


"Do You Come Here Often?" von Alexandra Potter erzählt von Beziehungen, Trennungen und der Liebe. Eigentlich werden mehrere Geschichten erzählt, denn wir lesen immer abwechselnd von Grace, Rhian, Maggie oder Jimi. Jeder einzelne hat seine persönlichen Erlebnisse, Probleme aber auch Freuden zu verbuchen. Hauptsächlich begleitet der Leser Grace, welche seit 2 Jahren verlobt ist. Doch leider weigert sich ihr Verlobter endlich einen Termin für die Hochzeit festzulegen. Eines Tages beschließt sie, dass es so nicht weiter gehen kann und setzt ihm ein Ultimatum. Während dieser Beziehungspause trifft sie Jimi, ihren Ex.
Das Buch ist das Vierte, das ich bisher von der Autorin gelesen habe. Allerdings ist es das Zweite, das sie verfasst hat. Vielleicht liegt es daran, dass es mich nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte. Meiner Meinung nach ist es sicherlich nicht das Beste von Alexandra Potter.
Die Geschichte an sich ist ganz nett. Man darf sich nur keine Überraschungen erwarten, denn es ist alles voller Klischees. Was mich am meisten gestört hat, ist dass ich ständig das Gefühl hatte, ich würde das Buch schon kennen. Dabei habe ich es bestimmt noch nicht gelesen. Ich vermute, das liegt daran, dass einfach wenig Neues aufgegriffen wurde. Man kennt den Großteil schon aus anderen Büchern bzw. Filmen. Sie beleuchtet viele verschiedene Aspekte, die mit Liebe zu tun haben: Trennungen, Hochzeit, Kennenlernen, Jugendliebe, One-Night Stands, Scheidungen, einfach alles wurde in das Buch eingebaut. Deshalb ist es aber keineswegs überladen. Ich finde das sogar sehr gut.
Dennoch hat mir das Buch gefallen, denn Alexandra Potter hat meiner Meinung nach einen sehr guten Schreibstil und sie versteht es Charaktere zu zeichnen. Ich konnte mich eigentlich in jeden hinein versetzen, denn die wichtigen Personen werden in keinster Weise oberflächlich dargestellt. Man gewinnt Einblick in ihre Köpfe und deshalb wuchsen sie zumindest mir sehr stark ans Herz.
Auch wenn das Ende in jeglicher Hinsicht vorhersehbar war, so bin ich dennoch froh, dass es so ausgegangen ist.

Eine muss ich noch loswerden: Dieses Buch ist wieder mal der Beweis dafür, dass englisch Covers so viel schöner sein können. Abgesehen davon finde ich den englischen Titel viel besser. Dieser bezieht sich auf eine Radioshow, die eine wichtige Rolle im Buch spielt. "Flitterwochen mit dem Ex" hingegen hätte ich ja nie gekauft

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