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Autor Thema: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün  (Gelesen 13298 mal)

Annabas

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #300 am: 18. Oktober 2010, 12:24:26 »

So, nachdem ich mein Leserundenbuch durch habe, ist wieder mehr Zeit für mein grünes Buch "Der Efeubaum":

Meine Heldin Mary, die sich auf einem englischen Landgut als die verschollene Verwandte des alten Besitzers, Annabel, ausgibt, hat die ersten Treffen mit den Familienangehörigen mit Bravour hinter sich gebracht. Allerdings konnten ihre Auftraggeber ihr wohl doch nicht alles sagen: wie es sich herausstellt, hatte Annabel nämlich eine heimliche Affäre mit einem verheirateten Nachbarn. Als Mary auf diesen (inzwischen Witwer) trifft, wird die Situation doch brenzlig, denn der lässt sich nicht so einfach täuschen. Mary muss improvisieren. Die Stimmung im Buch wird nun auch etwas düsterer - ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass die echte Annabel irgendwo tot herumliegt und ich bin gespannt, ob ich damit recht habe.  :smile:

Grüße von Annabas  :winken:
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kaluma

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #301 am: 18. Oktober 2010, 16:02:38 »

Übrigens habt ihr gewusst, das mit rohen Eiern auf vorbeigehende, glückliche Leute zu werfen, Stress befreiend sein soll? totlach

:elch: Danke für den Tipp. Das werde ich demnächst mal ausprobieren.
Ich schätze, da wirst du vielleicht wirklich ein bißchen Streß los, aber kriegst ganz schnell neuen!  :breitgrins:

Ich habe inzwischen mein grünes Buch beendet:
P.B. Kerr: Das Rätsel der neunten Kobra (dritter Teil der Reihe "Die Kinder des Dschinn").

Die Dschinnzwillinge John und Philippa sind mit ihrem Freund Dybbuk (auch ein Dschinn) und dem einarmigen Butler ihres Onkels zunächst nach Kathmandu gereist, auf der Suche nach ihrem Onkel und einem geheimnisvollen Kobraamulett...

Und hier kam die erste Ungereimtheit: nämlich, daß es in Kathmandu angeblich sehr heiß sein soll: der Butler schwitzt mehr als je zuvor in seinem Leben - was erstaunlich ist, wenn man bedenkt daß sie zuvor schon in Ägypten waren. Kathmandu liegt ja ziemlich hoch und die höchste Sommertemperatur dort ist laut Wikipedia 30°C. Im Buch ist aber gerade Winter...  :confused:

Weiter ging es per Wirbelsturm (eine Dschinnreisemethode) nach Indien, in einen Ort namens Lucknow (dieser Ortsname klang mir zunächst eher märkisch - aber es gibt wirklich einen Ort dieses Namens in Indien) - auf Englisch ist das ein glücksverheißender Ort. Dann gibt es noch eine Geheimschrift zu entziffern, und einige gefährliche Abenteuer zu bestehen, und das Ende darf ich natürlich nicht verraten, nur soviel: die rätselhaften Ereignisse des Buchanfanges bekommen ihre Aufklärung.

Dieses Buch gefiel mir besser als die beiden ersten der Dschinn-Reihe, trotzdem habe ich insgesamt den Eindruck einer gewissen Beliebigkeit: so, wie wenn man abends am Kinderbett sitzt und frei erfundene Geschichten erzählt und immer, wenn die Protagonisten in eine ausweglose Situation kommen, sich ganz schnell irgendwas ausdenken muß, was sie rettet, egal wie weit hergeholt und unwahrscheinlich das sein mag.

Das finde ich immer ein bißchen schade, denn ich meine, auch Kinderbücher haben eine gut durchdachte und stimmige Story verdient.

Grüße, kaluma
« Letzte Änderung: 18. Oktober 2010, 16:05:41 von kaluma »
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kaluma

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #302 am: 18. Oktober 2010, 16:14:30 »

Wie der Zufall es will, steht mein nächstes Buch zwar nicht auf der Monatsliste, aber trotzdem kann ich es als grüntauglich ausgeben:  :zwinker:

Christoph Hardebusch: Sturmwelten - Unter schwarzen Segeln


Ich habe heute schon rund 100 Seiten gelesen (muß mich auch etwas beeilen, da ich bis Donnerstag damit fertig sein will) und bin schon wieder völlig in die Schiffs-, Meeres- und Magiewelt der Sturmwelt eingetaucht. Es schließt ziemlich nahtlos an Teil 1 an, und mir waren zwar seit Lesen des ersten Teils ein paar Namen entfallen, aber es wird schnell wieder klar, wer wer ist. Zumal einige Personen auch fehlen, weil sie tot sind. Dafür kommen neue hinzu.

