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Autor Thema: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel  (Gelesen 9247 mal)

Arjuna

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #90 am: 03. September 2010, 20:31:05 »

 :sauer: Ich kann leider noch gar nicht anfangen zu lesen, da ich das Buch ja von vorablesen bekomme, aber es erst ab 6.9. oder so versendet wird, ich hatte diese Woche schon damit gerechnet.
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Aldawen

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #91 am: 04. September 2010, 10:48:41 »

liest: Daniel O. Fagunwa – Forest of a Thousand Daemons

Bei seinem zweiten Besuch im Irunmale gerät Akara-ogun in die Gefangenschaft eines Wesens, das ihn als Reittier mißbraucht. Zwar gelingt es ihm auch hier wieder, sich zu befreien, aber damit sind die Abenteuer natürlich noch nicht vorbei. Auf dem Weg nach draußen gerät Akara-ogun in eine Ghommid-Stadt. Der König, der sehr daran interessiert ist, mit den Menschen gute Kontakte zu halten und von ihnen zu lernen, ist ganz begeistert von Akara-oguns Kenntnissen und Fähigkeiten, besonders als Trommler tut er sich gleich auf dem ersten Fest hervor. Er avanciert zum engsten Berater des Königs, rettet diesem mehrfach vor Verschwörern das Leben, macht sich dabei aber natürlich eine Menge Feinde. Der Rache entgeht er nur knapp. Auf seinem weiteren Weg trifft er einen anderen Jäger aus seinem Heimatdorf, der schon seit drei Jahren im Irunmale unterwegs ist. Die beiden tun sich zusammen, und etwas später gewinnt Akara-ogun sogar eine Frau. Nach dem Tod seines Jagdgefährten ist Akara-ogun sehr betrübt, und als sich ihm der Weg aus dem Irunmale heraus öffnet, läßt er seine Frau, die ihn auf Grund ihres Wesens als Geist oder Dämon nicht begleiten kann, zurück und kehrt heim.

Jetzt gibt es noch eine Expedition zum Mount Langbodo, mal sehen, was uns dort noch für Abenteuer erwarten.
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Saltanah

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #92 am: 04. September 2010, 11:44:06 »

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich ja auch mit meinem aktuellen Weltreisebuch hier teilnehmen kann: The Republic of San Marino wurde 1876 von dem San Marinischen/Marinoer (?) Botschafter/Gesandten oder so ähnlich in Frankreich geschrieben.


Die Wahl des Buches zeigt deutlich, dass es ohne Italienischkenntnisse nicht leicht war, ein echtes San Mariner Buch zu finden. Die ersten 4 Kapitel und damit die ersten 1000 Jahre der Geschichte San Marinos habe ich schon gelesen.

Anfang des 4. Jahrhunderts zog sich wegen seiner Religion verfolgter Handwerker aus Rimini in eine Höhle auf dem Berg Titani zurück. Andere Christen schlossen sich an, die Gemeinschaft wuchs und gedeihte und schaffte es irgendwie, ein eigenes Leben unabhängig von den politischen Ränken der Umgebung zu führen. Es hat schon seine Vorteile, wenn man in einem nur schwer zugänglichen Gebiet wohnt, an das die Nachbarn keine Gedanken verschwenden. Erst mit dem Konflikt zwischen Ghibellinen und Guelfen gab es auch Probleme für San Marino, das sich nur schwer gegen eine Übernahme durch Rimini verteidigen konnte. Hier hatten nicht nur die San Mariner Probleme, sondern auch ich. Der Autor setzte voraus, dass man sich in der italienischen Geschichte auskennt. Das tue ich leider überhaupt nicht; auch wenn ich von Ghibellinen und Guelfen schon mal gehört habe (in Dantes göttlicher Komödie werden sie auch erwähnt, glaube ich), kann ich sie doch nicht verschiedenen Fraktionen zuordnen und als dann auch noch ein König Friedrich II auftauchte, war ich völlig verwirrt. Ehrlich gesagt interessiert mich das Thema aber auch nicht genug, um mich weiter in die Materie zu vertiefen.
Ich mache mich auf zum hoffentlich leichter zu verstehenden nächsten Kapitel und tröste mich damit, dass das Buch mit seinen 170 nicht besonders eng beschriebenen Seiten schnell zu lesen ist und mir einen roten Pixel auf meiner literarischen Weltreisekarte bescheren wird.
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Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #93 am: 04. September 2010, 13:33:19 »

@Breña: Das hört sich interessant an, ich bin gespannt auf weitere Berichte!
Dito!  :winken:

