Soo.. gleich mal zum Einstieg... - Es wird besser !

Ich konnte mich nicht früher melden weil ich ab Sonntag früh keine I-Net-Verbindung mehr hatte, dafür hatte ich recht viel Zeit zum Lesen und bin schon auf Seite 341.
Anfangs hatte ich wie ihr auch etwas Mühe reinzukommen. Man muss höllisch aufpassen in welcher Zeit man sich gerade befindet und wird von fremden Begriffen erschlagen. Dazu kam das Gefühl von einem Dejavu-Erlebnis ins Nächste zu fallen. Ob das jetzt die Krallen des Attentäters waren die mich an Wolverine und X-Man erinnerten, der vernunftsbetonte Berater von Valdorian erinnert mich noch immer an die "Mentaten" aus "Der Wüstenplanet" , der immerwiederkehrende Satz des imaginären Philosphen Horan "Und wenn das Leben nichts weiter ist als ein Traum" unter andereman Calderon und noch so einiges andere daß mir beim Lesen immer gedanklich zufiel, bei dem ich mir dachte, das kennst Du aus dem Buch und das aus dem Film. Wobei manches davon wohl beim SF-Genre wahrscheinlich einfach oft dazugehört (z.B. zwei miteinander konkurrierende Großmächte... )
Aber mit der Zeit gewann die Geschicht doch Eigenständigkeit und inzwischen bin ich voll drin.
Ich schreib jetzt erstmal noch gar nicht mehr im Detaill und wart noch bis ihr auch so weit seit.
Übrigens hab ich relativ früh die Zeittafeln im Anhang gefunden, insbesondere die "Chronologie der Menschheit" hat mir geholfen das Ganze für mich in einen hilfreichen Zeitrahmen zu bringen. SF generell les ich nur hin und wieder, in den letzten Jahren einige Bücher von Stanislaw Lem und kürzlich die ersten drei "Dune"-Bücher (Wüstenplanet") von Frank Herbert . Die "Pern"-Sage von Anne McCaffrey ist ja nur teilweise SF denk ich, bin mir nicht sicher welchem Genre man es zuordnet.
@apassionata
Ja.. mit diesem "3000 Jahre und ein Zeitkrieg später" gings mir genaus... und dann nochmal, aber ab dann wechseln sich die Zeitsprünge sozsagen regelmäßig ab, insofern ist man dann schneller in der jeweiligen Zeit.
Vorstellen kann ich mir das meiste inzwischen relativ gut, insbesondere auch die Kantaki, an die ganze Zeit/Raumverschiebungen gewöhnt man sich mit der Zeit, ich hab da auch Bilder vor Augen, aber das muß sich wohl jeder für sich vorstellen weil es im Grunde nicht "fassbar" ist...
Lineare Zeit, nichtlineare Zeit, diese Zone "null", Krümmungen im Raum usw. .. alles Dinge die ich eigentlich nicht wirklich ! verstehen kann. Aber wie immer bei solchen Büchern mach ich es ähnlich wie Heimfinderin. Ich lese sie einfach, versuchs mir so gut es geht vorzustellen und irgendwann ist man doch plötzlich mittendrin und alles steht einem vor dem inneren Auge, selbst die unfassbarsten verschiebungen, Räume die innen größer sind als sei von außen sein können, Wege die sich noch beim Gehen verändern, Leben und Welten die nur in der "Möglichkeit" existieren ..... . Sehr mysteriös ist ja noch dieser/dieses gefürchtete "Abissale" . Mich erinnert das Wort ja immer an das englisch "Abyss" (Unendlichkeit, Abgrund, Schlund...) und ich bin wirklch gespannt ob man darüber noch mehr erfährt. Diese "Temporalen" sind auch noch sehr undurchsichtig und überhaupt gibt es immer mehr "Teile" von denen ich Genaueres wissen will und lesen will wie es damit weitergeht.
Also durchhalten, die Geschichte gewinnt noch deutlich und ist jetzt wirklich spannend, so daß ich mich schon aufs Weiterlesen freue.
Vom gefühlsmäßigen Interesse bindet mich am ehesten Lidia und ihre Gedankenwelt, ihre Erlebnisse und ihre Sicht auf den Hauptchara "Valdorian" an die Geschichte.
Doch Valdorian scheint erst nun ein Licht aufzugehen, dass er über seine Herrschaft seine eigene Vergänglichkeit vergessen hatte
Ja.. das hat mich auch gewundert.... soooo überraschend kann das doch eigentlich nicht gekommen sein. Er hatte schon einige dieser "lebensverlängernden Maßnahmen" hinter sich und normalerweise hätte er doch schon mal darüber nachdenken müssen, daß dies nicht ewig so dahingehen wird....
EDIT: Überhaupt.. find ich daß sich Valdorian nicht so wirklich weit entwickelt hat in seinem langen Leben....
man könnte meinen in fast 150 Jahre müsste man das ein oder andere doch weitsichter oder wenigstens anders sehen als in jungen Jahren. Lidia dagegen ist in ihren Ansichten schon als junger Mensch weit voraus ... , das find ich manchmal etwas zu extrem in der Gegenüberstellung der beiden Charas.
Aber lest jetzt erstmal weiter ich klink mich dann wieder ein je nach dem wo ihr seit ...