Grüße, kaluma
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Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #303 am: 18. Oktober 2010, 17:28:52 »

Saltanah,
bewundernswert, wie Du mit Deinen Büchern jonglierst! ;) Und ich bin gespannt, wieviele Bücher am Ende einen Abschlussbericht haben werden. Damit ist doch eine Rezi gemeint, oder?

Greenbell,
auch wenn das Jelinek-Cover nicht grün genug ist, der Rest passt. :daumen: :elf:

Nanu,
lass Dich einmal kräftig drücken und mach Dir bloß keine Gedanken wegen der Monatsrunde, die ist nebensächlich.

Kiba,
eine Herausforderung ist ja schön und gut, aber zur Quahl soll sie auch nicht ausarten. Obwohl ich mich auf erheiternde Einblicke gefreut hatte, alleine des Titels wegen ... :breitgrins:


Übrigens bin ich (positiv) überrascht, wieviele Bücher ihr nach und nach noch meldet, und die Liste im ersten Posting ist auch schon mit einigen Rezi-Links versehen. Toll! :smile:

Viele Grüße
Breña
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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

Doris

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #304 am: 18. Oktober 2010, 21:17:58 »

liest: Tränen der Wüste von Halima Bashir

Halima schließt ihr Medizinstudium, während dem sie sich aus allen politischen Diskussionen um die sich zuspitzenden Krisen in Darfur und in Südsudan heraushält, ab und geht zunächst zurück in ihr Dorf, um dort den Menschen medizinischen Beistand zu leisten. Als die Unruhen dort zunehmen, nimmt sie eine Stelle in einem Krankenhaus weiter entfernt an, in dem sie arbeitet, bis man an höherer Stelle wegen eines zu ehrlichen Interview, das sie einem jungen Reporter gibt, auf sie aufmerksam wird. Nach einer gewaltlosen Einschüchterungsaktion wird sie in ein kleines Krankenhaus verwiesen, in dem sie unter anderem auch schwer misshandelte Kinder und bei Nacht und Nebel auch verletzte schwarzafrikanische Rebellen behandelt. Das soll ihr zum Verhängnis werden: Sie wird von Angehörigen der arabischen Miliz, den Dschandschawid, entführt und vergewaltigt.

Nach dieser Passage musste ich erst mal wieder aufhören und etwas anderes lesen.
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Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Annabas

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #305 am: 18. Oktober 2010, 21:32:56 »

liest: Mary Stewart - Der Efeubaum

Ich bin durch - ist allerdings bei einem Buch mit 200 Seiten nun auch keine große Leistung.  :zwinker:
Zum Ende hin hat das Buch ganz schön nachgelassen. Die Geschichte ist leider genauso dünn wie das Buch.  :sauer:
Mit meinen Spekulationen lag ich zwar wie immer total daneben, aber das, was zum Ende hin passierte, war auch nicht so der Renner.
 
Fazit: Mary Stewart hat wesentlich bessere Bücher geschrieben als dieses hier. Muss man nicht gelesen haben.
Aber immerhin hat mich das Buch wieder an die Autorin erinnert und ich werde die guten Bücher von ihr immer wieder gerne lesen, falls ich mal an eines herankomme.

Grüße von Annabas  :winken:
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Kiba

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #306 am: 18. Oktober 2010, 21:33:30 »


Kiba,
eine Herausforderung ist ja schön und gut, aber zur Quahl soll sie auch nicht ausarten. Obwohl ich mich auf erheiternde Einblicke gefreut hatte, alleine des Titels wegen ... :breitgrins:


Das Lieblingswort der Autorin bzw. ÜbersetzerIn war eindeutig Ungemach. Das hat mir das Buch auch  bereitet, nachdem sich das Schema der ersten paar Seiten wiederholt wiederholt wiederholt hat.


Heute habe ich die ersten 40 Seiten von Denk dir deinen Herzenswunsch von April Kihlstrom gelesen, und bisher ist es ok. Der Titel ist ja auch recht abschreckend dümmlich vielversprechend.

Annabas,
schade, ich saß schon mit gezücktem Bleistift vor meiner Wunschliste und wartete auf dein Fazit.
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:lesen: Andrzej Sapkowski - Der Schwalbenturm
:lesen: Erma Bombeck - Vier Hände und ein Her voll Liebe

Annabas

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #307 am: 18. Oktober 2010, 21:43:54 »

Annabas,
schade, ich saß schon mit gezücktem Bleistift vor meiner Wunschliste und wartete auf dein Fazit.

