Am Wochenende bin ich fertig geworden.
Der Signalgast muß das alles im Kopf haben, denn wenn er jedes Mal erst anfängt, das Codebuch durchzublättern, dann hat bei einem Manöver im Geschwader das Führungsschiff unter Umständen schon gewendet, während der Signalgast auf einem anderen Schiff noch sucht 

Ein Handy für jeden wäre einfacher.

Finde ich aber auf jeden Fall sehr interessant das Vorgehen.
Danke mal wieder für die verständlichen Infos
Ob er weiter gekommen ist, das muß man erst noch sehen.
Ja, da war ich wohl etwas voreilig.

Es ist aber echt bitter, wenn man darauf hoffen und auch noch froh darüber sein muss, dass es wieder Krieg gibt, nur damit man nicht am Ende hungrig auf der Straße sitzt. Besonders fies finde ich ja dabei,
dass er sogar das Geld, das er schon bekommen hat, wieder zurückzahlen muss, weil die Beförderung nicht mehr bestätigt werden konnte. Die Leistungen werden ja total unter den Tisch gekehrt dabei, echt traurig

)
Sein Talent zum Kartenspiel aus dem ersten Buch hatte ich schon wieder vergessen. Leider habe ich keine Ahnung von Whist, aber trotzdem fand ich die Szenen sehr spannend. Mir ging es wie Bush, dass ich ganz gebannt zuschaute und immer hoffte, dass Hornblower Geld einstecken konnte anstatt es wegzugeben.
Die Szene beim Essen, als Hornblower sich das ganz verhungert reinstopfte, fand ich schon bedrückend, nachdem man ihn vorher so energiegeladen erlebte. Echt schlimm, wie schnell sich das Leben ändern kann
Es ist ja schon fast gruselig, wie sehr er sich bei fast allem im Griff hat und mit keiner Mine verrät, wie es in ihm aussieht. Selbst die Erhöhung der Einsätze beim Spiel nahm er hin, als wäre das ganz normal für ihn. Nur mit Frauen kennt er sich nicht so aus. Der arme Kerl stand ja ganz hilflos vor dem weinenden Mädchen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich stattdessen weit weg auf einem vertrauten Schiff gewünscht hätte. Hier war dann Bush Reaktionsvermögen (bzw. seine Beine

) schneller

Aber Bush ist in der Beziehung auch ein ganz schöner Klotz.

Meine abschließende Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen

Nachdem man Hornblower im ersten Teil kennenlernen konnte, war er mir hier schon vertrauter und es machte sehr viel Spaß, ihn bei seinen Aktionen zu beobachten. Dies konnte man sehr gut durch Bushs Augen tun, denn aus dessen Sicht wurde erzählt, was den Vorteil hatte, dass man auch Bush so sehr gut kennenlernen konnte. So unterschiedlich die beiden sind, kann man doch nachempfinden, wie ihre Freundschaft immer enger werden kann. Allerdings bin ich sehr gespannt darauf, mal aus Hornblowers Sicht zu lesen oder zumindest mal dessen Gedanken mitzubekommen, denn er kann unheimlich gut seine Empfindungen hinter einer unbeteiligten Maske verbergen. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, wurde sein Charakter beim Lesen sehr gut übermittelt.
Toll fand ich natürlich auch, dass die Geschichte hier fortlaufend war und nicht mehr nur kleine Episoden erzählt wurden. So war man irgendwie näher am Geschehen und ich hatte auch das Gefühl, der Autor hat sich mehr Zeit für Details genommen. Es gab einige ausführliche Beschreibungen zu Vorgängen (z. B. die Handhabung der Kanonen oder auch Erklärungen zu Hierarchien), die viel für das Verständnis beitrugen und für mich somit sehr interessant waren.
Die Geschichte war spannend, sehr interessant und hat mich sehr gut unterhalten. Hornblower gefällt mir immer besser und ich freue mich schon auf die nächste Geschichte mit ihm.
