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Autor Thema: Sabine Thiesler - Der Menschenräuber  (Gelesen 265 mal)

illy

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Sabine Thiesler - Der Menschenräuber
« am: 22. Juli 2010, 07:02:06 »



Zuerst verliert er durch einen schrecklichen Unfall seine Tochter. Dann seinen Beruf und schließlich seine Frau. Als der erfolgreiche Medienmanager Jonathan in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Doch dann trifft er die junge Sophia und beginnt mit ihr ein neues Leben. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder, aber das ist erst der Anfang ...

Sabine Thieslers erstes Buch – Der Kindersammler - fand ich ziemlich gut, aber bevor ich mir den zweiten Teil holen konnte, haben mich ein paar negative Kritiken abgeschreckt. „Der Menschenräuber“ kam mir eher zufällig ins Haus, dürfte aber dann doch mein letzter Thiesler gewesen sein. Die Autorin siedelt ihre Bücher zwanghaft in der Toskana an, die ach-so-schöne Landschaft kann aber nicht über die Schwächen des Buches hinwegtäuschen. Die Geschichte ist flach und strotzt vor Zufällen und auch ihre Figuren konnten nicht begeistern, da nur die Hauptfigur halbwegs ordentlich herausgearbeitet war – und die ist mir zutiefst unsympathisch. Von einem typischen Groschenheft-Liebesroman unterscheidet sich das Buch eigentlich nur durch die Anzahl der Toten und das fehlende „echte“ Happy-End. Die einzigen Ratten, die sich das Buch verdient hat, sind die für gute/schnelle Lesbarkeit.

2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

SilkeS.

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Re: Sabine Thiesler - Der Menschenräuber
« Antwort #1 am: 16. Juni 2011, 12:15:21 »

Grundidee der Handlung
Die Autorin schafft es mit jedem ihrer Bücher den Leser in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele schauen zu lassen, diesmal ist es "die perfekte Rache"

Stil und Sprache
Ebenso, wie auch in den ersten Bänden der Autorin geht man beim Lesen dieser Bücher ein Abenteuer ein, denn man weiß nicht wohin die Reise führt.
Langsam packt einen die Geschichte, durch eingängig erzählenden Sprachstil lullt sie den Leser ein und ehe man sich versieht ist man gefangen: gedanklich als auch spannungstechnisch.

Figuren
Die Figuren sind lebensecht und wirken auf mich wie jeder Mitmensch, den ich so täglich treffe: auf der Straße, beim Einkaufen, im Zug.... ganz gewöhnliche Menschen wie du und ich...

Aufmachung des Buches
Sabine Thieslers Bücher haben ihre "eigene Optik" , man erkennt sie immer sofort, daher muß ich wohl nichts dazu sagen, oder?

Fazit
Ein absolut raffinierter Psychothriller. Er spielt ebenfalls wieder in Deutschland und der Toskana und ist Extraklasse.
Ohne großartige Actionszenen, ruhig und fesselnd versetzt er einen in Staunen.

5 Leseratten

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Andreas Tombrink

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Re: Sabine Thiesler - Der Menschenräuber
« Antwort #2 am: 31. Januar 2012, 14:06:08 »


Ich fand die Story auch mehr als flach! Die Toscana muss ja auf Teufel komm raus immer mit eingebunden werden; ebenso wie die italienischen Speisen und Getränke.

Und es hagelt nur so von Zufällen. Der Richter, der seinerzeit den Fall seiner Tochter fatal behandelte macht zufällig Urlaub im abgelegenen Feriendomnizil. Zudem sieht die Tochter des Hausherren seiner eigenen Tochter zum verwechseln ähnlich....und und und. Es wirkt einfach nur noch billig und unglaubwürdig.

Aus meiner Sicht mit Abtand das schlechteste Buch der Thiesler - Reihe. Ein bis zwei Bücher waren ja mal ganz nett....."aber täglich grüsst das Murmeltier" Viel Neues kommt nicht. Das Buch ist schlicht und einfach geschrieben und gehört mehr auf den Wühltisch als in die Bestseller-charts.

Daher von mir

 1ratten
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Opa Pittschikowski aus dem Ruhrrevier, kennt die Blauen Knappen schon seit 1904 - niemals tat er fehlen, nur einmal war er krank - Oma tat er quälen wenn er schon morgens sang:

Ob ich verroste und verkalke: ich geh immer noch auf Schalke - ob ich erlahme und ergrau...ich liebe Königsblau!