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Autor Thema: Justin Cronin – Der Übergang  (Gelesen 5736 mal)

Aldawen

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Justin Cronin – Der Übergang
« am: 14. November 2010, 16:42:56 »



Kurzbeschreibung:
Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben!

Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte.

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.


Teilnehmer:
Arjuna
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Viel Spaß!
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Arjuna

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #1 am: 14. November 2010, 16:59:49 »

Wie halten wir es mit den Spoilern? Was haltet ihr davon, wenn wir angeben bis zu welchem Kapitel man gelesen hat?

Das Buch jeden Tag mitzuschleppen wird echt ein Vergnügen. :ohnmacht:
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yanni

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #2 am: 14. November 2010, 17:13:37 »

Was haltet ihr davon, wenn wir angeben bis zu welchem Kapitel man gelesen hat?

Das finde ich eine vernünftige Lösung. Dann kann jeder sehen, ob dieser Abschnitt schon gelesen werden kann, oder nicht.

Nun sag ja nicht, dass es dir zu schwer oder zu groß ist!  :breitgrins:
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Arjuna

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #3 am: 14. November 2010, 17:15:19 »

Nun sag ja nicht, dass es dir zu schwer oder zu groß ist!  :breitgrins:

Zum Mitschleppen mit dem Bus mehr als ausreichend. Lest ihr eh auch die deutsche Ausgabe?
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Räubertochter

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #4 am: 14. November 2010, 17:16:10 »

Und dann darf man bis zum angegebenen Kapitel normal schreiben? Das fände ich gut - ich hab so ein bisschen meine Probleme zu entscheiden, was unter den Spoiler-Button gehört und was nicht :redface:

Ich bin noch mitten im ersten Kapitel, aber eins kann ich jetzt schon sagen:
Die Widmung finde ich klasse, angesichts des gruseligen Buches :breitgrins:

Mitschleppen brauche ich es zum Glück nicht, da ich im Auto zur und von der Arbeit fahre. :zwinker:

Ich lese die deutsche Ausgabe :smile:
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"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?" Gandalf in "Die Gefährten", J.R.R. Tolkien

yanni

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #5 am: 14. November 2010, 17:21:30 »

Ich lese auch die deutsche Ausgabe.

Richtig mit dem Lesen anfangen kann ich erst gegen Abend. Allerdings hat sich mir schon die erste Frage aufgedrängt. Was bedeutet wohl 5-1 v.V.?

@Räubertochter
Du schreibst einfach über deinen Beitrag   Bis Kapitel XXX  oder bis Seite XXX und dann kannst du loslegen.  :zwinker:
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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #6 am: 14. November 2010, 17:48:23 »

Dann probiere ich das mal :breitgrins:

gelesen bis Kapitel 2 auf Seite 31

Viel gibt es ja noch nicht zu sagen, außer dass es mal wieder das amerikanische Sozialsystem zu bejubeln gibt :rollen: Der Stil ist flüssig, man kommt gut rein und ist gespannt, wie es weitergehen wird.

Was 5-1 v.V. heißt? Vielleicht eine Jahresangabe, 5-1 Jahr v.or V.erhängnis, oder so ähnlich.

Ich frage mich gerade, zu welcher Zeit die Geschehnisse momentan spielen...
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Arjuna

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #7 am: 14. November 2010, 17:59:10 »

Allerdings hat sich mir schon die erste Frage aufgedrängt. Was bedeutet wohl 5-1 v.V.?

Das habe ich auch schon überlegt, aber ich will nicht bis zu II vorblättern, nicht dass ich was erfahre, was ich noch gar nicht wissen will.

Ich habe das 1. Kapitel gerade beendet.
Ich hätte gerne noch mehr über Jeanettes Familie erfahren, was ist mit der Mutter passiert, warum jobbt sie in einem Diner? Wenn man das so liest ist man froh, dass es bei uns Hilfe vom Staat gibt. Weil das Mädchen immer alleine zu lassen kann nicht gut sein und ist auch nicht ungefährlich. Jeanette wirkt unheimlich passiv, schon alleine dass sie Bill Reynolds sofort bei sich einziehen hat lassen, obwohl sie nur vor 4 Jahren einige Tage miteinander verbracht haben. Ob der seine Frau überhaupt verlassen hat? Oder hat sie ihn rausgeschmissen? Oder hat er seiner Familie was angetan? Ich bin gespannt ob wir den nochmal wiedersehen?