Dann kommen hier noch ein paar Appetithäppchen aus William Conescu - Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse:
Daniel hat es tatsächlich geschafft, durch hartnäckiges "zufälliges Zusammentreffen" Teil der Gruppe um Delia zu werden. Zwar wundern sich die Einzelnen, wer ihn wohl zum Brunch etc. eingeladen hat, aber da er sich still verhält und an den richtigen Stellen lacht, wird er geduldet. Nur Graham findet es seltsam beängstigend, wie er durch intensives Beobachten und Zuhören seine Person aufzusaugen scheint. Daniel selbst ist voll und ganz zufrieden, als er im Café einer Buchhandlung feststellt, dass er das Schreibgeräusch hört ohne in Begleitung der Anderen zu sein. Doch im nächsten Moment überfällt ihn Unsicherheit: er muss dem Autor schleunigst etwas bieten, er kann schließlich nicht nur rumsitzen und auf eine weiße Kaffeetasse starren!

auch wenn ich von Ghibellinen und Guelfen schon mal gehört habe (in Dantes göttlicher Komödie werden sie auch erwähnt, glaube ich), kann ich sie doch nicht verschiedenen Fraktionen zuordnen

Die einen sind Anhänger des Papstes, die anderen Anhänger des Kaisers Friedrich II. Mal ging es um Land, mal darum, an wen Abgaben entrichtet werden sollten, mal darum ob nun schwarz oder weiß chicker ist - unterm Strich ist wichtig, dass sich beide Parteien nicht grün waren. ;)

Viele Grüße
Breña
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Aldawen

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #94 am: 04. September 2010, 13:57:10 »

Die einen sind Anhänger des Papstes, die anderen Anhänger des Kaisers Friedrich II. Mal ging es um Land, mal darum, an wen Abgaben entrichtet werden sollten, mal darum ob nun schwarz oder weiß chicker ist - unterm Strich ist wichtig, dass sich beide Parteien nicht grün waren. ;)

Wunderbare Zusammenfassung  :daumen:
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Annabas

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #95 am: 04. September 2010, 14:46:19 »

liest: Christopher Ransom - Das Haus der verschwundenen Kinder

"Die Ereignisse im Haus werden nun immer unerklärlicher. Ich höre Babyweinen und komisches Kratzen auf den Dielen. Eine meiner Schlangenweibchen (halte ich als Haustiere in der Garage) hat Eier gelegt, ohne mit einem Schlangenmännchen Kontakt gehabt zu haben. Und meine Nachbarin sieht eine Frauengestalt am Fenster stehen, obwohl meine Frau doch für ein paar Wochen nach Detroit gereist ist. Um Antworten zu bekommen, habe ich mal den Vorbesitzer des Hauses kontaktiert, aber der konnte mir auch nicht wirklich helfen. Er hatte lange in dem Haus gewohnt und seine Frau hat in der Zeit fünf Kinder geboren. Allerdings leben nur noch drei davon - und die sind alle irgendwie missgebildet. Das ist gerade wirklich keine gute Zeit - mit meiner Frau streite ich mich nur noch am Telefon herum und meine beiden Hunde musste ich gerade zum Tierarzt fahren, weil sie sich tiefe Wunden zugefügt haben, keine Ahnung, wie das passiert ist ..."

Die Geschichte ist spannend, aber ich habe schon wesentlich bessere gelesen. Immerhin liest es sich flott weg, so dass ich bis heute abend durch sein werde. Aber den Autorennamen muss man sich nicht unbedingt merken.

Ach Leen, schön, dass ich durch dich auch wieder nach Hogwarts reisen kann.
Geht mir genauso! Und ich will ja schon seit langem mal alle Harry Potter-Bücher nacheinander lesen, da bekomme ich jetzt wieder richtig Lust drauf.  :hexe:

@Aldawen: ist dein Buch eine afrikanische Sage oder eher ein Abenteuerroman?

Grüße von Annabas  :winken:
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Aldawen

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #96 am: 04. September 2010, 14:55:17 »

@Aldawen: ist dein Buch eine afrikanische Sage oder eher ein Abenteuerroman?

