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Autor Thema: 3 – Seite 121 bis 197 (Teil II; Kapitel 8-11)  (Gelesen 867 mal)

Aldawen

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Re: 3 – Seite 121 bis 197 (Teil II; Kapitel 8-11)
« Antwort #15 am: 28. März 2010, 11:22:16 »

Ich glaube, Aldawen wollte Dir sagen, dass Dich der nächste Abschnitt nicht entschädigen wird.   :rollen:  Ich muss mich der Aussage leider anschließen.

Ja, genau. Habe ich das nicht eindeutig genug geschrieben?  :gruebel:
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Saltanah

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Re: 3 – Seite 121 bis 197 (Teil II; Kapitel 8-11)
« Antwort #16 am: 28. März 2010, 11:26:09 »

Ja, genau. Habe ich das nicht eindeutig genug geschrieben?  :gruebel:

Äh, ja, hast du - beim zweiten Lesen zumindest. Ich wollte wohl unbedingt was positives lesen und habe so das "nicht" ignoriert. *Seufz*
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Baerbeline

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Re: 3 – Seite 121 bis 197 (Teil II; Kapitel 8-11)
« Antwort #17 am: 06. April 2010, 11:22:15 »

Im Grunde kommt mir der Abschnitt vor wie eine beliebige Geschichte über die Freundschaft von vier Jungen. Diese spielt nun zufällig zur Zeit des zweiten Weltkrieges in Algerien. Vielleicht spiegelt sich hier aber auch einfach wieder, dass manche Länder von diesem Krieg wenig mitbekommen haben und ein normales Leben weitergeführt haben. Und so hat sich auch der Alltag dieser vier Jugendlichen wenig verändert - allerdings hätte ich dafür nicht so viele Seiten gebraucht...

Immerhin beginnt Younes zu ahnen, daß ihm eines Tages eine Entscheidung abverlangt werden könnte, im Moment würde ich vermuten, daß ihm seine angenehme Lebensweise wichtiger ist als der algerische Befreiungskampf. Er wirkt auf mich einfach (noch?) nicht wie jemand, der sein persönliches Wohlergehen einem solchen abstrakten Ziel unterordnen würde.

Dazu hat er letztlich ja eigentlich auch keinen Grund - anders als Djelloul. Younes geht es gut bei seinem Onkel, als Apotheker später wird es ihm sicherlich auch weiterhin gut gehen. Und mit seinem "Engelsgesicht" und dem Namen Jonas scheint er ja auch nach außen hin nicht als Araber erkenntlich.

Ist die Schizophrenie auf den Gefängnisauffenthalt zurück zu führen, oder wäre die Krankheit sowieso irgendwann ausgebrochen? Kann man Younes' Vision von seinem Vater auch als beginnende Geisteskrankheit deuten oder hat ihm da einfach nur seine Sehnsucht einen Streich gespielt? Das kann ich mir nicht so recht erklären. Was meint Ihr denn dazu?

Ich würde nicht gleich von Schizophrenie sprechen - dazu gehört mehr als ein paar Halluzinationen und Mahis Rückzugsverhalten. Ich glaube schon, dass der Gefängnisaufenthalt Spuren hinterlassen hat, was - falls er gefoltert wurde - ja auch nachvollziehbar ist. Was Younes angeht denke ich nicht, dass da irgendeine Krankheit ihren Anfang nimmt. Ist es euch noch nie passiert, dass ihr auf der Straße eine Person verkannt habt? Und ich denke, das ist hier der Fall (hinsichtlich der letzten Begegnung mit dem Vater, Younes´ Schuldgefühlen und Issas Verschwinden auch verständlich).

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