Hallo zusammen,
oh weh, Sunday scheint mit dem ganzen Ersparten von Abayomi und Ifasen durchgebrannt zu sein. Naja, wobei "durchgebrannt" wohl nicht richtig ist, da er noch da zu sein scheint und lediglich die Kohle weg ist. Oder wurde ihm das Geld im Gerichtsgebäude von jemandem (korrupt) abgenommen?
Ifasen tut mir sehr leid, wie er sich immer wieder hilflos im Gerichtssaal umblickt. Und dann auch noch die Vergewaltigung durch seine drei Zellengenossen! Wo sind da eigentlich die Aufseher? Schauen und hören die einfach mal weg?
Abayomi muss also so dringend zu Mandla, dass sie nicht auf den Kautionsantrag für ihren Mann warten kann. Welche Rolle also hat dieser Mandla, dass er solch eine Macht über Abayomi hat? Ist er wirklich "nur" ihr Zuhälter? Oder hat er irgendetwas gegen sie in der Hand?
Aber wie in jedem anderen Anschnitt bricht Andrew Brown auch hier mit der bedrückenden Stimmung: die Namenszeremonie ist toll! Alleine der Umgang der Menschen untereinander zeigt ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl, und selbst Richard, als Fremder, wird sehr herzlich empfangen. Ich kann Abayomi gut verstehen, dass sie Richard ein anderes Afrika zeigen möchte - ein Afrika, in dem es den Leuten deutlich schlechter geht als in Richards Welt und dennoch sind diese Menschen voller Liebe und Neugier, voller Herzlichkeit und Feierlaune. Ich hoffe, dass Richard hier auch den Rest begreift!
Anschließend gibt es wieder eine erotische Begegnung der beiden - bahnt sich hier doch noch etwas an? Ja, sicher, Richard scheint auf dem besten Weg, sich in Abayomi zu verlieben - doch was ist mit ihr? So ganz verstehen kann ich ihr Ansinnen dann doch nicht, wenn sie nicht vielleicht doch ein paar Gefühle für Richard entwickelt. Oder meint Ihr, dass das nach wie vor nur dem Rechtsanwalt geschuldet ist? Hm, ich weiß nicht so recht.
Ifasen kann nach dem Übergriff kaum in Abayomis Augen schauen, er ist gebrochen, denkt sogar an Selbstmord. Doch obwohl er diesen Weg als einzige Lösung sieht, will er es seinem Sohn zuliebe nicht tun. Oh, ich denke, dass wird noch für alle ganz bitter. Aber etwas hat mich in dieser Besuchssituation stutzig gemacht: Ifasen denkt darüber nach, dass er nun auch nicht mehr Stütze für seine Frau sein kann. Was meint er damit? Finanziell kann es nicht gemeint sein - verdient Abayomi ja deutlich mehr und regelmäßiger als er. Könnte es mit Abayomis Jugend zu tun haben? Mit dem Tod ihres geliebten Vaters vielleicht? Denn Abayomi scheint ja auch als Schülerin der Oderstufe ein wenig sonderbar gewesen zu sein... Hat Ifasen sie irgendwo heraus befreit?
Richard hat mich dieses Mal an einer Stelle besonders genervt: als Amanda ihn bezüglich seines Freundes David zur Rede stellt. Da wirkt er auf mich beinahe devot. Was hält ihn denn nach all seiner wiedererwachten Neugier so zurück? Warum gibt er so kleinlaut bei?
Da noch einige wichtige Fragen (Svritsky, Abayomis Vergangenheit, Ifasens Zukunft, Richards Ehe, ...) geklärt werden 'müssen', bin ich jetzt richtig gespannt auf den letzten Abschnitt!
Liebe Grüße
dubh