Naja, das Buch würde ich wirklich nicht mit gutem Gewissen empfehlen wollen. Aber ich habe noch 2 andere Bücher von Mary Stewart auf dem SuB, vielleicht erkenne ich darin wieder ihre alte Form.  :smile:

Grüße von Annabas  :winken:
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Saltanah

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #308 am: 18. Oktober 2010, 22:27:59 »

Saltanah,
bewundernswert, wie Du mit Deinen Büchern jonglierst! ;) Und ich bin gespannt, wieviele Bücher am Ende einen Abschlussbericht haben werden. Damit ist doch eine Rezi gemeint, oder?

:Kreuz: Das R-Wort! Da war es wieder! :entsetzt:

Einige Beiträge zu meinem grünen Buch Gisa Klönne - Der Wald ist Schweigen sind hier nachzulesen.
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foenig

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #309 am: 19. Oktober 2010, 08:20:28 »

Hey,
endlich steige ich auch in die Monatsleserund ein :klatschen:
Ich habe aber den ganzen Monat schon immer fleissig eure Posts mitgelesen und nun kann ich endlich selbst mitposten.
Also, ich lese Wenn du erwachst von Denis & François Gombert.

Ich bin normalerweise kein Liebesromanleser, aber zu meiner Schande muss ich dann doch kleinlaut zugeben, dass ich schon welche gelesen habe, die mir richtig gut gefallen haben. Deshalb bin ich mal gespannt, wie sich meine Beziehung zu diesem Roman entwickeln wird. Da ich gerade erst begonnen habe und die ersten 20 Seiten gelesen habe, kann ich noch nicht wirklich etwas dazu sagen. Mann sieht Frau und ist hinundweg! Wie sollte es auch anders sein?  :zwinker:

Ich höre übrigens auch Harry Potter, der diesen Monat ja ziemlich grün geworden ist. Ich höre gerade Harry Potter and the Goblet of Fire und Harry wird gerade grün vor Angst, weil er sich seiner ersten Aufgabe stellen muss...
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kaluma

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #310 am: 19. Oktober 2010, 12:42:27 »

Übrigens bin ich (positiv) überrascht, wieviele Bücher ihr nach und nach noch meldet, und die Liste im ersten Posting ist auch schon mit einigen Rezi-Links versehen. Toll! :smile:
Ich bin auch ganz erstaunt, wie ich bei vielen Büchern, die mir unterkommen, jetzt plötzlich auf den zweiten Blick einen Bezug zur Farbe Grün entdecke.  :smile:

Und hier gibts die Rezi zur "neunten Kobra".

Grüße, kaluma
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Saltanah

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #311 am: 19. Oktober 2010, 13:35:55 »

Mann sieht Frau und ist hinundweg! Wie sollte es auch anders sein?  :zwinker:

Och, da gibt es doch massenweise Alternativen! Z. B. Frau sieht Mann und ...  :zwinker:

Neues aus Palau (H. G. Burnett - Being a Palauan):
Der Anthropologe (der sich selbst an den wenigen Stellen, an denen er im Buch selbst vorkommt, immer in der dritten Person erwähnt) beschäftigt sich unter anderem auch mit dem Geschlechterverhältnis der Palauer. Angeblich, erklärt er, lebten die Palauer in einem Matriarchat, aber das ist ein Irrtum. Zwar werden Familienzugehörigkeit und Geld über die weibliche Linie vererbt, aber die Bestimmungsgewalt über den Familienbesitz haben trotzdem die Männer. Der Bruder der Mutter spielt dabei eine zentrale Rolle und ist im Familiengefüge wichtiger als der Vater, der aber seinerseits wichtig für seine Schwesterkinder ist. Ungewohnt für unsere Denkweise, aber stimmig - falls es denn stimmt(e).
Als Burnett sich gegen die herrschende Anthropologenmeinung stemmt, hatte ich - wie es so häufig bei Fachliteratur vorkommt -  das Gefühl, der Autor wolle sich mit aller Gewalt profilieren und dadurch, dass er allen Vorgängern ihren Irrtum nachweist, in der Hackordnung steigen. Dabei will ich nicht ausschließen, dass er mit seiner Meinung recht hat, halte das für wahrscheinlich, aber ich reagiere immer sehr empfindlich auf das "Ich bin ein toller Hecht"-Syndrom in wissenschaftlicher Literatur.

