Hallo zusammen, ich bin heute auch wieder mit von der Partie. Mein Buch ist die Schachnovelle von Stefan Zweig. Ich habe - nicht nur hier hier im Forum - schon einige positive Kommentare gelesen, die mich neugierig machten. Auszug aus dem Buch der 1000 Bücher: "Die Novelle galt sehr rasch als eines der Meisterwerke Zweigs [...] Sie gilt als Bibel der Schachspieler und erfreut sich im Deutschunterricht ungebrochener Beliebtheit." Da das Buch gerade mal etwas über 100 (groß geschriebene) Seiten hat, ist es für eine Lesenacht gerade richtig.
Ein kurzer Auszug aus dem Amazon-Klappentext: Auf einer Schiffsreise kommt der Ich-Erzähler dem Schachweltmeister Czentovic erst nahe, als sich dieser bereit erklärt, gegen alle Hobbyspieler gemeinsam eine Partie zu spielen. Als diese schon verloren scheint, greift ein Dr. B. in das Spiel ein und holt noch ein Remis heraus. Durch Dr. B.s Spielfieber neugierig gemacht, will der Ich-Erzähler mehr von ihm erfahren. Daraufhin berichtet Dr. B. von seiner Einzelhaft im Gestapo-Gefängnis, wo er dem Irrewerden nur dadurch entkam, dass er Schachpartien nachspielte. Als er danach begann, gegen sich selbst zu spielen, erlitt er eine Art »Schachvergiftung«, die ihn an den Rand des Wahnsinns brachte, aber auch seine Entlassung aus dem Gefängnis zur Folge hatte. Das Spiel gegen Czentovic war Dr. B.s erste Partie seither. Das zweite Spiel, das er allein gegen den Weltmeister spielt, gewinnt er souverän. Bei der Revanche zeigen sich allerdings wieder alle Symptome der »Schachvergiftung«, woraufhin Dr. B. das Spiel abbricht und keine Schachfiguren mehr anrühren will.
Bin schon gespannt, ob es mich genauso packt wie alle.
Liebe Grüße
Doris