Die Elfe in
Kapitel 2 (Noroelle hieß die, glaub ich) war mir gleich ein bisschen unsymphatisch. Bei den Elfen mögen ja andere Zeitrahmen üblich sein, aber dass sie 20 Jahre um sich werben lässt und keine Entscheidung treffen kann

In unserer Welt würde ich sagen, wenn man sich zwischen zwei Männern nicht entscheiden kann, ist wohl keiner der richtige. Aber gut, bei den Elfen mag das anders sein. Ich denke ja auch, dass sie eher Nuramon (??) zugetan ist, sich aber durch gesellschaftlichen Druck wohl eher für den anderen entscheiden wird. Aber wahrscheinlich kommt alles doch ganz anders...
In
Kapitel 3 erwacht unser guter Mandred also mitten in der Elfenwelt. Er wurde von einem Baum geheilt und trifft erst mal eine ganze Menge ungewöhnlicher Kreaturen. Und wir treffen auch Ollowain, auf den habe ich schon gewartet, nachdem Seychella ja so ein Fan von ihm ist

Ich bin gespannt, was der Elf so an sich hat, dass er zu dieser Ehre gekommen ist. Bisher hat man ja noch nicht viel von ihm erfahren.
Und Mandred benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Er stolpert ja von einem Fettnäpfchen ins nächste! Zuerst meint er, er müsse Ollowain herausfordern, der als Elf natürlich viel schneller und stärker ist als er und dann stellt er auch noch Forderungen an die Elfenkönigin. Dass das alles ins Auge geht, hätte man sich ja denken können. Die Elfenkönigin will Mandreds Kind als Belohnung dafür, dass sie ihre Truppen aussendet, um den Manneber zu töten. Ein Wunder, dass Mandred darauf eingeht und sich denkt, dass er ja noch mehr Kinder mit seiner Frau zeugen kann.
Sehr gut gefallen haben mir die "Naturbeschreibungen" im 3. Kapitel und auch die Beschreibung des Schlosses der Elfenkönigin. Da sieht man gleich, dass es in diesem Buch nicht nur Schlachten und Kämpfe geben wird, sondern auch ruhigere Passagen und das finde ich gut
