Tine Wittler – Irgendwas ist immer

Schwerz, 2007, 384 Seiten
Inhalt/KlappentextBestandsaufnahme: Mein Name ist Marnie Hilchenbach, so viel weiß ich noch. Ich bin dreißig Jahre alt, lebe allein (natürlich, sonst hätte mir längst jemand liebevoll eine Aspirin gebracht), habe einen furchtbaren Kater und keinen Job. Ich will was anderes machen. Aber was? Wenn ich mich bloß erinnern könnte!"
"Meine Jahresbilanz: Ich heiße Mona Rittner, habe genügend gearbeitet, um meine kleine Wohnung zu renovieren, meinen Käfer durch den TÜV zu bringen und Zeit mit Freunden und meinem Haustier zu verbringen, hatte eine Menge Dates mit netten Männern und bekomme sogar eine eigene Einrichtungs-TV-Show!"
Wie kam die Geschichte in meine Hände?Meine Mum schenkte es mir zum Geburtstag in dem Glauben, dass ich ein riesen Fan von Tine Wittler bin, wie sie darauf kam, weiß ich bis heute nicht.
Meine MeinungUm es vorweg zusagen, das Buch hat mich so gar nicht überzeugt.
Ich hätte es vermutlich nicht mal zu Ende gelesen, wenn es nicht ein SLW Buch gewesen wäre (peinlichstes Buch der "schwere Brocken" Liste)
Die Geschichte läuft zweigleisig und die kleinen Kapitel sind immer mit Mona oder Marnie beschriftet. Wir starten am ersten Januar, wo die Protagonistinnen sich noch nicht kennen, das ändert sich jedoch bald indem Mona als neue Moderatorin einer Heimwerkersendung Marnies vorher ganz nette Wohnung verunstaltet. Doch es endet nicht in Anklagen oder ähnlichem, sondern in einer dicken Freundschaft.
Zwischen Marines Alltag als Selbstständige mit diversen Fettnäpfchen und Monas Produktions- und Moderatorenarbeit dreht sich alles um eine Bar, die dringend einen neuen Besitzer braucht.
Und natürlich ist am Ende alles gut,...dicke Freunde, Männer, Bar, Job,...alles Paletti.
Zeitweise war Irgendwas ist immer wirklich lustig und auch schön zu lesen, doch leider folgten auf diese Phasen immer extrem langatmige und langweilige Episoden, was die Lektüre doch sehr anstrengend machte.
Bewertung:
