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Autor Thema: 2 – Seite 59 bis 118 (Teil I; Kapitel 4-7)  (Gelesen 914 mal)

Baerbeline

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Re: 2 – Seite 59 bis 118 (Teil I; Kapitel 4-7)
« Antwort #15 am: 04. April 2010, 12:36:16 »

Ein sehr aufschlußreicher Abschnitt! Da ist zunächst Issas Versuch, Geschäftsmann zu werden. Auch dabei hatte ich gleich wieder ein merkwürdiges Gefühl, letztlich aber aus den falschen Gründen, wie sich später gezeigt hat.

Mein erster Gedanke war, wenn da klappt, wäre es ja super. Und der zweite, das es nie was wird, wenn man Vorauszahlungen leisten muss - und wie Issa so leichtgläubig sein kann. Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass Issa ausgeraubt wird. Ich dachte einfach, der "Geschäftspartner" haut ihn übers Ohr. Naja, hat er vielleicht auch zusammen mit El Moro. Dass Issa dann wirklich loszieht und ihn ersticht, fand ich hammerhart.

Zitat
Hier habe ich mich wieder gefragt: Warum? Warum zu diesem Zeitpunkt? Weil er füchten muß, als Mörder verhaftet zu werden und er dem Sohn die Belastung ersparen will?

Vermutlich war er einfach an dem Punkt aufzugeben und einzusehen, dass es für Younes wirlich besser ist. Ich glaube nicht, dass Issa selbst noch geglaubt hat, wirklich hochzukommen. Wie du sagst, ein Mensch kann nicht unbegrenzt einstecken, und für Issa war da wohl die Grenze erreicht.

Zitat
Daß er an Frau und Tochter in dem Zusammenhang nicht denkt, müßte man ihm vielleicht vorwerfen, aber die beiden haben in seinen Gedanken sicher nicht den gleichen Wert wie Younes, daher überrascht es nicht.

Mich wundert ein wenig, dass Mahi scheinbar nicht an die beiden denkt. Spätestens nach Issas Verschwinden wäre es doch an der Zeit gewesen, die beiden ins Haus zu holen?

Die Szene zwischen Issa und Younes auf der Straße ging mir auch sehr nahe.
Wenn doch das ganze Buch von gleicher Qualität wäre!
Das wäre mir dann glaub ich zu intensiv.
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Doris

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Re: 2 – Seite 59 bis 118 (Teil I; Kapitel 4-7)
« Antwort #16 am: 04. April 2010, 21:18:56 »

Ein sehr aufschlußreicher Abschnitt! Da ist zunächst Issas Versuch, Geschäftsmann zu werden. Auch dabei hatte ich gleich wieder ein merkwürdiges Gefühl, letztlich aber aus den falschen Gründen, wie sich später gezeigt hat.

Mein erster Gedanke war, wenn da klappt, wäre es ja super. Und der zweite, das es nie was wird, wenn man Vorauszahlungen leisten muss - und wie Issa so leichtgläubig sein kann.

Wahrscheinlich hat Issa von sich auf andere geschlossen. Er ist viel zu ehrlich, um jemanden übers Ohr zu hauen, daher war er vielleicht so blauäugig zu glauben, dass ihm das im umgekehrten Fall nicht auch passiert.
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Lucius Annaeus Seneca