
Titel: The Little Book
Autor: Selden Edwards
Allgemein: 486 S.; Plume; 2009
bisher keine deutsche Übersetzung
Inhalt: Wheeler Burden, Bankenerbe, Rockidol und Baseballstar findet sich unverhofft im Jahr 1897 wieder - im Wien der Jahrhundertwende. 91 Jahre vor seiner letzten Erinnerung und ein halbes Jahrhundert vor seiner Geburt. Denn er stammt aus dem San Francisco des Jahres 1988. Warum und wie es zu dieser Zeitreise kommt - er weiß es nicht, statt sich jedoch mit dieser Frage zu quälen genießt er die Gesellschaft von Sigmund Freud, Gustav Mahler und Mark Twain. Und dann wäre da noch eine junge Dame durch die er einen Blick in das Leben seiner Familie erhält und dabei auch auf seinen Vater trifft.... den Mann den Wheeler nie kennenlernen konnte...
Kommenar meinerseits: Ich lese das Buch zur Zeit im Rahmen der SUBWette und ich bin wirklich sehr angetan! Momentan versuche schonmal meine Gedanken ein bissl zu sammeln, damit ich, wenn ich das Buch gelesen habe, auch eine Rezi schreiben kann.
Irgendwie ist es so ein zwischending aus Zeitreiseroman und historischem Roman. Gleichzeitig erfährt man auch sehr viel über die Hauptfigur und begegnet so manchen berühmten Zeitgenossen des Fiens Siecle. Siegmund Freud und Geroge Sand (sie aber nur durch ihre Ideen^^) inklusive

Das Englisch verstehe ich bisher sehr gut und wenn ich dann mal Zeit habe dran zu bleiben kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Vor allem weil weder der Leser noch Wheeler wissen warum er eigentlich aus dem Jahr 1980 in das Jahr 1897 versetzt wird! Irgendwie ist allein diese Frage schon recht interessant. Außerdem ist es einfach sehr unterhaltend und spannend geschrieben!
Erstaunlich finde ich dass der Roman noch keinen deutschen Verleger gefunden hat, aber vielleicht liegt das an dem Ganzen Baseball

Die Hauptfigur ist nämlich in seiner Zeit als Student ein Baseballstar und natürlich gibt es dadurch Einiges an Stoff für die Herkunftszeit der Figur. Mir persönlich gefallen bisher die Stellen in Wien am besten, einfach weil ich finde das der Autor diese Zeit schön eingefangen hat, da verzeiht man ihm auch gern den ein oder andren Schnitzer.
