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Autor Thema: Sandra Brown - Unbestechliche Herzen  (Gelesen 246 mal)

apassionata

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Sandra Brown - Unbestechliche Herzen
« am: 10. März 2010, 13:13:41 »


Sandra Brown - Unbestechliche Herzen

   

Kurzbeschreibung laut amazon:
Vorbei an Polizeisperren, immer in der Angst vor Entdeckung und völlig aufeinander angewiesen, ist Lucas Greywolf mit der aparten Fotografin Aislinn auf der Flucht zum Reservat seines Stammes. Ein Versprechen bindet ihn an den Ort seiner Vorfahren ...

Eine Nacht von einem entflohenen Sträfling ans Bett gefesselt, dann als seine Geisel auf der Flucht ins Ungewisse die Fotografin Aislinn Andrews müsste um ihr Leben fürchten. Doch sie hat keine Angst! Denn je länger sie mit Lucas Greywolf unterwegs ist, desto stärker wird die Anziehungskraft und das Vertrauen zwischen ihnen. Entgegen aller Vernunft hat Aislinn sich verliebt. In einen Mann, der das Unrecht gegen seinen Stamm so vehement bekämpft hat, dass er jetzt wie ein Schwerverbrecher gejagt wird.

Meine Meinung:
Als die junge Fotographin Aislinn eines Tages nach Hause kommt, findet sie sich plötzlich in der Gewalt eines flüchtenden Straftäters, der sich in ihrem Haus versorgen will. Die junge Protagonistin fühlt sich natürlich mit der Situation völlig überfordert, zeigt aber andererseits auch dass sie Mut besitzt. Doch was treibt den Flüchtigen eigentlich wirklich an? Ist er wirklich der Schuldige als den ihn die Medien darstellen? Und warum nimmt er die junge Frau aus gutem Hause als seine Geisel mit auf die geplante Flucht zu seinem Ziel? Zu Tode erschreckt und irritiert von einer gewissen Anziehung zu diesem Mann mit dem indianischem Blut, fügt sich Aislinn zunächst in ihr Schiksal und hofft auf ihre Chance zu fliehen...
Es war ein sehr typischer Roman aus Sandra Browns Feder, gespickt mit viel Liebe, Herzschmerz, kampfgeistigen Dialogen und gedanklichen Verflechtungen. Sprachlich dann doch sehr seicht gehaltet hatte sich der Roman diesmal dem Thema Rassenvorurteile gewidmet. Allerdings wurde diese Thematik für meinen Geschmack doch schon etwas überzogen bzw. plump dargestellt. Schade eigentlich, denn die Idee selbst war nicht schlecht. Auch gab es Stellen, die sich in ihrer “Logik” nicht unbedingt mit meinem Empfinden in Einklang bringen ließen. So konnte ich nicht allen “Dämonen” folgen, die dem Protagonisten wohl im Nacken saßen. Auch das Ende war bereits nach den ersten Seiten klar. Nichts desto Trotz ein recht flotter, leichter Liebesroman für zwischendurch, der mir hier und da auch mal ein Tränchen stehlen konnte.
Kurz: Kein Buch, welches vom Hocker haut, das aber trotzdem einen verregneten Sonntag unterhaltsam ausfüllen kann.
Ich hätte dieses Buch jetzt auch nicht unbedingt unter die Kategorie Krimi/Thriller gestellt. Aber da alle anderen Romane von ihr auch hier in dieser Sparte zu finden sind, schließe ich mich hier gleich mit an.

Von mir, unter Berücksichtigung, dass es sich um leichte Kost handelt:   3ratten

Liebe Grüßle
       Marion  :winken:
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"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi