Fertig! Das Ende hat mir gefallen, es lohnt sich, durchzuhalten, Ninette!
Kapitel 16:
Remigius wird arm. Irgendwie geschieht es ihm recht. Ich fühle mich kaum im Stande Mitleid mit ihm zu haben. Er war einfach zu gemein, hat Philip viel zu viele Steine in den Weg gelegt und das nur, weil er ihm nicht verzeihen konnte, dass die anderen Mönche ihm zu Prior gewählt haben ...
Jacks Vergleich wegen des Steinbruchs, den Richard nun nicht mehr frei zur Verfügung für Kingsbridge stellt, fand ich gut und angebracht. Prior Philip meint, immer richtig zu handeln, und wenn einer vergleichsweise ähnlich gegen ihn vor geht, ist es auf einmal nicht mehr richtig, weil man "gegen Gottes Willen" handelt. Philip meint es vielleicht gut, aber teilweise ist er echt daneben. Ähnlich war es auch, als er Jack "zwang" Mönch zu werden.
Und Richard tötet Alfred. Ich kann seine Raserei verstehen, auch wenn sie mich ein wenig erschrocken hat. Aber ohne Alfred sind sie auf jeden Fall alle besser dran. Und außerdem können Jack und Aliena endlich heiraten. Wie süß, dass die ganze Gemeinde/Stadt Anteil nimmt.
Die Beschreibungen der Kinder gefällt mir übrigens wahnsinnig gut!
Kapitel 17:
Philip wird wegen Unzucht angeklagt. Das war wirklich ein Witz! Aber es hat mich gefreut, dass ausgerechnet Ellen und Remigius über ihren Schatten gesprungen sind und für ihn ausgesagt haben. Aber Philip hat sich gegenüber Remigius auch wirklich sehr großzügig verhalten. Wobei ich seine Motivation was das betrifft, immer noch nicht ganz nachvollziehen kann.
Und Jonathan bekommt endlich raus, dass Tom sein Vater war und scheint damit sehr glücklich zu sein. Tom würde das freuen!
Ja, am Ende wendet sich alles zum Guten, jeder bekommt seine Strafe oder seinen Lohn. Williams letzte Übeltat wird ihn zum Verhängnis und wendet das Blatt. Ja, das Ende befriedigt. Noch mehr Grausamkeit und Ungerechtigkeit hätte ich nicht ertragen.