An dieser Stelle möchten wir Euch zentral alle Leserunden vorstellen, die von Literaturschock offiziell für dieses Forum organisiert werden. Bei offiziellen Leserunden gehört die Verlosung von Freiexemplaren dazu, allerdings sind sie nicht autorenbegleitet.
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| Dezember | Jean G. Goodhind - Dinner für eine Leiche Der Wettbewerb für Sterneköche ist ein großes Ereignis für das kleine Hotel von Honey Driver. Doch der Sieger hat nur kurze Zeit Freude an seinem Erfolg, denn er wird ermordet. Honey ist mehr als froh, dass ihr Koch ein Alibi für die Tatzeit hat. Ein neuer Fall für Honey Driver und Steve Doherty und ein Muss für Freunde des modernen, aber trotzdem typisch britischen Frauenkrimis. |
| März | Yasmina Khadra - Die Schuld des Tages an die Nacht Nach einem halben Jahrhundert trifft Jonas noch einmal die Freunde aus Jugendtagen. Er blickt zurück auf sein Leben und die bewegte Geschichte seiner Heimat Algerien. Unter dem arabischen Namen Younes wird er auf der Nachtseite des Schicksals geboren, als Jonas wächst er im europäischen Viertel der Küstenstadt Rio Salado auf. Dort begegnet er der schönen Französin Émilie - sie wird die große Liebe seines Lebens. Die Sehnsucht dieser beiden spiegelt über Jahrzehnte hinweg das dramatische Verhältnis von Orient und Okzident, zweier Welten, die einander so viel Leid zufügen und dennoch so verzweifelt um Versöhnung ringen. Dass sie möglich ist, zeigt Khadras großer Roman auf unvergleichlich poetische Weise. |
| April | Ange Guéro - Die Legende von Ayesha Es ist nicht leicht, eine Heldin zu sein: Marikani ist die einzige Hoffnung für das Türkisvolk, das seit Jahrtausenden ein Leben in Knechtschaft führt. Denn es geht das Gerücht um, Marikani sei die Inkarnation von Ayesha, der Göttin, die ihren verfluchten Kindern die Freiheit zurückgeben wird. |
| Mai | Rebecca Goldstein - 36 Argumente für die Existenz Gottes Das Leben steckt voller Rätsel und Wunder, selbst, wenn man nicht an Gott glaubt. Und das größte aller Rätsel bleibt die Liebe – besonders für Professor Cass Seltzer, der mit einem Buch über seinen Zweifel an Gott schlagartig und ungewollt zum Guru der Atheisten geworden ist. Rational kann er sich nicht erklären, woher der plötzliche Ruhm kommt und weshalb die schöne wie kluge Lucinda Mandelbaum ihr Leben mit ihm teilen will, oder warum ausgerechnet jetzt seine Exfreundin wieder auftaucht: Die krachlaute und verwegene Roz rauscht ganz unvermittelt in Cass’ Leben, hält das Altern für ähnlich barbarisch wie die Beulenpest und behauptet, der Unsterblichkeit mit Vitaminpräparaten einen Schritt näher gekommen zu sein. Im Sturm der Ereignisse einer einzigen Woche muss Cass erfahren, dass die Liebe wohl die größte aller religiösen Verblendungen ist. Und dass er trotzdem an sie glaubt. Eine brillant erzählte, wahrhaft göttliche Komödie voller Sprachwitz, prall lebendiger Figuren und Tiefgang. |
| Juni | Guilleaume Musso - Lass mich niemals gehen Fünfzehn Jahre ist es her, dass Ethan alles hinter sich ließ, um seinen Traum von einem glamourösen Leben zu verwirklichen. Der goldenen Karriere als Psychologe und umschwärmter Medienstar hat er sogar seine große Liebe Céline geopfert. Als Céline ihn Jahre später überraschend zu ihrer Hochzeit einlädt, hofft Ethan auf einen Weg zurück zu ihr. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Ethan sein Leben kosten könnte - oder gibt man ihm doch noch eine Chance?
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| Juli | Eshkol Nevo - Wir haben noch das ganze Leben WM-Finale 1998. Frankreich - Brasilien. Fiebrige Stimmung vor der Glotze zwischen Churchill, Juval, Amichai und Ofir. Die vier sind um die dreißig, Freunde seit Jugendtagen, sie gucken zusammen Fußball, quatschen, kiffen, sind füreinander da. Da verfällt einer auf eine kuriose Idee - drei Lebenswünsche auf einen Zettel zu schreiben, die Zettel zu verstecken und erst beim nächsten Finale die Wünsche preiszugeben ... Wird das Glück auf ihrer Seite sein? Vier Jahre später ist nichts, wie es war. Die Stimmung im Land ist explosiv, die Wünsche sind verweht, das Leben schmeckt anders. Eshkol Nevos neuer Roman über die Lust am Jungsein, die Innigkeit echter Freundschaft, weiß um die Zerbrechlichkeit des Lebens und ist doch voller Hoffnung und Wärme.
