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Autor Thema: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel  (Gelesen 9247 mal)

HoldenCaulfield

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #165 am: 15. September 2010, 19:22:11 »

@marimirl
:lachen: Das hört sich wirklich skurril an. Ich bin gespannt was Du noch berichten wirst.

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #166 am: 15. September 2010, 19:42:23 »

Hallo Leute,
mir fehlen noch 50 Seiten, dann bin ich mit dem ersten Harry Potter fertig, wobei es jetzt erst wieder spannend wird, denn den Freunden ist aufgefallen, dass etwas mit dem Drachen für Hagrid nicht stimmen kann und siehe da, Hagrid hat sich gleich wieder verplappert  :breitgrins:

Die Szene im verbotenen Wald war faszinierend, ich mag den verbotenen Wald bisher, bin gespannt wie es da in den nächsten Büchern weitergeht  :zwinker:

Seit gestern habe ich nun auch HP2 und HP3 im TB-Format in meinem Regal stehen, ich weiß nur noch nicht, ob ich gleich mit HP2 weitermache oder dem anderen neuen Buch "Das Museum der gestohlenen Erinnerungen" .. ich denke mal die Entscheidung fällt dann ziemlich spontan
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mondy

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #167 am: 15. September 2010, 20:02:58 »

liest: "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Kundera Milan

Ich bin mittlerweile im fünften Teil angelangt. Hauptperson ist Tomas und jetzt kam auch endlich mal ein Thema, auf das ich schon die ganze Zeit gewartet hatte: die Verfolgung von möglichen Verrätern des Regimes. Ich wäre ja fast ein bisschen enttäuscht gewesen, wenn das nicht angesprochen worden wäre. Schon in Teresas Teil wurde die Bespitzelung angedeutet, allerdings fiel es mir da manchmal schwer, zwischen Realität und Traum zu unterscheiden. Tomas muss seinen Beruf aufgeben, weil er sich nicht dazu bereit erklärt, mit dem Regime zusammen zu arbeiten. In den beiden Teilen war also weniger von Liebe und dem damit verbundenen Leid die Rede. Aber Tomas´ Teil ist ja noch nicht fertig. Mal schaun, was noch so passiert.   
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HoldenCaulfield

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #168 am: 15. September 2010, 21:04:05 »

@Leen
Also ich finde es ja immer toll den ganzen Harry hintereinander weg zu lesen :breitgrins:
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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #169 am: 15. September 2010, 21:29:10 »

@marimirl, ich möchte dich nicht entmutigen, aber für mich ich das eines der schrecklichsten Bücher die ich je gelesen habe. Ich war damals ungefähr bis zur Hälfte gekommen und habe dann entnervt abgebrochen. Anfangs fand ich es noch ganz witzig, aber dann...
Hoffentlich gefällt es dir besser.
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marimirl

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #170 am: 15. September 2010, 21:32:11 »

@marimirl, ich möchte dich nicht entmutigen, aber für mich ich das eines der schrecklichsten Bücher die ich je gelesen habe. Ich war damals ungefähr bis zur Hälfte gekommen und habe dann entnervt abgebrochen. Anfangs fand ich es noch ganz witzig, aber dann...
Hoffentlich gefällt es dir besser.

Oje, Oje. Ich habe schon ein Buch der Autorin gelesen. Das fand ich super. Naja, ich werde heute noch weiter lesen. Wer weiß, mir gefallen oft Bücher, die andere schrecklich finden  :rollen: Ich bleibe mal optimistisch.

@Leen: Ich bekomme auch Lust auf Harry Potter. Das ist schon so lange her bei mir, ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern...
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Doris

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #171 am: 15. September 2010, 21:53:55 »

Ich lese: Anna schreibt an Mister Gott

Mister Gott sieht nicht aus
Dieses Kapitel war mal wieder gar nichts für mich. Es geht mehr oder weniger darum, dass Gott immer als alter Mann mit weißen Rauschebart dargestellt wird. [...] Ich rege mich hier darüber auf, dass alles verallgemeinert wird und sich alle Gläubigen Gott als großen alten Mann vorstellen und nur das kleine Mädchen Anna auf die Idee kommt, dass es wohl nicht so sein wird.

