Übrigens habt ihr gewusst, das mit rohen Eiern auf vorbeigehende, glückliche Leute zu werfen, Stress befreiend sein soll? 
Danke für den Tipp. Das werde ich demnächst mal ausprobieren.
Ich schätze, da wirst du vielleicht wirklich ein bißchen Streß los, aber kriegst ganz schnell neuen!

Ich habe inzwischen mein grünes Buch beendet:
P.B. Kerr: Das Rätsel der neunten Kobra (dritter Teil der Reihe "Die Kinder des Dschinn").
Die Dschinnzwillinge John und Philippa sind mit ihrem Freund Dybbuk (auch ein Dschinn) und dem einarmigen Butler ihres Onkels zunächst nach Kathmandu gereist, auf der Suche nach ihrem Onkel und einem geheimnisvollen Kobraamulett...
Und hier kam die erste Ungereimtheit: nämlich, daß es in Kathmandu angeblich sehr heiß sein soll: der Butler schwitzt mehr als je zuvor in seinem Leben - was erstaunlich ist, wenn man bedenkt daß sie zuvor schon in Ägypten waren. Kathmandu liegt ja ziemlich hoch und die höchste Sommertemperatur dort ist laut
Wikipedia 30°C. Im Buch ist aber gerade Winter...

Weiter ging es per Wirbelsturm (eine Dschinnreisemethode) nach Indien, in einen Ort namens Lucknow (dieser Ortsname klang mir zunächst eher märkisch - aber es gibt wirklich einen
Ort dieses Namens in Indien) - auf Englisch ist das ein glücksverheißender Ort. Dann gibt es noch eine Geheimschrift zu entziffern, und einige gefährliche Abenteuer zu bestehen, und das Ende darf ich natürlich nicht verraten, nur soviel: die rätselhaften Ereignisse des Buchanfanges bekommen ihre Aufklärung.
Dieses Buch gefiel mir besser als die beiden ersten der Dschinn-Reihe, trotzdem habe ich insgesamt den Eindruck einer gewissen Beliebigkeit: so, wie wenn man abends am Kinderbett sitzt und frei erfundene Geschichten erzählt und immer, wenn die Protagonisten in eine ausweglose Situation kommen, sich ganz schnell irgendwas ausdenken muß, was sie rettet, egal wie weit hergeholt und unwahrscheinlich das sein mag.
Das finde ich immer ein bißchen schade, denn ich meine, auch Kinderbücher haben eine gut durchdachte und stimmige Story verdient.
Grüße, kaluma