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| August | Andrew Brown - Würde Kapstadt, die Mutterstadt Südafrikas, die Schöne mit den vielen Gesichtern. Während im Schatten des Tafelbergs Flüchtlinge ums Überleben kämpfen, korrupte Polizisten ihr Gehalt aufbessern und das organisierte Verbrechen blüht, frisst der Alltag an Richard Calloways Glück: Eine triste Vorstadtidylle, eine eintönige Ehe und Dinnerparties, auf denen man sich nichts zu sagen hat. Doch dann übernimmt Richard einen Fall, der sein Leben für immer verändern wird: Ein russischer Geschäftsmann soll einen Jungen überfahren haben. Der Augenzeuge ist verschwunden. Und die Aktenlage ist undurchsichtig. Als Richard dann auch noch auf die sinnliche nigerianische Einwanderin Abayomi trifft, wagt er sich Schritt für Schritt hinaus aus seinem Alltag. Doch auch der kleinste Schritt kann ein Schritt zu viel sein … |
| September | Claudia Piñeiro - Die Donnerstagswitwen Fünfzig Kilometer vor den Stadttoren von Buenos Aires lebt hinter hohen Sicherheitszäunen eine kleine elitäre Gemeinschaft. Ihre Sorgen scheinen sich in der Sommerhitze und deren Folgen für den örtlichen Golfplatz zu erschöpfen. Unter der schönen Oberfläche jedoch schwelen Konflikte, die auch vor den Siedlungszäunen nicht halt machen: Untreue, Alkoholsucht und Ehezwist. Zudem bekommt selbst die privilegierte Gated Community die Auswirkungen der Wirtschaftskrise mit aller Wucht zu spüren. Doch anstatt die Ärmel hochzukrempeln, gehen drei Familienväter einen eigenwilligen Weg, um ihren Lieben den hohen Lebensstandard zu sichern. Ihre Leichen werden am Grund des Swimmingpools gefunden.
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| Oktober | Gisela Klönne - Der Wald ist Schweigen Es könnte idyllisch sein: Ein entlegenes Tal im Bergischen Land, ein einsames Forsthaus und ein Aschram, in dem sympathische Aussteiger ihr Glück suchen. Da findet die junge Försterin Diana Westermann auf einem Hochsitz eine von Krähen zerfressene Leiche. Der Fall wird der Kölner Kommissarin Judith Krieger übertragen – als letzte Möglichkeit, zu ihren einst legendären Fähigkeiten als Ermittlerin zurückzufinden…
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| November | José Eduardo Agualusa - Die Frauen meines Vaters Faustino Manso, ein berühmter angolanischer Musiker, hinterlässt nach seinem Tod sieben Frauen und 18 Kinder. Als seine jüngste Tochter Laurentina, eine in Portugal lebende Filmemacherin, von ihrem Vater erfährt, reist sie nach Angola, um das turbulente Leben des verstorbenen Musikers nachzuzeichnen. Faustinos Spuren führen Laurentina und ihre drei Mitreisenden Mandume, Bartolomeu und Pouca Sorte durch Küstenstädte des südlichen Afrika, von Angola über Namibia nach Südafrika und Mosambik. Auf ihrer Suche lernen sie Faustinos Frauen, Musikerkollegen und Kinder kennen, und es entsteht das Bild eines vielseitigen, aber auch widersprüchlichen Mannes, der durch Charme und Musik einen tiefen Eindruck im Leben vieler Menschen hinterlassen hat. Parallel dazu schildert José Eduardo Agualusa seine eigene, reale Reise mit der englischen Dokumentarfilmerin Karen Boswall und dem Fotografen Jordi Burch. Die Pfade beider Reisen liegen so nah beieinander, dass Wirklichkeit und Fiktion zu sich gegenseitig bedingenden und Spannung erzeugenden Gefährten werden. Leicht, humorvoll und vielstimmig breitet Agualusa ein Panorama des südlichen Afrika aus, seiner kolonialen Vergangenheit und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Gegenwart. |
| Dezember | Gerard Donovan - Ein bitterkalter Nachmittag Zwei Menschen. Ein Tag. Der Abgrund. Der Debütroman von Gerard Donovan, Autor des Bestsellers »Winter in Maine«, erzählt von zwei Männern im Schnee, von Gut und Böse, von Kälte und Gewalt. In intensiven Bildern und mit unerbittlichem Tempo dringt diese Geschichte ins Wesen des Menschen vor. »Ein bitterkalter Nachmittag« stand auf der Longlist des Man Booker Prize. Ein Nachmittag in einem Dorf irgendwo im winterlichen Europa: Ein Mann gräbt auf einem Feld ein großes Loch, ein anderer wacht über ihn. Der Schnee fällt, Soldaten marschieren vorbei, Lastwagen karren Dorfbewohner an den Waldrand. Während rings umher ein Bürgerkrieg tobt, beginnen die beiden Männer miteinander zu reden. Sie kennen sich, der Bewacher ist der Lehrer, der Mann in der Grube der Bäcker des Dorfes. Sie stehen auf verschiedenen Seiten in diesem nicht näher benannten Konflikt, und sie tasten sich aneinander heran, indem sie über den Menschen, die Zivilisation, die Geschichte des Krieges und über Gewalt reden. Philosophische Dispute, listige Spiegelgefechte, spielerische Anklagen vertreiben die Kälte und verkürzen die Zeit. Und doch muss die Grube gegraben werden, sie dient einem Zweck, der beiden nur allzu klar ist. Im Laufe weniger Stunden offenbart sich nicht nur, warum die beiden sich an diesem Ort, in dieser Situation befinden, sondern auch, dass die Geschichte der Menschheit und der Zivilisation untrennbar verbunden ist mit der Geschichte der Gewalt. |