Ich habe noch ein bisschen in meinem Shakespeare weitergelesen, will dazu aber jetzt hier nichts sagen, weil ich das ja schon in der Leserunde mache. Jetzt habe ich nur noch 20 Seiten und lege das Buch deshalb erst mal zur Seite, da das sonst für die Leserunde etwas ungünstig ist, wenn ich schon durch bin und die anderen noch nicht.
Ich habe noch zwei Bücher zur Auswahl, werde aber erst mal weiterlesen in José Eduardo Agualusa - Die Frauen meines Vaters
Von dem Buch kann ich euch mal den Klappentext von amazon kopieren:
Faustino Manso, ein berühmter angolanischer Musiker, hinterlässt nach seinem Tod sieben Frauen und 18 Kinder. Als seine jüngste Tochter Laurentina, eine in Portugal lebende Filmemacherin, von ihrem Vater erfährt, reist sie nach Angola, um das turbulente Leben des verstorbenen Musikers nachzuzeichnen.
Faustinos Spuren führen Laurentina und ihre drei Mitreisenden Mandume, Bartolomeu und Pouca Sorte durch Küstenstädte des südlichen Afrika, von Angola über Namibia nach Südafrika und Mosambik. Auf ihrer Suche lernen sie Faustinos Frauen, Musikerkollegen und Kinder kennen, und es entsteht das Bild eines vielseitigen, aber auch widersprüchlichen Mannes, der durch Charme und Musik einen tiefen Eindruck im Leben vieler Menschen hinterlassen hat.
Parallel dazu schildert José Eduardo Agualusa seine eigene, reale Reise mit der englischen Dokumentarfilmerin Karen Boswall und dem Fotografen Jordi Burch. Die Pfade beider Reisen liegen so nah beieinander, dass Wirklichkeit und Fiktion zu sich gegenseitig bedingenden und Spannung erzeugenden Gefährten werden.
Leicht, humorvoll und vielstimmig breitet Agualusa ein Panorama des südlichen Afrika aus, seiner kolonialen Vergangenheit und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Gegenwart.
Ich finde ja, dass sich die Beschreibung total interessant liest, das Buch selbst ist aber nicht so toll. Am Anfang hab ich mich total schwer getan damit, weil sehr viele Personen vorkommen, viele im fiktiven Part und dann nochmal einige im realen Teil. Und jedes der sehr kurzen Kapitel hat einen anderen Ich-Erzähler. Da muss man erst mal rätseln, aus wessen Sicht man nun wieder etwas erfährt.
Wenn man sich aber Zeit nehmen kann, mal länger am Stück zu lesen, lässt die Verwirrung auch etwas nach. Ich habe mich auch damit abgefunden, dass mir nicht jeder Name etwas sagen muss und ich dann eben auch mal eine Verbindung übersehe, weil ich mir einfach nicht so viele Personen so detailliert merken kann. Ansonsten ist das Buch aber ganz interessant, nur eben etwas anstrengend und es erfordert einiges an Konzentration. Mal sehen, wie viel davon ich so spät abends noch aufbringen kann.
@Hanni: Meine Meinung zu "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl" hast du ja vielleicht gelesen. Ich konnte damit recht wenig anfangen, die Geschichte war recht langweilig und nichtssagend und es hat mich sehr geärgert, dass Frau Meyer aus sowas nochmal Profit schlagen will, obwohl sie durch die anderen vier Bücher sicherlich genug verdient hat.
@Wickie: Ronja Räubertochter mochte ich als Kind auch sehr gerne. Ich hab mir auch gleich gedacht, dass ich das Buch eigentlich mal wieder rauskramen sollte und es nochmal lesen. Aber das ist wohl bei meinen Eltern zuhause im Keller in irgendwelchen Kisten.