Kaffee... hm, gute Idee.
In einer der Kurzgeschichten beschreibt Murakami zwei wirklich seltsame Begebenheiten, die sich in seinem Leben zugetragen haben; Begebenheiten, bei denen man schon kaum noch von Zufall reden kann. Zum Beispiel sitzt er in einer Bar, hört einem seiner Lieblingsmusiker am Piano zu und wünscht sich insgeheim, dass dieser Musiker zwei bestimmte Jazzstücke wiedergeben möge. Am Schluss, wo Murakami schon nicht mehr an einen schönen Abend glaubt, weil die Stimmung bislang anders verlaufen ist, als er sich erhofft hatte, spielt der Pianist tatsächlich genau diese, aus der ganzen weiten Welt des Jazz ausgerechnet diese beiden Stücke.
In einer anderen Geschichte (diese würde ich als surreal bezeichnen) kann sich eine Frau in bestimmten Situationen nicht mehr an ihren eigenen Namen erinnern. Es kommt heraus, dass ein Affe ihr früheres Namensschild aus der Uni geklaut hat, und er offenbart ihr über diese Begegnung ein trauriges Fazit ihrer Familie.
Die soeben beendete Geschichte mit dem Namen "Glühwürmchen" lässt mich gerade traurig und voller Wehmut zurück.
Viel kann ich über Murakami noch nicht schreiben, da dies das erste Buch ist, das ich von ihm lese. Aber ich hatte mir diesen Band gekauft, weil ich bisher viel Gutes über ihn las.