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Autor Thema: Alexander Granach - Da geht ein Mensch  (Gelesen 492 mal)

schokotimmi

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Alexander Granach - Da geht ein Mensch
« am: 16. März 2010, 13:50:52 »

Alexander Granach - Da geht ein Mensch



Inhalt: Das Buch beschreibt die ersten 30 Lebensjahres von Alexander Granach. Von seiner Kindheit als 7. Kind einer armen, jüdischen, galizischen Familie mit Wurzeln als Bäckergeselle und seinen ersten Berührungen mit Theater und Schauspielerei bis hin zu seinen ersten Erfolgen in Berlin, den Erlebnissen im 1. Weltkrieg und dem Neubeginn als Schauspieler nach diesem.

Meinung: Ich muss sagen, dass mich das Buch bei Weitem nicht so begeistert hat, wie es der Klappentext sagt. Auch das Cover ist total verwirrend, denn Frauen bzw. seine Frau spielt in dem Roman eher eine untergeordnete Rolle. Es ist das Buch eines Ausbruchs aus dem vorgezeichneten Leben, aus den gesellschaftlich-sozialen Strukturen - ein Aufbruch in eine neue Welt. Der Ich-Erzähler beschreibt viele kleine Dinge, die sein Leben prägen - die jüdisch-religösen Wurzeln, Erziehung, Zuneigung, Familie - Glück und Zufall. Und doch hat mich die Geschichte nicht so sehr berührt. Ich mochte Alexander bis zum letzten Satz nicht, obwohl ich auch nicht weiß warum. Es war ein Einblick, in eine ganz andere Welt, die ich so noch nicht kannte. Ich freue mich etwas darüber erfahren zu haben, aber das Thema reizt mich so gar nicht, mehr darüber zu erfahren. Ich finde einfach keinen Zugang zu Osteuropa, das hat sich bei diesem Buch einmal mehr bestätigt.

Wer einmal eine Geschichte mit wahrem Hintergrund aus der Ukraine und Ostpolen vom Anfang des 20.Jh. lesen möchte, dem kann ich das Buch schon empfehlen - es ist nicht langweilig, langatmig und auch nicht kompliziert zu lesen. Es war nur einfach nicht mein Fall.

Darum vergebe ich 3ratten.

Viele Grüße
schokotimmi
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