Was ich nicht so ganz verstehe, warum ist Jeanette nicht schon früher auf die Idee mit dem Konvent gekommen, also überhaupt bei einem Kloster um Hilfe zu bitten, dass sie die beiden vorübergehend aufnehmen?! Ich glaube, dass muss eine der schlimmsten Erfahrungen für ein Kind sein, wenn es wo zurückgelassen wird, obwohl Jeanette sicher glaubt, das Beste für ihre Tochter zu tun, um ihr die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

Zum Mord - sofern er gestorben ist - das kommt doch sicher auf, vor allem wenn sie die Waffe dortlässt, aber es reicht ja auch, dass sie im Wagen war.
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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #8 am: 14. November 2010, 18:18:41 »

Immer noch 1. Kapitel
Ich habe das 1. Kapitel gerade beendet.
Ich hätte gerne noch mehr über Jeanettes Familie erfahren, was ist mit der Mutter passiert, warum jobbt sie in einem Diner? Wenn man das so liest ist man froh, dass es bei uns Hilfe vom Staat gibt. Weil das Mädchen immer alleine zu lassen kann nicht gut sein und ist auch nicht ungefährlich.
Ja, leider hat sie keine andere Wahl, irgendwie muss sie ja überleben :sauer:

Jeanette wirkt unheimlich passiv, schon alleine dass sie Bill Reynolds sofort bei sich einziehen hat lassen, obwohl sie nur vor 4 Jahren einige Tage miteinander verbracht haben. Ob der seine Frau überhaupt verlassen hat? Oder hat sie ihn rausgeschmissen? Oder hat er seiner Familie was angetan? Ich bin gespannt ob wir den nochmal wiedersehen?
Ich denke, seine Familie bzw Frau hat ihn raus geschmissen. Wenn er ihnen was angetan hätte, wäre er bei Jeanette bestimmt nicht so schnell gegangen, sondern hätte ihr noch mehr zugesetzt - wie er sagte, was sollte sie schon groß tun?

Was ich nicht so ganz verstehe, warum ist Jeanette nicht schon früher auf die Idee mit dem Konvent gekommen, also überhaupt bei einem Kloster um Hilfe zu bitten, dass sie die beiden vorübergehend aufnehmen?! Ich glaube, dass muss eine der schlimmsten Erfahrungen für ein Kind sein, wenn es wo zurückgelassen wird, obwohl Jeanette sicher glaubt, das Beste für ihre Tochter zu tun, um ihr die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.
Ich glaube, sie ist ganz einfach nicht auf die Idee gekommen, dass irgendjemand ihr helfen könnte. Vermutlich ist ihr auch die Idee, Amy dort zu lassen, nur durch das Schild "Barmherzige Schwestern" gekommen.

Gott sei Dank hat sie zum Abschied nichts in der Art wie "Sei schön lieb, ich bin gleich wieder da" zu Amy gesagt - ist schon so schlimm genug für das Mädchen. Kindern solche Lügen zu sagen, finde ich total schlimm.

Zum Mord - sofern er gestorben ist - das kommt doch sicher auf, vor allem wenn sie die Waffe dortlässt, aber es reicht ja auch, dass sie im Wagen war.
Ja, da bin ich auch noch gespannt, ob das noch mal wichtig wird, oder ob das einfach nur die Einführung war, die Erklärung, warum Amy alleine in dem Konvent landet und Jeanettes Geschichte damit schon zu Ende ist.
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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #9 am: 14. November 2010, 18:25:09 »

Ich habe das 1. Kapitel gerade beendet.
Ich hätte gerne noch mehr über Jeanettes Familie erfahren, was ist mit der Mutter passiert, warum jobbt sie in einem Diner? Wenn man das so liest ist man froh, dass es bei uns Hilfe vom Staat gibt. Weil das Mädchen immer alleine zu lassen kann nicht gut sein und ist auch nicht ungefährlich.
Ja, leider hat sie keine andere Wahl, irgendwie muss sie ja überleben :sauer:

Mir wird ganz anders bei dem Gedanken an die vielen alleinerziehenden Mütter, generell auch bei uns, aber dort ist es schon nochmal viel schlimmer. Andere Verwandte dürfte Jeanette dann wohl auch nicht haben.
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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #10 am: 14. November 2010, 18:28:53 »

Kapitel 2

Auch wenn die E-Mails keine Jahresangabe haben, können sie noch nicht so alt sein, weil es ja immerhin E-Mails sind.  :breitgrins: Falls sich jemand fragt ob das Buch in den November-Grusel-Thread passt, dürfte die Frage in spätestens diesem Kapitel beendet sein. Fledermäuse die Leute angreifen und töten.  :entsetzt: Ich habe ja grundsätzlich so schon Angst vor diesen Fliegern.

