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Autor Thema: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm  (Gelesen 1858 mal)

Aldawen

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #15 am: 21. März 2010, 18:16:32 »

Mich wundert nur, dass Asterisk während dieser Begegnung nicht vorkommt sondern die beiden Kanoniker nur zu zweit und deutlich als Diener Gottes auftreten. Wahrscheinlich wäre alles andere Ugli nicht zuzumuten gewesen. :zwinker:

Das könnte natürlich sein. Denn eine Begegnung mit einem Gott käme da bestimmt nicht gut, es müßte ja schon der Gott sein.

Im letzten Beitrag habe ich vergessen, meine Verwunderung über Ariadnes Strohhut auszudrücken; durch die Gänseblütenketten und den Schleier entspricht seine Form der des Helmes.

Das war mir auch aufgefallen und dann habe ich vergessen, es zu schreiben. Die Ähnlichkeit ist ja wirklich verblüffend. Möglicherweise ist das Gerät, das Ariadne in ihrem Traum gesehen hat, nur ein früher Prototyp und die Ausführung wurde inzwischen deutlich verbessert? Auffällig auch, daß Romeo in dem Raum auf ein Gitter gestoßen ist, das den Raum querteilt. Im ersten Moment hatte ich die Vorstellung es läge quasi waagerecht im Raum, auf irgendeiner mittleren Höhe, aber da er später erzählt, er habe sich zwischen den Stangen durchquetschen können, stand es wohl doch senkrecht. Trotzdem erinnert es in seiner Form grundsätzlich doch ein bißchen an das Jetztgitter im Schreckenshelm. Aber war die Seite mit dem Bild dann die Vergangenheit oder die Zukunft?

Was die beiden Turteltauben im Pavillion erlebt haben fand ich da schon verwirrender. Diese Konstruktion mit dem Loch in der Wand erinnert mich entfernt an die überdimensionale Kuhattrappe, mit der Pasiphae den kretischen Opferstier "verführte" und somit der Minotaurus gezeugt werden konnte.

Diese Vorgeschichte hatte ich völlig verdrängt, danke für die Auffrischung!

Monstradamus' Hinweis auf die Aporien des Zenon bezüglich der Diskussion um den Besitzer des SUV waren mir willkommen, diese Feinheit wäre sonst an mir verschwendet gewesen.

 :five:

Was mir noch auffiel, war die Wortwahl. Nicht nur Ugli "versinkt tiefer und tiefer in der Vergangenheit" sondern auch IsoldA spricht vom "Druck der Ereignisse".

Irgendwie dreht sich hier ja alles um Zeit, um Vergangenheit, aus der Zukunft wird, daher ist es nicht per se erstaunlich. Daß das permanente Reden darüber dann auch in die Formulierungen ziemlich aller Teilnehmer einsickert, ist daher vielleicht nur konsequent. Aber natürlich kann hier auch bereits Gehirnwäsche zu greifen beginnen ...


Tolle Aussichten! Zumindest müssen wir das Buch nicht auf den Knien rutschend lesen und finden die Erleuchtung deutlich früher als zum Lebensende.

Genau! Think positive!  :breitgrins:
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Breña

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #16 am: 21. März 2010, 19:29:28 »

Bin am Ende. Wortwörtlich. :spinnen:

Wie befürchtet gönnt Pelewin uns keine eindeutige Auflösung, trotzdem gefällt mir das Finale. Wo kam Theseus plötzlich her? Und wo ist er hin? Der Minotaurus wird zum Minosaurus und Minos hat einen Gastauftritt. Sehr pfiffig gelöst durch die senkrechte Lesart der Initialen. Nur Ariadne hatte die ganze Zeit ihre wahre Identität als Spinnerin des Fadens und kennt im Gegensatz zu Theseus die Zusammenhänge. Und wir haben "nur" einen inneren Diskurs verfolgt. Im Schreckenshelm.

Überhaupt nicht verstanden habe ich den Zusammenhang zwischen Asterios und Asterisk, zumindest nicht wenn ich der Mythologie folge. Dort war Asterios der Stiefvater des Minos, bei Pelewin wird er zum Alter Ego des Minotauren, oder?

Ich bin gespannt auf eure Eindrücke, ich muss meine erstmal sacken lassen.

Was ich auch unbedingt herausfinden "muss", ist ob Pelewin in seinen anderen Werken ebenso mit Andeutungen und Symbolen um sich wirft.
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Saltanah

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #17 am: 21. März 2010, 19:32:21 »

Okay, da sind wir dann eben in Theseus und Minotaurus' Zeit, aber die wussten doch erstens nicht, dass irgendwann nach ihnen Christus kommen würde und hatten zweitens keine Ahnung vom Nullmeridian in Greenwich. Ich muss wohl mal wieder :spinnen: .

Du weißt doch inzwischen: alle Zeit ist Vergangenheit. :zwinker:

:pling: Ach, stimmt ja. Hatte ich ganz vergessen.

Zumindest müssen wir das Buch nicht auf den Knien rutschend lesen und finden die Erleuchtung deutlich früher als zum Lebensende.

Wer weiß? Vielleicht sollten wir das Buch besser sehr langsam zu Ende lesen! :Kreuz: (Aber du scheinst es ja überlebt zu haben. Dann kann ich wohl auch beruhigt das letzte Kapitel lesen. :zwinker: )


Das Namensrätsel nimmt übrigens kein Ende. Alle Protagonisten heißen auf Russisch so wie auf Deutsch und Englisch - bis auf Sartrik. Der heißt Sliff_zoSSchitan. Was das nun auch immer bedeuten soll. Außer dass mich "Schitan" an "Schaitan" (Satan) erinnert, fällt mir dazu nichts ein. Die anderen reden ihn mit Слив (vermutlich Sliff) an. Das hilft auch nicht weiter.

In der Beziehung ist das Buch eh ein Globetrotter. In der deutschen Ausgabe steht nämlich, es sei aus dem Russischen übersetzt, aber die Originalausgabe erschien auf Englisch bei Canongate.

 :gruebel: Aber die russische Ausgabe ist doch 2005 (sagt mein Buch) erschienen und die englische erst 2006 (sagt die British Library). Wie kann das dann die Originalausgabe sein?
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Breña

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #18 am: 21. März 2010, 19:42:11 »

Auffällig auch, daß Romeo in dem Raum auf ein Gitter gestoßen ist, das den Raum querteilt. Im ersten Moment hatte ich die Vorstellung es läge quasi waagerecht im Raum, auf irgendeiner mittleren Höhe, aber da er später erzählt, er habe sich zwischen den Stangen durchquetschen können, stand es wohl doch senkrecht. Trotzdem erinnert es in seiner Form grundsätzlich doch ein bißchen an das Jetztgitter im Schreckenshelm. Aber war die Seite mit dem Bild dann die Vergangenheit oder die Zukunft?

Ich hatte auch erst den Eindruck, das Gitter sei waagerecht angebracht. Trotzdem kann Romeo ja an Stelle einer Hoffnungsblase durch einen überdimensionalen Schreckenshelm wandern, dann käme er durch eines der Überflußhörner in den unteren Bereich, also die Zukunft, und zwängt sich durch das Jetztgitter in die Vergangenheit. Aber bringt uns diese Analogie weiter?

(Aber du scheinst es ja überlebt zu haben. Dann kann ich wohl auch beruhigt das letzte Kapitel lesen. :zwinker: )

Klar, komm rüber, damit wir unsere Erleuchtung gemeinsam genießen können. :zwinker:
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Aldawen

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #19 am: 21. März 2010, 19:47:25 »

Bin am Ende. Wortwörtlich. :spinnen:

Du schummelst  :zwinker:

Ich habe gerade erst mal brav nur das vierte Kapitel gelesen, aber das Gefühl, mir entgleiten etliche der Bälle, die Pelewin da für den Leser in die Luft geworfen hat. Bin halt kein begnadeter Jongleur. Das Equipment vor Nutscrackers Tür kann ich mir ja noch erklären, nach seinen Ausführungen über den VR-Helm, aber warum bekommt Monstradamus einen leeren Gang nur mit Tisch, Schemel, Bleistift, Papier und einer Pistole mit einer Kugel? Soll er sich vor Frust erschießen? Oder den Minotaurus, wenn er ihn mal sähe? Und diesen Hardware gewordenen Screensaver von Organizm(-: ? Ich kenne das Programm, kann man ganz 'ne Weile zuschauen, bis man an dem Tempo der „Kamerafahrten“ und diesen 180°-Wendungen irre wird. Aber das hat wenigstens einen „Ausgang“, und einen einfachen noch dazu: Maus bewegen oder Taste drücken.

Witzig fand ich, daß sich Organizms Name ändern kann. Als Sartrik auftaucht und sich über seinen Nick lustig macht, wandelt sich der einmal von Organizm(-: zu Organizm)-:

So weit ich ihnen folgen konnte angesichts der Vulgärsprache (da war ich doch dankbar für Monstradamus' Übersetzungen), fand ich Sartriks Überlegungen aber gar nicht mal so abwegig. Im Gegensatz zu dem Geschwafel auf den Fernsehaufzeichnungen, die Nutscrackers sich angesehen hat, komme ich damit wenigstens zu einer „Erklärung“, die mich beruhigen würde: Der Minotaurus existiert nur, wenn ich ihn existieren lasse. Sehr schön. Apropos diese Fernsehaufzeichnungen: Da spielt Pelewin ja sehr schön mit Charakteren und nationalen Vorurteilen. Oder könnte man sich vorstellen, daß ein Franzose das Wort „Zeitgeist“ in den Mund nimmt? Steht das in der englischen Ausgabe auch auf Deutsch, Saltanah?

