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Autor Thema: Justin Cronin - Der Übergang  (Gelesen 5911 mal)

Stormy

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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #75 am: 03. November 2011, 19:06:28 »

Nur weiterlesen, Holden, nur weiterlesen. Bin gespannt, was du am Ende dazu sagst.  :zwinker:
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HoldenCaulfield

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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #76 am: 03. November 2011, 19:30:02 »

Ich bin dabei :breitgrins:
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HoldenCaulfield

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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #77 am: 10. November 2011, 14:58:19 »

Puh jetzt kommt endlich mal wieder ein bissl Action in die Sache. Für meinen Geschmack hätte das rund 100 Seiten früher passieren können. Gerade hier zog sich so Manches in die Länge - und selbst wenn es eventuell doch wichtig für die spätere Handlung sein soll, ich glaube fast das ich mir das dann bis dahin eh nicht merken kann.
Nun gut 666 Seiten bisher. Ich hab eine Woche Pause von dem Roman gebraucht. Ich mag den Roman zwar aber könnte bisher nicht sagen das ich ihn genial finde.
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HoldenCaulfield

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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #78 am: 10. November 2011, 20:15:09 »

 :schwitz:  Puh endlich durch...  :rollen:

Meine Meinung:

Ich habe den Roman Der Übergang gerade beendet und überlege wie ich ihn fand. Das ist gar nicht so einfach weil ich auch überlege woran ich mich noch gut erinnern kann. Eigentlich ist mir nur Amy als Figur wirklich im Gedächtnis geblieben alle andern ähneln sich zum Teil so sehr das ich sie kaum aus einander halten konnte. Vor allem die Männer sind da etwas blass.

Zu Beginn kam ich gut voran und die Handlung konnte mich überzeugen. Zu dem war auch nicht alles so voraussehbar was sich aber meiner Meinung nach gegen Mitte stark wandelt und ich hatte dann doch eine Ahnung worauf alles hinauslaufen würde. Zwar gab es dann durchaus noch Entwicklungen die ich nicht erwartet hätte, aber diese waren rar gesät und haben mich insgesamt auch nicht so ganz zufrieden gestellt. Nach und nach stellte sich bei mir aber auch eine Handlungsmüdigkeit ein, irgendwie ist es sehr ermüdend über hunderte von Seiten nur von den gleichen Menschen zu lesen und so gar nichts Anderes mehr kennen zu lernen. Das hat mich ein Stückweit sogar genervt. Ich finde hier liegt einer der Schwächen des Romans. Er ist einmal zu lang und konzentriert sich zu sehr auf die Gruppe die Amy schließlich begleitet. Mir hat jedenfalls sehr stark die Abwechslung gefehlt die für mich aber einen Roman der so viele Seiten hat zu einem sehr guten Roman machen würde.

Ich kam schließlich an den Punkt an dem ich mich gelangweilt habe. Das finde ich schade weil ich den Erzählstil ganz gut fand, vor allem weil ich ihn als fantasieanregend empfunden habe. Aber letztendlich stand für mich die Handlung streckenweise Stil. Es passierte nichts wirklich Neues und man konnte nur hoffen das es endlich mal wieder eine Wendung gab. Ich finde der Roman hätte deutlich kürzer sein müssen um mich fesseln zu können. So wurde vieles einfach nur künstlich in die Länge gezogen und die guten Passagen - die der Roman definitiv hat - kamen leider immer wieder zu kurz oder gingen in gepflegter Langeweile unter.
Zur Idee selbst... hm auch hier bin ich gespalten. Das Ein Virus die Menschheit zu Vampiren macht (auch wenn sie im Roman anders genannt werden) nun gut, das ist eine Idee die ich grundsätzlich interessant finde. Man fühlt sich zu Beginn sehr wie in einem Katastrophenfilm den man sich auch im Kino durchaus anschauen würde. Leider gibt es dann einen Bruch in der Handlung und genau an der Stelle begann es für mich weniger interessant zu werden. Ein zweiter Handlungsstrang innerhalb dieses Bruches hätte für mich sicher mehr Spannung erzeugt. So aber wartete ich immer wieder auf etwas was einfach nicht kam.

Ich habe mir mehr davon versprochen und kann nun auch sagen das ich ohne die Fortsetzung gut leben kann.

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kann ich persönlich jedenfalls nicht vergeben.
« Letzte Änderung: 10. November 2011, 20:17:01 von HoldenCaulfield »
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Kati

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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #79 am: 11. November 2011, 14:45:05 »

Ich habe mir mehr davon versprochen und kann nun auch sagen das ich ohne die Fortsetzung gut leben kann.

Sehr schade, Holden. Aber es bleibt eben eine Geschmackssache. Viele mögen die Geschichte nach dem Zeitsprung nicht mehr so.  :winken:
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Stormy

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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #80 am: 11. November 2011, 15:14:51 »

Ich denke, vieles ist da auch Wahrnehmung. Mir sind zum Beispiel viele unterschwellige "Handlungsstränge" aufgefallen. Zwischen Theo und seinem Bruder verändert sich ja einiges in ihrem Verhältnis zueinander, ebenso bei anderen.
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Aber bis auf diesen einen Punkt, war mir trotz viel Geduld nicht langweilig in dem Sinn. Ich finde es aber spannend, wie individuell die Sichtweisen doch sind.
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Re: Justin Cronin - Der Übergang
« Antwort #81 am: 11. November 2011, 19:32:46 »

@Stormcrow
Klar diese unterschwelligen Hanldungsstränge sind schon da, das ist auch interessant, aber das allein hat für mich nicht gereicht.

@Kati
Ja dieser Zeitsprung hat mich irgendwie gestört. Da hat man sich total an Figuren gewöhnt und dann kommt nach einer Seitenzahl eines normaldicken Buches plötzlich dieser Bruch und man muss sich total neu orientieren. Im Normalfall würde man hier ein neues Buch drucken und das alte Enden lassen. Ich bin ja nicht so für Reihen aber in diesem Fall hätte ich das als bessere Lösung empfunden.
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