Ein Abenteuerroman ist es nicht, aber auch keine „reine“ afrikanische Sage. Ich würde es so formulieren: Es hat Elemente aus traditionellen Geschichten der Yoruba, versetzt mit christlichem Gedankengut und europäischen Märchenmotiven, eine interessante Mischung  :breitgrins:
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Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #97 am: 04. September 2010, 15:52:20 »

liest: Conescu - Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse

Soviel ist sicher: auch mit Parallellektüre wird das Buch nicht bis zum 11.9. vorhalten. Es liest sich flüssig weg und ist ganz unterhaltsam, ohne bisher allerdings das gewisse Etwas zu versprühen. Daniel ist nicht mehr der anfängliche Antiheld, der in Gegenwart einer Frau keinen geraden Satz zustande bringt, und auch sonst ist der Ton ernsthafter geworden. Und da es schließlich nicht nur um Daniel geht, kann ich auch ein paar Sätze zu den anderen Protagonisten verlieren, die immer mehr an Tiefe gewinnen.

Graham ist ein sehr talentierter Pianist, ist aber zur Zeit arbeitslos bzw. verdient sich sein Geld als schwuler "Escortservice". Er fühlt sich nicht bereit, vor Publikum zu spielen, und auch die Sonate, die er schreibt, wartet auf ihre Fertigstellung. Delia unterstützt ihn soweit sie kann, seit sie ihn am Konservatorium kennengelernt hat. Sie selbst singt, hat jedoch ihre Ausbildung abgebrochen und hat den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Auch Jon kennt die beiden vom Konservatorium, wo er allerdings Schauspiel studiert hat. Auch er hat sich gegen diese Karriere entschieden und arbeitet als Barkeeper in einer Schwulenbar, ist aber von allen am glücklichsten mit seinem Leben. Monty ist Delias ältester Freund, der aus einer verarmten Millionärsfamilie stammt und auf dem Weg ist, erneut Reichtum zu erlangen. Zusammen sind sie eine quirlige Gruppe, die auch schon mal beim Pseudo-Promi-Spiel, bei dem sie sich in einem Restaurant für Stars ausgeben, ihre Umgebung aufmischen. Doch unter dieser Fassade scheint immer auch etwa ihres Unglücks, ihrer Unzufriedenheit durch.

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Breña
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Annabas

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #98 am: 04. September 2010, 19:12:32 »

Hallo miteinander,

rechtzeitig vor der heutigen Lesenacht bin ich mit meinem Buch Christopher Ransom - Das Haus der vergessenen Kinder fertig geworden. Eine Rezi werde ich später noch schreiben.
Vorab schonmal: Die Spannung nimmt zum Ende hin zwar zu, aber trotzdem bin ich nicht so zufrieden mit dem Buch. Einige Hintergründe werden in meinen Augen nicht richtig erklärt, so dass man als Leser zum Ende hin etwas dumm stehen gelassen wird. Schade!

Das für die heutige Lesenacht ausgewählte Buch passt sogar auch noch in dieses Monatsthema, da mache ich doch glatt weiter:
Andreas Winkelmann - Tief im Wald und unter der Erde



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Saltanah

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #99 am: 04. September 2010, 19:29:11 »

Die einen sind Anhänger des Papstes, die anderen Anhänger des Kaisers Friedrich II. Mal ging es um Land, mal darum, an wen Abgaben entrichtet werden sollten, mal darum ob nun schwarz oder weiß chicker ist - unterm Strich ist wichtig, dass sich beide Parteien nicht grün waren. ;)

So ungefähr hatte ich das in Grundzügen auch verstanden :smile: . Mich irritierte nur, dass immer wieder irgendwelche Namen aufkamen, ohne dass erwähnt wurde, zu welcher Fraktion sie denn nun gehörten. Und natürlich Friedrich II. Der ist für mich nun mal der Alte Fritz :breitgrins: , und dass der nicht in die Zeit und nach Italien gehört, das weiß sogar ich mit meinen zugegebenermaßen höchstens rudimentären Geschichtskenntnissen.

Nun ja, mittlerweile befinde ich mich im 16. Jahrhundert, das einfach kein Ende nehmen will. Schon mehrere Kapitel waren "The Sixteenth Century (continued)" betitelt, als endlich mal wieder eine Jahreszahl genannt wurde: 1509 :ohnmacht: . Nun ja, auch dieses Jahrhundert geht mit meinem aktuellen Kapitel zu Ende und ich hoffe auf interessantere Lektüre im 17. Jh. Während so ein interessantes Thema wie die Entstehung der ersten schriftlichen Gesetze in einem Absatz abgehandelt wurde, wird den immer neuen Versuchen verschiedenster Parteien, Einfluss auf San Marino zu nehmen sehr viel Platz gewidmet. Zusammenfassen könnte man das Ganze so:
Ganz Italien befindet sich unter der Herrschaft der Borgias/Medici/päpstlicher Truppen/etc. Ganz Italien? Nein - eine kleine Republik entschlossener Kämpfer und gewiefter Staatsmänner leistet erbitterten Widerstand gegen einen wie sich weist doch nicht übermächtigen Gegner.

