So, was ich zu
Kapitel 18 noch schreiben wollte:
Die Beschreibung der
Amida Tong hat mir regelrecht Angst gemacht. Eine fanatische Geheimorganisation von Mördern … ich kann mir die Kälte, die Gefühllosigkeit und den bedingungslosen Willen zum Töten dank Clavells Schilderung sehr gut vorstellen!

Diesen Typen möchte ich nicht begegnen – aber gewisse Parallelen zu modernen Selbstmordattentätern kann man nicht abstreiten.

Fast vom Stuhl gefallen bin ich auch in der Szene mit Toranaga & Yabu – nicht nur,
weil die beiden einen Vertrag abschließen, sondern vor allem,
wie sie es tun … vielleicht sollte ich mein Gegenüber nächstes Mal auch bitten, mit mir auf eine Mauer zu steigen und hinunterzupinkeln! Wobei man es als Frau vielleicht etwas schwerer hat, die Aktion mit einer gewissen Lässigkeit auszuführen …

Wenn ich mich nicht irre, ist
Kapitel 19 das erste, das wir weder aus Blackthornes noch aus japanischer Perspektive erleben. Dafür werden wir Zeugen einer kleinen Zusammenkunft von Jesuiten und bekommen so ein paar neue Mosaiksteinchen, was deren Situation in Japan betrifft. Auch der Konflikt zwischen Spaniern und Portugiesen kommt zur Sprache, und es wird klarer, warum ihnen Blackthorne so ein Dorn im Auge ist. Ich glaube fast, dieses Kapitel sollte ich noch einmal konzentrierter (und nicht so müde wie beim ersten Mal) lesen!
Und eines kann ich euch sagen: freut euch auf
Kapitel 20! Ich will noch nicht zu viel verraten, aber das ist einfach super zu lesen und soo lustig – da prallen nämlich Blackthornes verklemmte europäische und die unverkrampfte japanische Auffassung von Sexualität aufs Herrlichste aufeinander – ich bin aus dem Lachen und Fremdschämen nicht mehr herausgekommen!

Achja, lasst euch bitte von mir nicht stressen – es ist nur so, dass ich in 2 Wochen wegfliege (nach Japan, hihi) und dann sowieso in der Leserunde zurückfallen werde … deswegen versuche ich jetzt ein bisschen vorauszuarbeiten.
