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Autor Thema: Algernon Blackwood - Der Tanz in den Tod  (Gelesen 347 mal)

insekt

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Algernon Blackwood - Der Tanz in den Tod
« am: 25. September 2010, 08:07:45 »

Algernon Blackwood - Der Tanz in den Tod


In diesem 222 Seiten starkem Buch sind folgende Kurzgeschichten enthalten:

- Der Tanz in den Tod

- Der Mann, den die Bäume liebten  :daumen:

- Durch die Wand

- "Rennender Wolf" :daumen:

- Der Mann, der Milligan war

- Der leere Ärmel

- "Verbotener Weg"

- Aussprache

- Verfrühtes Ereignis

- Ein Opfer der Vierten Dimension

Algernon Blackwoods Stil versuche ich gar nicht erst zu beschreiben, denn das Zitat auf dem Buchrücken, welches von ihm selber stammt, beschreibt es definitiv am besten:
Zitat
Mein wesentliches Interesse gilt wohl Anzeichen und Beweisen für andere Kräfte, die uns allen verborgen sind; anders ausgedrückt, der Erweiterung der Fähigkeiten des Menschen. Daher befassen sich viele meiner Erzählungen mit Bewußtseinserweiterung, mit der spekulativen und phantasievollen Darstellung von Möglichkeiten, die die Grenzen unseres normalen Bewußtseins übersteigen.
Oder was Lovecraft über Blackwood meinte:
Zitat
Algernon Blackwood ist der absolute und unbestrittene Meister der unheimlich übernatürlichen Atmosphäre

Atmosphäre! Das ist es, was er wirklich genial zu schaffen weiß. Abgesehen von 2 Geschichten, nämlich "Verbotener Weg" und Verfrühtes Ereignis, die ich etwas schwach auf der Brust fand. Atmosphäre ja, aber irgendwas fehlte mir bei denen.

Die anderen wissen definitiv zu überzeugen, "Der Mann, den die Bäume liebten" und "Rennender Wolf" zähle ich zu meinen Lesehighlights 2010! Blackwood schafft es auf eine fesselnde Art, eine gespenstische Stimmung, eine interessante Story mit einem Schuss Romantik zu mischen, so das man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen! Diese beiden Geschichten würde ich sofort nennen, wenn mich heute einer nach einer guten kleinen Geschichten fragen würde.

"Der Tanz in den Tod" (Auch wenn das Ende schon recht früh zu durchschauen war), "Durch die Wand", "Der Mann, der Milligan war" und "Aussprache" hatten mich Stellenweise an den guten alten Poe erinnert, denn so manche Auflösung oder ein anderes Ereignis hätte definitiv von Meister Poe selbst stammen können. Ich hätte nicht gedacht, dass einer so na ran kommt an EAP!

"Der leere Ärmel" wiederum hätte definitiv von Lovecraft sein können. Es ist echt unglaublich, aber nach beenden dieser Geschichte dachte ich nur: Das ist es was ich am guten HPL so mag.

Und ist es schlecht, wenn mich die eine Geschichte an Lovecraft, ein paar andere an Poe erinnern? Keinesfalls! Es ist ja nichts kopiert oder geklaut. Es ist einfach die Art eine Geschichte zu erzählen, den Leser zu packen und ihn nicht mehr loszulassen, die mich da an meine beiden Lieblinge erinnerte.

Nicht zu vergessen ist "Ein Opfer der Vierten Dimension". :daumen: Blackwoods Doc Silence tritt hier auf. Und über den gibt es sogar ein extra Buch. Quasi Blackwoods Sherlock Holmes. :breitgrins: Und nachdem ich die Geschichte gelesen hatte, wusste ich auch wieso es über diesen Charakter ein eigenes Buch gibt! Interessant und Clever geschrieben.

Mehr über den Autor gibt es auch HIER.

Blackwood, ich glaube noch nie hat einer seinen eigenen Stil so gut umschrieben wie du selber. Ich duze dich jetzt einfach mal. :zwinker: Von mir gibt es
4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
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Breña

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Re: Algernon Blackwood - Der Tanz in den Tod
« Antwort #1 am: 25. September 2010, 12:22:16 »

Auf Blackwood hatte ich eh schon ein Auge geworfen, dank Deiner Rezi weiß ich nun, dass ich ihn mir tatsächlich näher anschauen sollte. Wenn er tatsächlich so gut darin ist, Atmosphäre zu erzeugen, fällt er in mein Beuteschema.

Viele Grüße
Breña
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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges