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Autor Thema: James Matthew Barrie - Peter Pan  (Gelesen 625 mal)

Kirsten

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James Matthew Barrie - Peter Pan
« am: 03. März 2010, 14:55:39 »



Inhalt
Peter Pan ist der Junge der nie erwachsen werden will. Er lebt in Nimmerland, gemeinsam mit einer Gruppe verlorener Jungs und der Fee Tinkerbell. Auf einem Ausflug ins nächtliche London begegnet er den Kindern der Familie Darling: Wendy und ihren Brüdern John und Michael. Er nimmt sie mit ins Nimmerland wo Wendy die Rolle der Mutter übernimmt. Zusammen erleben sie die schönsten Abenteuer, aber schließlich bekommen die Kinder Heimweh und wollen zurück zu ihren Eltern...

Meine Meinung
Die Geschichte als solche hat durchaus ihren Charme. Die Idee, für immer Kind sein zu können und in einem Traumland zu leben hat durchaus seinen Reiz. Wer von uns träumt nicht von so einer Gelegenheit und wenn es nur für kurze Zeit ist?
Ich kannte Peter Pan bisher nur vom Film her und war deshalb überrascht wie unsympatisch er im Buch wirkte. Er wirkte auf mich nicht wirklich wie ein Kind, sondern eher wie jemand der ein Kind spielt. Dabei benahm er sich egoistischer und verantwortungsloser als ich es von einem Kind/Jugendlichen erwarten würde.
Bei mir hat das Buch gemischte Gefühle ausgelöst. Insgesamt hat es mir nicht wirklich gut gefallen, wenn auch einige Passagen sehr schön waren.
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Liebe Grüße
Kirsten
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Wendy

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Antw:James Matthew Barrie - Peter Pan
« Antwort #1 am: 03. März 2010, 17:16:11 »

Ich kannte Peter Pan bisher nur vom Film her und war deshalb überrascht wie unsympatisch er im Buch wirkte. Er wirkte auf mich nicht wirklich wie ein Kind, sondern eher wie jemand der ein Kind spielt. Dabei benahm er sich egoistischer und verantwortungsloser als ich es von einem Kind/Jugendlichen erwarten würde.

Naja, Kinder sind ja aber oft grausam. Peter vergisst eben vieles, weil er ja nicht altern kann. Wenn er sich an alles erinnern würde, würde er ja zumindest innerlich erwachsen werden. Außerdem ist er jünger als 6 Jahre - wenn ich mich richtig an meine Kindergartenzeit erinnere, dann gab's da auch haufenweise Kinder, die nur spielen wollten und denen alles andere egal war.
Ich finde, er vereint Eigenschaften verschiedener typischer Kinder in sich. Der Stolz, der Egoismus, das Immer-der-Erste-sein-Müssen, solche Dinge eben. Für mich ist er dadurch aber eine tragische Figur und nur in gewisser Hinsicht "unsympathisch". Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Aber vielleicht magst du ja die Verfilmung von 2003 mit Jeremy Sumpter mehr. Da ist er sehr liebenswert.  :zwinker:
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Kirsten

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Antw:James Matthew Barrie - Peter Pan
« Antwort #2 am: 04. März 2010, 08:07:16 »

Hallo!

Ich finde, er vereint Eigenschaften verschiedener typischer Kinder in sich. Der Stolz, der Egoismus, das Immer-der-Erste-sein-Müssen, solche Dinge eben. Für mich ist er dadurch aber eine tragische Figur und nur in gewisser Hinsicht "unsympathisch".
Das habe ich auch manchmal so empfunden. Trotzdem hat bei mir der Wunsch überwogen, ihn ab und zu übers Knie zu legen.

Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat.
Das sehe ich ganz entspannt. Mir muß nicht jedes Buch absolut gefallen. Bei der Begeisterung über die Bücher, die ich dieses Jahr schon gelesen habe habe ich mir schon Sorgen gemacht, dass ich nicht mehr kritisch genug bin. Bin ich aber anscheinend doch noch :zwinker:

Liebe Grüße
Kirsten
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mondy

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Re: James Matthew Barrie - Peter Pan
« Antwort #3 am: 20. September 2010, 10:12:46 »



Klappentext
Das Nimmerland im Kopf des Kindes ist immer mehr oder weniger eine Insel - mit erstaunlichen Farbklecksen: mit Korallenriffen, verwegen aussehenden Schiffen auf hoher See, mit wilden und einsamen Lagerplätzen; mit Gnomen, die meist Schneider sind; mit Höhlen, durch die ein Fluss fließt, mit Prinzen mit sechs älteren Brüdern und einer Hütte, die immer mehr zerfällt, und einer sehr kleinen alten Frau mit Hakennase ... an diesen Zauberstränden ziehen Kinder beim Spielen ewig ihre Boote ans Land.