Interessant ist das Kapitel zum Geld. Hier erfahren wir nicht nur, dass die Palauer auch vor Ankunft der Deutschen-Japaner-Amis (in dieser Reihenfolge) Geld besaßen. Dabei waren die einzelnen "Geld"stücke Unikate, deren Besitz der Familie Macht und Ansehen bescherte und die nach komplizierten Regeln getauscht oder vererbt wurden. Zur Zeit (d. h., kurz nach dem Zweiten Weltkrieg) existieren altes und neues Geld (Dollar) noch nebeneinander, das alte wird aber nach und nach in seiner Bedeutung vom neuen verdrängt.
Dieses Kapitel hätte ich eigentlich gerne gelesen, wenn Burnett hier (und in anderen) nicht immer so holzhammerartig erklären würde, dass die Palauer ein zutiefst materialistisches Volk sind, die ständig an Geld und Besitz denken und nach "mehr" streben. Auch das mag sein, aber mir scheint, Burnett legt auf diese Feststellung so großen Wert, um jeden Verdacht von sich abzuweisen, er könne die Palauer als "edle Wilde" glorifizieren. Also holt er sie auf den unedlen Boden der Tatsachen zurück und lässt sie stattdessen lieber schlechter da stehen.
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Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #312 am: 19. Oktober 2010, 19:33:07 »

liest: Jasper Fforde - First Among Sequels

Weil Harry Potter es diesen Monat zu grüner Berühmtheit geschafft hat, gibt es auch ein passendes Thursday Next Zitat. In einer Sitzung des Council of Genres wird Harry Potter als Ehrengast erwartet. Thursdays Auszubildende, die teilnehmen darf, ist seit der Ankündigung ganz aufgeregt.

... and then searched through her bag until she found a small yellow book and a pen.
"I hope that's not what I think it is."
"What do you think it is?"
"An autograph book."
She said nothing and bit her lip.
"If you even think about asking Harry Potter for an autograph, your day ends right now."
She sighed and dropped the book back into her bag.


Die Sitzung beginnt wie folgt:

"Sadly, I have to advise you that Mr Harry Potter is unable to attend owing to copyright restrictions, so we're going to leave the 'supplying characters from video games' issue for another time."
There was a grumbling from the senators, and I noticed one or two put their autograph books back into their bags.


 :breitgrins:

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illy

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #313 am: 19. Oktober 2010, 19:40:25 »

Adam Roberts - Yellow-Blue Tibia

S.158

Ich weiss nicht was ich von dem Buch halten soll, es gefällt mir, ja, aber ich frage mich worauf der Autor hinaus will:

... This is the fellow who, in a matter of some few months would shoot a bullet [...] right through my heart.

Eine Diskussion über Alternate history als beliebtes Untergenre im Westen lässt ja ein bisschen ahnen, was sich da noch ergeben könnte, aber durchschauen tue ich da bisher nicht viel
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Doris

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Re: LitSchock Monatsrunde Oktober 2010: Grün
« Antwort #314 am: 19. Oktober 2010, 22:51:47 »

liest Tränen der Wüste von Halima Bashir

Nach dem brutalen Überfall ist Halima verkriecht sich Halima bei ihrer Familie. Ihre Zukunftsaussichten sind nun denkbar ungünstig: Als Ärztin zu arbeiten ist gefährlich, weil sie auf der roten Liste der Dschandschawid steht, und als vergewaltigte Frau wird sie keinen Ehemann finden. Doch schon nach kurzer Zeit erklärt sich ein Cousin, den sie vor Jahren zuletzt gesehen hat, bereit, sie zu heiraten, was dann auch - in Abwesenheit des Ehemannes - geschieht. Die Unruhen zwischen arabischen Milizen und den Rebellen nehmen zu und als das Dorf von Hubschraubern aus bombadiert und anschließend von Fußtruppen überfallen und niedergebrannt wird, befindet sich ihr Vater unter den Toten. Daraufhin beschließt Halima, sich von ihrer Familie zu trennen und zu Verwandten zu flüchten. Unterwegs wird deutlich, dass sie mehr und mehr den Drang verspürt, dieses Morden nicht mehr tatenlos hinzunehmen.

Wenn man überlegt, dass dieser Konflikt seit 2003 andauert und momentan zwar ruht, aber trotzdem noch nicht friedlich beendet ist... Geschätzte 400.000 Tote und 2,5 Mio. Flüchtlinge, aber trotzdem macht jedes kleine Auto- oder Flugzeugunglück mehr Schlagzeilen.
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