
Flüsternde Schatten (Libri Mortis 1) von Peter Schwindt
Klappentext:Es beginnt an ihrem sechzehnten Geburtstag. Reglos steht der Mann da und starrt Rosalie mit leerem Blick an. Niemand außer ihr sieht ihn. In derselben Nacht dringen merkwürdig wispernde Stimmen aus der Tiefe an ihr Ohr. Niemand außer ihr hört sie. Rosalie beginnt zu zweifeln. An sich. An der Realität. Und ihr wird klar, dass es keinen anderen Ausweg gibt: Sie muss dem Flüstern in die Dunkelheit folgen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Rosalie macht sich auf die Suche nach Erklärungen. Doch was sie findet, ist eine Welt voller Schatten und Finsternis. Eine Welt unter der Welt. Das Buch habe ich bereits gestern abend noch begonnen, es ist Jugendfantasy und gefällt mir bisher echt gut. Knapp die Hälfte hab ich schon.
Eine Passage aus dem Buch fand ich besonders gut, weil es einfach immer wieder zutrifft:
"Lehrer wie Monsieur Barnaby (der eigentlich
Mister Barnaby war) gab es an jeder Schule. Man konnte den jungen Studenten in ihm noch erahnen, doch der ehrgeizige Elan, alles besser als die alten Kollegen machen zu wollen, musste sich schon nach wenigen Jahren aufgelöst haben. Übrig geblieben war der abgeblätterte Lack einer liberalen Einstellung, die zusehends zwischen einem starrköpfigen Lehrerkollegium und einer ignoranten Schülerschaft zerrieben wurde, bis am Ende irgendwann eine staubgraue Gestalt vor den Schülern stand, die nur noch das Nötigste tat, um unbeschadet die Pensionsgrenze zu erreichen."

P.S.: Mein Leseort ist eher unspektakulär: die Couch. Viel Spaß beim Baden und Zappeln!
