Ich verstehe eure Einwände voll und ganz. Trotzdem teile ich eure Meinung nicht so richtig.
Ich fand eher den dritten Tag als solcher unpassend. Wo bei den beiden ersten Tagen alles schiefgeht, ist im dritten Teil FAST mühelos die "heile" Welt.
Erst einmal zu der geheimnisvollen Frau auf der Yacht die gar nicht so geheimnisvoll war. Gut, sie bringt ihn dazu zu dem Club 13 zu fahren, aber trotzdem. Bei dieser Figur hatte ich irgendwie mehr erwartet.Dann die Tochter. Bei den ersten beiden malen ist sie so verschlossen und diesmal macht sie auf Familie. Und dann bringt sie Céline her.
Aber ab da wo der Mörder wieder auf die Bühne tritt, finde ich die Geschichte wieder runder. Denn das ganze Buch war doch im Grunde total schräg, da musste so ein Schluss kommen. Das Ethan sich einen Auftragskiller für sich selbst bestellt, das Céline dabei selber umkommt, die Herzplantation und die Schwangerschaft.
Mit einem realeren Schluss wäre ich nicht zufrieden gewesen.
Aber ich muss sagen, das ich erst richtig geschockt war als der Killer an Ethans Bett stand. Ich hatte doch angenommen dass, wo der Tag doch bisher so gut gelaufen war, das dieser Killer es sich doch "anders" überlegt. Und das diesmal auch noch Céline dran glauben musste...
Wenn ein Autor es schafft mich auf so positive Weise mich so oft auf die falsche Fährte zu schicken und zu überaschen, dann kann ich dabei nur sagen