Ich glaube, ich lese dann jetzt auch mal den Rest, sonst werde ich noch irre darüber  :zwinker:
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Aldawen

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #20 am: 21. März 2010, 19:47:47 »

Auffällig auch, daß Romeo in dem Raum auf ein Gitter gestoßen ist, das den Raum querteilt. Im ersten Moment hatte ich die Vorstellung es läge quasi waagerecht im Raum, auf irgendeiner mittleren Höhe, aber da er später erzählt, er habe sich zwischen den Stangen durchquetschen können, stand es wohl doch senkrecht. Trotzdem erinnert es in seiner Form grundsätzlich doch ein bißchen an das Jetztgitter im Schreckenshelm. Aber war die Seite mit dem Bild dann die Vergangenheit oder die Zukunft?

Ich hatte auch erst den Eindruck, das Gitter sei waagerecht angebracht. Trotzdem kann Romeo ja an Stelle einer Hoffnungsblase durch einen überdimensionalen Schreckenshelm wandern, dann käme er durch eines der Überflußhörner in den unteren Bereich, also die Zukunft, und zwängt sich durch das Jetztgitter in die Vergangenheit. Aber bringt uns diese Analogie weiter?

Mich jedenfalls im Moment noch nicht  :breitgrins:
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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #21 am: 21. März 2010, 20:13:39 »

Bin am Ende. Wortwörtlich. :spinnen:

Du schummelst  :zwinker:

Was? Wieso? Nur weil ich schnellstens weitergelesen habe um nicht dem Irrsinn zu verfallen? :pueh:

aber warum bekommt Monstradamus einen leeren Gang nur mit Tisch, Schemel, Bleistift, Papier und einer Pistole mit einer Kugel?

Die Gegenstände auf dem Tisch kann ich mir auch nicht erklären, aber dieses Grafitti erinnert mich an die Fingerlabyrinthe in den Kathedralen, schließlich windet sich der Schriftzug in einer Spirale um die zentrale VII. Dann hat er also doch ein "echtes" Labyrinth, wie die anderen auch.

Witzig fand ich, daß sich Organizms Name ändern kann. Als Sartrik auftaucht und sich über seinen Nick lustig macht, wandelt sich der einmal von Organizm(-: zu Organizm)-:

Das gab's vorher schon mal, da wurde Nutscracker zu Nut$cracker. Die Moderatoren haben also doch Humor.

Deine restlichen Eindrücke teile ich, von den Fernsehausschnitten war ich reichlich genervt, ebenso von Sartriks Ausdrucksweise. Seine Erkenntnis folgt bestimmt auch irgendeiner philosophischen Richtung, aber auch ohne zu wissen welcher, fand ich sie gut.
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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #22 am: 21. März 2010, 20:33:22 »

Witzig fand ich, daß sich Organizms Name ändern kann. Als Sartrik auftaucht und sich über seinen Nick lustig macht, wandelt sich der einmal von Organizm(-: zu Organizm)-:

Das gab's vorher schon mal, da wurde Nutscracker zu Nut$cracker. Die Moderatoren haben also doch Humor.

Ja, schon, aber da war es wirklich nur ein Gag der Moderatoren. Hier spiegelte es auch Organizms tatsächliche Stimmung.

Deine restlichen Eindrücke teile ich, von den Fernsehausschnitten war ich reichlich genervt, ebenso von Sartriks Ausdrucksweise. Seine Erkenntnis folgt bestimmt auch irgendeiner philosophischen Richtung, aber auch ohne zu wissen welcher, fand ich sie gut.

Nihilismus?

Ich bin jetzt auch durch. Mal abgesehen davon, daß ich mir die andere „Kapitelzählung“ mit :- (()) und :- ((((( noch nicht erklären kann, fand ich den ersten dieser beiden Teile noch halbwegs nachvollziehbar. Uglis Versuche, Ariadnes Ausführungen über Asterios oder Asterisk oder wie auch immer zu unterbrechen, bestärkten mich dann auch in meiner anfänglich geäußerten Vermutung über sie ... oder es ... oder ihn ... Aber am Ende blieb mir dann auch nur noch :spinnen: Vermutlich gibt es mehrere (oder auch keine) richtige Lesart der Geschichte. Und eigentlich müßte ich sie gleich noch mal von vorne beginnen, mit dem Wissen um dieses „Ende“ liest sich manches vom Anfang bestimmt ganz anders.

