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Autor Thema: 5 - Kapitel 18 bis Ende (Seite 304 - 378)  (Gelesen 970 mal)

Aldawen

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Re: 5 - Kapitel 18 bis Ende (Seite 304 - 378)
« Antwort #15 am: 27. August 2010, 08:07:41 »

Hm, ich kann nicht abschätzen, wie sich Richard weiter entwickeln wird. Irgendwie hatte ich mit einer deutlicheren Veränderung bei ihm gerechnet als es nachher eingetreten ist:

Das wäre zwar für den Leser ein befriedigenderes Ende, aber ich glaube, ich hätte es Richard (und damit dem Autor) nicht abgenommen. Daher geht das so für mich schon in Ordnung, gerade weil es so ist, wie Du sagst:

er steht auch nach dem Austritt aus der Kanzlei noch auf der Sonnenseite Südafrikas.

Genau. Er hat noch alles, zumindest materiell. Wie es mit seiner Selbstachtung (oder auch seiner Würde) aussieht, ist vielleicht eine andere Frage, aber die bekommen wir nicht beantwortet.
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

dubh

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Re: 5 - Kapitel 18 bis Ende (Seite 304 - 378)
« Antwort #16 am: 27. August 2010, 17:22:03 »

@Aldawen: Ja, es ist eindeutig ein realitisches Ende mit Richard. Vermutlich ist das die kitschige Seite in mir, die ab und an aufploppt und hofft, dass sich auch mal was zum wirklich guten verändert... :zwinker:
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schokotimmi

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Re: 5 - Kapitel 18 bis Ende (Seite 304 - 378)
« Antwort #17 am: 28. August 2010, 14:15:46 »

@Aldawen: Ja, es ist eindeutig ein realitisches Ende mit Richard. Vermutlich ist das die kitschige Seite in mir, die ab und an aufploppt und hofft, dass sich auch mal was zum wirklich guten verändert... :zwinker:

Nun bei mir ist es gerade anders, ich hätte ihm ein tragischeres Ende gewünscht - er ist doch noch richtig gut weggekommen.  :teufel:
Aber gut ich sage mir auch, vllt. hat er was aus der Geschichte gelernt und kennt jetzt auch ein anderes Südafrika, obwohl ich das ein wenig bezweifele.

Grüße
schokotimmi

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Doris

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Re: 5 - Kapitel 18 bis Ende (Seite 304 - 378)
« Antwort #18 am: 28. August 2010, 20:07:04 »

Aber gut ich sage mir auch, vllt. hat er was aus der Geschichte gelernt und kennt jetzt auch ein anderes Südafrika, obwohl ich das ein wenig bezweifele.

Richard kennt es nun, fraglich ist allerdings, ob und wie er es wahrnimmt. Er repräsentiert damit wohl die Mehrheit der weißen Bevölkerung, die die Tragödien der schwarzen Nachbarn wenn überhaupt nur am Rande registriert und sich wenig Gedanken darüber macht, weil es mit solcher Häufigkeit passiert, dass man darüber einfach abstumpft. In abgewandelter Form lässt sich das auf viele Länder mit eigenen Problemen übertragen, z. B. auch Prostitution oder Kriminalität im Drogenmilieu in deutschen Großstädten. Man schaut weg, weil man nichts damit zu tun haben möchte und macht sich keine Gedanken darüber, weil sich sonst vielleicht doch das schlechte Gewissen meldet. 
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