Ich bin gespannt worum es bei dieser Expedition wirklich geht. Jonas finde ich nämlich so von seinen Mails her erstmals sympathisch. Aber was hat das Militär damit zu tun. Und um welche Statuen geht es da in Bolivien, das müsste man eigentlich googlen können.


Bisher ist alles noch ziemlich verwirrend, aber durchaus spannend.
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yanni

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #11 am: 14. November 2010, 18:32:11 »

Bis Ende 1. Kapitel

Bisher finde ich den Stil gut lesbar.
Ich denke, Jeanette kommt aus einfachen Verhältnissen. Da ihre Mutter gar nicht erwähnt wird, ist anzunehmen, dass sie schon lange tot ist oder von der Familie getrennt. Denn der einzige Bruder wird ja kurz vorgestellt.
Da Jeanette seit ihrem 16. Lebensjahr im Diner jobbt, wird sie nur eine einfache Bildung haben. Freundinnen werden gar nicht erwähnt. Also führt sie ein recht zurückgezogenes Leben. Als ihr Vater stirbt, wird es schwierig. Öfter ist zu lesen, wie müde und ausgelaugt sie ist. Daran wird es wohl auch liegen, dass sie sich gegen den Einzug von Bill nicht allzu sehr gesträubt hat. Erhoffte sie sich vielleicht Hilfe von ihm? Eher nicht, denke ich. Sie hatte ja bereits erkannt, dass er nicht mehr der war, den sie in Erinnerung hatte. Ich glaube auch, dass er von seiner Frau an die Luft gesetzt wurde, bevor oder nachdem er seinen Job verlor.

In die Prostitution ist Jeanette richtig reingeschlittert. Sie ist wirklich recht phlegmatisch, aber sie kümmert sich stets um Amy so gut sie kann. Es ist anzunehmen, dass Jeanette Hilfe von der Kirche gar nicht in den Sinn kam bis sie dieses Schild sah. Eventuell hatte sie auch Angst um Hilfe zu bitten, weil sie glaubte man hielte sie für unfähig sich um das Kind zu kümmern und würde es ihr wegnehmen. Da sie sich nun so gut wie im Gefängnis sieht, will sie die bestmögliche Lösung für Amy. Dort glaubt sie sie sicher. Nicht so kalt behandelt wie von den Behörden, mit denen sie vielleicht als Kind schlechte Erfahrungen gemacht hat?

Ich frage mich gerade, zu welcher Zeit die Geschehnisse momentan spielen...

Nahe Zukunft?
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yanni

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #12 am: 14. November 2010, 18:35:45 »

Zum Mord - sofern er gestorben ist - das kommt doch sicher auf, vor allem wenn sie die Waffe dortlässt, aber es reicht ja auch, dass sie im Wagen war.
Ja, da bin ich auch noch gespannt, ob das noch mal wichtig wird, oder ob das einfach nur die Einführung war, die Erklärung, warum Amy alleine in dem Konvent landet und Jeanettes Geschichte damit schon zu Ende ist.

Ich frage mich, ob sie die Waffe überhaupt bis zu ihr nachverfolgen können. Wer weiß, woher der Typ das Ding hatte und durch wie viele Hände es inzwischen gegangen ist. Verrostet ist ja nicht gerade Ladenneu.  :zwinker:
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Kati

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #13 am: 14. November 2010, 18:36:08 »

Hallo Mädels,

spannende Lesestunden mit dem Buch wünsche ich euch  :winken:

v.V. habe ich immer mit ".. Jahr(e) vor Virus" gelesen.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob das irgendwo ausgeschrieben stand, oder ich es nur so verinnerlicht hatte.

LG Kati
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yanni

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Re: Justin Cronin – Der Übergang
« Antwort #14 am: 14. November 2010, 18:37:05 »

v.V. habe ich immer mit ".. Jahr(e) vor Virus" gelesen.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob das irgendwo ausgeschrieben stand, oder ich es nur so verinnerlicht hatte.

Das klingt doch schon mal recht einleuchtend. Danke, Kati!
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