissen.

Fazit:

Eine Fortsetzung, die leider nicht ganz das hält, was die ersten Bände der Reihe versprechen. Dennoch bleiben die Abenteuer von Arthur und Ford unterhaltsam und kurzweilig. Fans sollten sich jedoch vor der Lektüre nicht zu viel davon versprechen und das Buch als das akzeptieren, was es ist: Ein typisches Douglas-Buch, mit etwas weniger Witz, aber einigen guten Ideen.



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« Letzte Änderung: 04. Februar 2012, 23:01:22 von Jari »
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