Erster Satz
Alle Kinder, außer einem, werden erwachsen.

Meine Meinung
Bisher kannte ich Peter Pan nur aus dem Disney-Film, das Buch habe ich jetzt zum ersten Mal gelesen. Und es hat mir echt gut gefallen. Dabei ist die Hauptperson, Peter Pan, auf den ersten Blick nicht besonders sympathisch. Er hat ein sehr egozentrisches Weltbild, ist überheblich und frech. Meiner Meinung nach stellt er aber perfekt das Kind ohne Erziehung bzw. elterliche Einflüsse dar. Er lebt das aus, was sich Kinder manchmal wünschen: einfach tun und lassen können, was man will, ohne den erhobenen Zeigefinger des Vaters oder den entsetzten Blick der Mutter im Hintergrund. Dass es in einer Gruppe autonomer Kinder brutal und zügellos zugeht, finde ich dabei wenig überraschend.
Beim ersten Kampf habe ich dann aber doch etwas verdutzt geschaut. In dem Buch gehts richtig zur Sache, aufgeschlitzte Leichen inklusive. Ich glaube, ich war enfach zu sehr von dem Film und unseren heutigen Kinderbüchern beeinflusst, als dass ich so etwas erwartet hätte. Da gehts ja sonst eher beschaulich und ohne große Gewalt zu. Vielleicht fand ich auch deswegen das Buch so faszinierend. Es ist einfach anders. Ohne jetzt eine Debatte darüber auslösen zu wollen, finde ich es nicht schlimm, wenn Gewalt in Kinderbüchern auftaucht. Klar, blutiges Gemetzel ist unangebracht, aber der bloße Hinweis, dass gerade jemand erstochen wird, schadet Kindern meiner Meinung nach nicht. Peter Pan hält sich innerhalb dieses Rahmens auf. Es wirkt zwar erst einmal brutal, aber irgendwie auf kindliche Weise. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass das meine unqualifizierte Meinung darstellt!
Sehr schön und gleichzeitig auch sehr traurig fand ich das Thema Mutterliebe. Die Kinder leben zwar ohne Kontrolle von Erwachsenen, vermissen aber die Wärme ihrer Mütter. Ich finds schön, dass dieser Zwiespalt dargestellt wird, letztendlich muss man sich halt doch für das eine oder andere Leben entscheiden. Peter Pan ist daher für mich eine eher tragische Figur, eigentlich tat er mir die meiste Zeit einfach nur leid.
Eine halbe Ratte Abzug gibt es für etwas, wofür das Buch eigentlich überhaupt nichts kann. An manchen Stellen waren mir die Intentionen des Autors zu offensichtlich. Das liegt aber vor allem daran, dass ich mich derzeit verstärkt mit der Wirkung von Kinderbüchern beschäftige, ansonsten wärs mir vielleicht gar nicht so aufgefallen.
Es gibt unglaublich viel in diesem Buch zu entdecken und ich finde es fast schade, dass ich es erst jetzt gelesen habe. Ich hätte gerne gewusst, ob es mir als Kind gefallen hätte. Das kann ich jetzt leider nicht mehr ändern, aber dafür hat die Geschichte das Kind in mir erfreut.       
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Babsi

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Re: James Matthew Barrie - Peter Pan
« Antwort #4 am: 02. November 2010, 23:12:26 »

Gelesen habe ich diese Ausgabe:



Ein wunderbares und phantasievolles Kinderbuch über Peter Pan, der kleine Junge, der nie erwachsen werden wollte und Wendy, die erwachsen wurde. Das Thema "Mutterliebe" wurde hier sehr schön aufgegriffen, aber auch die Figur Peter Pan hat mir trotz seiner unsympathischen Züge doch recht gut gefallen und ich mochte das trotzige und so abenteuerlustige Kind :-)

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Liebe Grüße von Babsi

Annabas

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Re: James Matthew Barrie - Peter Pan
« Antwort #5 am: 14. November 2010, 21:25:03 »

Hallo miteinander,

mit dem Buch kam ich auch nicht so gut klar, ich hatte es letztes Jahr abgebrochen.
Für mich war es zu sehr an Kinder gerichtet - obwohl ich den Verdacht habe, dass ich für dieses Buch schon als Kind zu erwachsen war.  :zwinker:

Grüße von Annabas  :winken:
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