Ursprünglich erschien das Buch 1975 unter dem Titel
Bid Time Return, wurde 1980 dann verfilmt unter dem Titel
Somewhere in Time (dt.
Ein tödlicher Traum), woraufhin alle nachfolgenden Auflagen des Buches ebenfalls unter diesem Titel erschienen. Meines Wissens nach wurde das Buch nie ins Deutsche übersetzt.
  | | Autor: Richard Matheson Titel: Somewhere in Time (1975) ISBN: 0-312-86886-3 Ausgabe: Taschenbuch Seiten: 320 |
InhaltRichard Collier ist 36 Jahre alt und bekommt die tödliche Diagnose Gehirntumor gestellt. In den letzten Monaten seines Lebens beschließt er, sich auf Reisen zu begeben und dies schriftlich festzuhalten. Durch Zufall landet er im Hotel del Coronado, einem alten Hotel an der Küste Kaliforniens. Dort entdeckt er ein Foto der längst verstorbenen Schauspielerin Elisa McKeena, welche 1896 einmal einen Auftritt in ebendiesem Hotel hatte, und verliebt sich unsterblich in diese. Er versucht anhand von Büchern soviel als möglich von ihr zu erfahren, und setzt sich in den Kopf, durch die Zeit in die Vergangenheit zu reisen um an ihrer Seite zu sein.
Meine MeinungDas war nun wirklich ein hartes Stück Arbeit. Fast 4 Wochen saß ich an diesem Buch

Nachdem ich von einem anderen Buch des Autors (
What Dreams May Come) recht angetan war, ist dieses Buch nun eine ziemliche Enttäuschung für mich geworden.
Matheson macht einem den Einstieg schon recht schwer. Richards Bruder Robert Collier beschließt nach dem Ableben seines Bruders, dessen Aufzeichnungen zu veröffentlichen, wo notwendig habe er diese gekürzt. Nun resultiert dies in stakkatomäßigen Sätzen, welche mich einfach nur nervten. Stilistisch hat das meinen Geschmack nun überhaupt nicht getroffen. Fast 100 Seiten à la
I'm sitting in the old barroom; It's called the Casino Lounge. Closed for business; very still. The counter must be fifty feet long, beautifully formed and finished.
waren mir zu viel. Dem Himmel sei Dank, dass das nicht das ganze Buch hindurch so ging, als sich die Story dem zentralen Thema näherte, wurden die Sätze immer normaler.
Womit ich schon beim nächsten Punkt angelangt wäre. Auch das Vorgeplänkel zur Zeitreise bzw. dem Treffen mit Elisa war definitiv zu viel des Guten, die ständigen Wiederholungen haben mir einen weiteren Nerv geraubt. Von der Einrichtung des Hotels werde ich wahrscheinlich noch irgendwann träumen, so genau kenne ich diese jetzt. Nach langen hin & her schafft der Gute Richard es schlußendlich vom Jahr 1971 ins Jahr 1896 zurückzureisen und statt einer ganz bezaubernden, zu Tränen rührenden Liebesgeschichte bekam ich Fan von Liebe-über-alle-Grenzen-hinweg so etwas Halbherziges vorgesetzt. Bah. Die Beziehung zwischen den beiden umfasst gerade einmal 2 Tage, meines Erachtens viel zu kurz, der Leser bekommt kaum die Möglichkeit mit den beiden mitzuleben (außer eine Sexszene, über diese lasse ich mich jetzt lieber nicht aus). Und trotzdem werden noch Lückenfüller wie etwa die Streiterein mit Richardson, Elisas Manager, verwendet. Nicht mal die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts hat der Autor geschafft mir zu vermitteln, mit fehlte das gewisse Flair. Und zu guter Letzt kommt der Schluß dann auch viel zu abrupt daher.
Merkt man, dass mich das Buch genervt hat? Ich hoffe es


da es durchaus noch schlechtere Bücher gibt und ich es trotz allem zu Ende las.