
InhaltOliver besucht seinen alten Uniprofessor Theo Parmitter in Cambridge. Dieser zeigt ihm ein altes Gemälde: Venedig während der Karnevalszeit, maskierte Menschen, schwarze Gondeln und düstere Atmosphäre. Doch nicht nur das Bild an sich ist düster, auch die Geschichte, die Theo dazu erzählt, lässt Oliver schaudern. Doch können die Geschehnisse wirklich wahr sein?
Erster SatzDie Geschichte wurde mir von meinem alten Tutor Theo Parmitter erzählt, während wir an einem bitterkalten Januarabend in seinen Collegeräumen am Kamin saßen.Meine MeinungÜber dem Klappentext steht geschrieben: "Zu lesen bei Kerzenlicht!". Vielleicht hätte ich das mal tun sollen, dann hätte mir das Buch bestimmt besser gefallen. Normalerweise bin ich für Grusel-, Mystery- oder Horrorgeschichten sehr empfänglich, sprich: ich lasse gerne mal das Licht an, bevor ich einschlafe ... das Monster/Gespenst/clownartige Untier könnte ja dadurch eingeschüchtert werden.

Dieses Buch hat aber leider keinerlei Gruselgefühl bei mir bewirkt. Der Aufbau der Story war mir von Anfang an klar, die "Lösung" nicht wirklich überraschend. Das Hinarbeiten zu der Erklärung fand ich außerdem ziemlich mühsam und nervig. Ständig werden Andeutungen gemacht, aber die Aufklärung aus irgendwelchen seltsamen Gründen immer verschoben. Man muss schließlich zuerst das Zimmer wechseln oder zu Abend essen, um das Ende erzählen zu können. ^^
Naja, ansonsten wars eigentlich ganz nett. Die Handlung hat mich ein bisschen an Geschichten von Poe erinnert (der Schreibstil leider nicht) und ein Grundgefühl des Schauderns war teilweise auch zu spüren. Uns die Autorin bemüht sich wirklich redlich, Stimmung aufkommen zu lassen: die Charaktere sind definiert gezeichnet, das Wetter spielt mit und die Umgebung ist passend.
Aber mir schien letztendlich alles etwas zu sehr gewollt, zu klischeehaft.
Deswegen nur

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