Man merkt - das Buch ist von einem Patrioten verfasst worden, der keinen Fleck auf dem Banner seines geliebten Heimatlandes sehen will. *Seufz* Aber bald habe ich es durch, und dann weiß ich mehr über italienische Geschichte als ich je wissen wollte. Und interessant ist es schon, von Päpsten zu lesen, die eine so gar nicht christlich-friedliebende Politik führten. Das wusste ich zwar schon, aber eine Auffrischung der Erinnerung daran ist nie fehl am Platze. Stolz kann der Vatikan wirklich nicht über seine Vergangenheit sein.
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Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #100 am: 04. September 2010, 19:38:55 »

liest: Conescu - Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse

Die Lage spitzt sich zu. Nicht nur die Beziehung zwischen Delia und Graham wird schwieriger, so dass Daniel sich Hoffnungen macht, dass Delia einen Neuanfang mit ihm wagen könnte. Auch Daniel steht unter Druck, da er sich vom Kratzen des Stiftes getrieben fühlt und versucht, dem Autor ausreichend Material zu bieten, um ihn zu einer Hauptperson zu machen. Er sieht sich in verschiedenen, die Geschichte bestimmenden Rollen, so dass sein Handeln schließlich eine tiefgreifende Wendung herbeiführt.
Zu viel darf ich wirklich nicht mehr verraten ... Keine dreißig Seiten trennen mich mehr vom Ende, ich bin gespannt!

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #101 am: 04. September 2010, 19:43:45 »

Und natürlich Friedrich II. Der ist für mich nun mal der Alte Fritz :breitgrins:

Der war aber „nur“ König von Preußen, nicht wie der, um den es hier ging, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation  :zwinker:
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Doris

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #102 am: 04. September 2010, 21:35:33 »

liest Ann Fairbairn - Und wählte fünf glatte Steine

David hat es mittlerweile durch das Stipendium auf das College geschafft - ein "weißes" College, auf das nur eine Hand voll Farbige gehen. Gleich am Anfang gerät er in eine Gruppe junger Männer, die sich als sehr liberal erweisen und ihn ohne Vorbehalte als Freund aufnehmen. Vom Bruder des dänischen Professors, der sich in New Orleans um Davids Ausbildung kümmerte, wird er ebenfalls sehr herzlich aufgenommen und lernt dort die gleichaltrige Sara, eine Weiße,  kennen. Seine Gefühle ihr gegenüber werden sicher noch weiteren Platz einnehmen. Natürlich gibt es auch einen Kommilitonen, der Schwarze ablehnt, aber offenem Rassismus ist niemand ausgesetzt. David ist fest entschlossen, einen guten Abschluss auf dem College zu machen, um Jurist zu werden.

Vom Leben auf dem Campus wird nur erzählt, welche Probleme es für Farbige, insbesondere für David, mit sich bringt. Der Rassismus steht unübersehbar im Mittelpunkt.
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sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Breña

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #103 am: 04. September 2010, 22:05:29 »

Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse ist ausgelesen, zum Ende hin hat das Buch sich noch etwas gesteigert. Außerdem war der Schluß sehr offen, was wunderbar gepasst hat. Vielleicht gibt es morgen schon eine Rezi - wenn ich mich aufraffen kann.
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illy

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Re: LitSchock Monatsrunde September 2010: Fünf-Wörter-Titel
« Antwort #104 am: 05. September 2010, 11:07:43 »

Ich habe gerade in der Wanne mit meinem Buch begonnen, welches ich aufgrund der Wünsche diverser Personen, bei denen es noch subbt, ausgewählt habe  :breitgrins::

Francis Bryan - Jim Hawkins und der Fluch der Schatzinsel.



Die Schatzinsel selber habe ich übrigens nie gelesen, ich kenne nur diverse Verfilmungen. Am besten kann ich mich allerdings an die Muppets-Verfilmung erinnern  :redface:

Das Buch spielt 10 Jahre nach Jims Reise, er hat den Gasthof seiner Mutter vom Schatz renoviert, ein bisschen Land gekauft und ist erfolgreich und ziemlich zufrieden als Wirt. Dann trifft er aber eine geheimnisvolle Frau, die auf der Flucht zu sein scheint und die nach einem der Piraten sucht, die damals auf der Insel zurückgelassen wurden. Dank des Prologs wissen wir schon, dass Jim noch einmal zur Schatzinsel reisen wird (und das überlebt :zwinker:)
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)
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