Das hängt damit zusammen, dass Gott einen Sohn hatte, der meines Wissens mindestens 33 Jahre alt wurde. Somit muss Gott bereits ein höheres Alter haben. Ihn mit Größe zu assoziieren, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass er als mächtig angesehen wird, und einen weißen Bart haben gar nicht so wenige alte Männer - wenn auch nicht gleich einen Rauschebart. Man schafft sich seine Vorstellungen eben aus den Bildern, die man aus eigener Erfahrung kennt.
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Leen

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #172 am: 15. September 2010, 22:54:55 »

@ Potter: Es ist nur etwas teuer für mich  :zwinker: ich muss ihn ja erst kaufen
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marimirl

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #173 am: 16. September 2010, 08:25:53 »

liest: A Short History of Tractors in Unkrainian

Ich habe gestern noch ein bisschen weiter gelesen, nicht viel, da die Müdigkeit leider wieder einmal siegte. Leider merke ich mir den Namen der Hauptperson ( = die Tochter) nicht, da er sehr kompliziert ist (ukrainisch vermute ich mal). Die Tochter erzählt uns über ihren Streit mit ihrer Schwester aufgrund des Erbes ihrer Mutter. Die Tochter ist der Meinung, die Schwester hätte ihre Mutter dazu gezwungen, das Testament zu ändern.

Der Vater lässt sich nicht davon abbringen, die ukrainische junge Frau zu heiraten. Und dass obwohl ein anderer Mann die Tür öffnete, als er bei ihr klingelte. Dieser verscheuchte ihn sofort. Der Vater gibt Valentina (die 36-jährige Frau) sogar noch Geld (sehr viel Geld), damit sie sich auch ja ein Flugticket zurück nach England kaufen kann. Nun ja, was soll man sagen. Ein naiver alter Mann verliebt sich in eine junge Frau, die ihn vermutlich nur ausnehmen will. Das kommt schon mal vor. Seine Tochter will ihn jedenfalls davon abbringen.

Bis jetzt finde ich das Buch noch ganz amüsant und bin neugierig, wie es weiter geht.

@Leen: Aber das wäre doch eine gute Investition  :breitgrins:
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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #174 am: 16. September 2010, 09:42:55 »

Das Wüten der ganzen Welt
Ich habe 2 Kapitel gelesen, und die mochte ich.  :smile:
Die blutwurstfeindlichen Nachbarn Varekamps mit ihrer Gruppenmigräne waren sehr amüsant, und der Ausspruch von Alexanders Vater, wenn er auf die Toilette geht, war ja ganz köstlich:

Zitat
...und nun zieh ich mir erst mal einen Splitter aus der Ritze...
  :breitgrins:

Das hatte ich ja schon wieder ganz vergessen, aber musste über den Spruch auch lachen. Ich bin gespannt, was du noch über das Buch berichtest und wie es dir gefällt!
Ich bin schon durch, will jetzt an dieser Stelle aber nichts weiter dazu sagen, da du es ja noch zum Großteil vor dir hast. Ich schreibe dann wohl in den nächsten Tagen noch eine Rezi.
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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #175 am: 16. September 2010, 09:52:11 »

Ich muss jetzt am WE endlich mal anfangen - ihr seid alle schon so fleißig gewesen.
Das ist wirklich ein gutes Projekt - damit lese ich Bücher die sonst sicher noch länger liegen würden -  klasse  :klatschen:
Allerdings bin ich immer so Rezifaul (sogar Saltannah schreibt fleißig  :entsetzt::rollen: :redface:
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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #176 am: 16. September 2010, 09:58:25 »

Allerdings bin ich immer so Rezifaul (sogar Saltannah schreibt fleißig  :entsetzt::rollen: :redface:

Hm, ne, irgedwie führt der Link nicht zu Saltanahs Rezi. :gruebel:
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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #177 am: 16. September 2010, 10:05:29 »

So, ich habe mein Mini-Monatslesebuch beendet und meine Meinung abgegeben :klatschen:
Ich habe Anna schreibt an Mister Gott (Fynn) gelesen.

Nun widme ich mich Per Anhalter durch die Galaxis - Der Comic (Douglas Adams).

Das Buch ist als Ring von Bookcrossing gestern bei mir eingetroffen und passt dank der fünf Wörter im Titel perfekt in diese Monatsrunde! Das Originalbuch kenne ich schon, auch wenn ich mich ehrlich gesagt an Details so gut wie gar nicht mehr erinnern kann.
Ich habe schon ungefähr 1/3 gelesen und bin begeistert. Die Umsetzung als Comic finde ich wirklich gelungen. Natürlich ist es gekürzt, aber da ich mich sowieso nicht mehr allzu gut an das Original erinnern kann, fällt mir die Kürzung fast gar nicht auf.
Jedoch ist bei der Wahl der Größe und Bindung eindeutig etwas schiefgelaufen! Das Buch ist im Taschenbuchformat erschienen, aber die Schrift ist sehr klein. Da kommt der Verdacht auf, dass es wohl eigentlich in größerem Comicformat auf den Markt kommen sollte. Der Bookcrossingring reist lustiger Weise mit Lupe, damit man alles bequem lesen kann.  :breitgrins: Ich kann das Buch auch ohne Lupe lesen, aber mir ist auch aufgefallen, dass es ein wenig anstrengend ist. Außerdem sind nach vielen Lesern schon sehr viele Seiten lose, was nicht gerade für die Qualität der Bindung spricht. Leider gibt es auch keine Seitenzahlen, so dass ich hoffe, dass ich die Seiten nicht durcheinander bringe.
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Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #178 am: 16. September 2010, 10:56:17 »