Wo kam Theseus plötzlich her? Und wo ist er hin?

Gute Fragen. Über die Überflußhörner in die Vergangenheit oder so.

Der Minotaurus wird zum Minosaurus und Minos hat einen Gastauftritt. Sehr pfiffig gelöst durch die senkrechte Lesart der Initialen.

Und das gleich mehrfach.

Nur Ariadne hatte die ganze Zeit ihre wahre Identität als Spinnerin des Fadens und kennt im Gegensatz zu Theseus die Zusammenhänge. Und wir haben "nur" einen inneren Diskurs verfolgt. Im Schreckenshelm.

Oder auch außerhalb, da es ja kein innen und außen gibt.

Überhaupt nicht verstanden habe ich den Zusammenhang zwischen Asterios und Asterisk, zumindest nicht wenn ich der Mythologie folge. Dort war Asterios der Stiefvater des Minos, bei Pelewin wird er zum Alter Ego des Minotauren, oder?

Ja, so wie Du würde ich das auch verstehen. Aber Pelewin muß sich ja nicht sklavisch an die Vorgaben des Ausgangsmythos halten.

Was ich auch unbedingt herausfinden "muss", ist ob Pelewin in seinen anderen Werken ebenso mit Andeutungen und Symbolen um sich wirft.

Wenn's nicht eilt: Ich habe noch zwei Bücher von ihm auf dem SuB, ich weiß nur noch nicht, wann ich sie lese, würde sie Dir aber auch leihen  :zwinker:

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #23 am: 22. März 2010, 11:53:35 »

Oder könnte man sich vorstellen, daß ein Franzose das Wort „Zeitgeist“ in den Mund nimmt? Steht das in der englischen Ausgabe auch auf Deutsch, Saltanah?

Das steht nicht nur auf Englisch so da, sondern auch auf Russisch - musste ich natürlich sofort nachgucken.
Auf Englisch und Schwedisch bin ich dem Wort schon öfter begegnet; das gehört zu meiner Germanismensammlung. Aber es hat auch Eingang in weitere Sprachen gefunden:
Zitat
Le Zeitgeist est un terme allemand signifiant « l'esprit du temps ». Il a été théorisé par Heidegger. Il dénote le climat intellectuel ou culturel d'une époque.
Zitat
Zeitgeist ▶?/i es originalmente una expresión del idioma alemán que significa "el espíritu (Geist) del tiempo (Zeit)". Denota el clima intelectual y cultural de una era. La pronunciación de la palabra en alemán es [ˈt͡saitg͡aɪst] (IPA).
Zitat
Zeitgeist (wymawiaj [ˈtsa͡ɪtga͡ɪst] ?/i) – niemieckie wyrażenie oznaczające "ducha dziejów" lub "ducha epoki". Wyrażenie to odnosi się do intelektualnego i kulturalnego klimatu epoki. W języku niemieckim słowo to ma więcej płaszczyzn znaczeniowych niż sugerowałoby to tłumaczenie, włączając w to fakt, że Zeitgeist odnosi się wyłącznie do zdarzeń z przeszłości.
Zitat
Zeitgeist (Loudspeaker.svg kuuntele ääntämys?) on saksankielinen ilmaus, joka tarkoittaa ajan henkeä.[1] Zeitgeistilla tarkoitetaan jonkin aikakauden kulttuurillista ja älyllistä ilmapiiriä. Ilmausta käyttivät ensimmäisinä Johann Gottfried Herder ja muut saksalaiset romantikot, mutta yleisimmin sen tunnetaan Georg Wilhelm Friedrich Hegelin historianfilosofian yhteydestä.
(Quelle ist natürlich Wikipedia. Dort finden sich noch weitere Beiträge.)

Ich wollte gestern abend das 4. Kapitel noch einmal lesen, da fielen mir die Augen zu. Heute mache ich mich an dir letzten Kapitel. dann gibt's weiteres von mir.
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Aldawen

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Re: Viktor Pelewin - Der Schreckenshelm
« Antwort #24 am: 22. März 2010, 12:16:03 »

Oder könnte man sich vorstellen, daß ein Franzose das Wort „Zeitgeist“ in den Mund nimmt? Steht das in der englischen Ausgabe auch auf Deutsch, Saltanah?

Das steht nicht nur auf Englisch so da,

Alles andere hätte mich auch gewundert  :breitgrins:

sondern auch auf Russisch - musste ich natürlich sofort nachgucken.

Echt??? Naja, ist wahrscheinlich genauso wie Waldsterben und ähnlich spezifisch deutsche Befindlichkeiten :rollen:

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