las: Hay - The Secret of Lost Things

Hay ist gelesen und damit kann ich, sobald die Rezi geschrieben ist, auch ein weiteres SLW-Buch vermelden. Danke, Monatsrunde! ;)

Zum Ende hin hat mir die Geschichte wieder besser gefallen, besonders das Ende selbst. Für die geheimnisvollen Vorgänge hat Hay einen passenden Abschluß gefunden, der mich allerdings wenig überrascht hat, da alles andere meiner Meinung nach an den Haaren herbeigezogen gewesen wäre. Aber die Autorin findet wieder zu ihrem ruhigen Blick auf ihre Protagonisten zurück, als das Brimborium beendet ist. Sie nimmt sich Zeit, alle losen Enden abzuschließen, lässt Rosemary ihre Erfahrungen reflektieren und bereitet ihr quasi den Weg, um nach diesem ereignisreichen Jahr den nächsten Schritt zu gehen. Das hat mir gut gefallen und mich das Buch zufrieden zuklappen lassen.

Viele Grüße
Breña
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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #179 am: 16. September 2010, 14:56:14 »

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen habe ich wieder vermehrt Zeit in der Tram verbracht und dabei mein zweites Buch für diese Monatsrunde gelesen:

Mike Jones - Sturzfahrt vom Everest. Mit dem Kajak durch Wildwasser und ewiges Eis

Es geht darin um eine Expedition des erfahrenen Kajak-Fahrers Mike Jones, der sich vorgenommen hat, den Dudh Kosi, der in einem Gletschersee in der Nähe des Basislagers am Mount Everest entspringt, zu befahren. Dieser Fluss gehört jedoch zu den gefährlichsten auf der Welt, da er sehr steil ist und voller Hindernisse. Trotzdem wagen sich mit ihm noch 6 andere Kajak-Fahrer auf den Fluss und riskieren dabei ihr Leben.

Zuvor liest man jedoch einiges über die Reisevorbereitungen, wie Sponsoren gewonnen werden, ein Budget aufgestellt wird und man sich Gedanken über die Zeitplanung machen muss, bis schließlich die Reise losgeht. Man merkt hier, dass das Buch bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, denn heute ist es nicht mehr möglich, einfach so per Auto von England bis zum Himalaya zu fahren, quer durch Europa und den Nahen Osten inkl. Freiluftübernachtung in Afghanistan. Das tut der Faszination aber nicht unbedingt Abbruch sondern verbreitet eher einen etwas angelaufenen Charme.

Im Himalaya angekommen ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Die Wanderung bis an den Dudh Kosi heran und wie sie dann den Fluss bezwingen wollen, liest sich spannend und obwohl ich die ganzen Fachausdrücke aus dem Kajak-Sport nicht kenne, konnte ich mir ein ungefähres Bild der Aufgabe machen, die vor den Jungs lag (das Glossar am Ende habe ich erst nach der Lektüre entdeckt  :redface:). Wie sehr sich die Sportler hier auf ihr eigenes Geschick und ihre Kameraden verlassen müssen, hat mich ziemlich beeindruckt - da bleibt kein Spielraum für Eitelkeiten und Alleingänge.

Gut gefallen hat mir auch, dass wirklich die sportliche Herausforderung im Mittelpunkt stand und nicht einmal die Marke des Kaffees erwähnt wird, den die Expedition eingepackt hat. Von Nepal und seinen Bewohnern erfährt man nur am Rande etwas, halt die kleinen Einblicke, die sich ergeben, wenn man in einem Teehaus einkehrt. Das rundet den Expeditionsbericht gut ab ohne ihn zu überlagern. Schließlich soll hier ein Weltrekord aufgestellt und keine Volkskunde betrieben werden.  :zwinker:

Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch, dass aber nicht zum Nachmachen einlädt.  :breitgrins:
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