Hallihallo,
ich könnte mir eigentlich schon vorstellen, dass die Liebe zu Büchern oder eine Art Hang zur Literatur (auch aktiv) vererbt werden kann, ebenso wie musikalische Begabung oder künstlerisches Talent/Kunstverstand etc.
Das kann von Generation zu Generation sein, aber natürlich auch einzelne Familienmitglieder komplett überspringen, wie bei Haarfarben, Fehlsichtigkeit usw. auch.
Manchmal kann es auch zu spontanen Mutationen kommen, so wie bei mir

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Bei meinen Eltern lautete das Motto "der Trend geht zum Zweitbuch", und meistens gab es höchstens Romanheftchen bei meiner Mom.
Ich dagegen bin eine Leseratte, seit ich 5 Jahre bin und mir mein Hobby selbst beigebracht habe.
Meine Tochter (fast 6) wird es mir wohl mal gleichtun. Sie besitzt selbst schon fast 50 Bücher, von den hunderten ausgeliehenen aus der Bücherei mal ganz abgesehen.
Ich habe das Vorlesen konsequent durchgezogen, seit sie anderthalb oder so war, und ich war erfolgreich

. Mich freut es total, dass sie an Erzählungen genauso viel Spaß hat wie ich.
Bei meinem Sohnemann (gerade 4) bin ich noch nicht ganz sicher. Er ist allerdings in der Entwicklung etwas verzögert, von daher versteht er Handlungen von Büchern oft noch nicht so gut und verkliert schnell die Geduld.
Auf dem Klo "liest" er aber gerne; meist Bücher, die Autos abbilden

. Abends ist bei meinen Kids immer große Lesesitzung...
Bekannte von mir (eher "Gelegenheitsleser" haben zwei Mädels: eine Buchverschlingerin und eine, die Literatur nicht mit der Zange anpacken würde). Von unterschiedlicher Erziehung kann wohl keine Rede sein, das muß an Veranlagung und unterschiedlichen Interessen liegen.
Versuchen muss man es auf jeden Fall, die Kinder an Literatur heranzuführen. Wenn sie partout nichts damit anfangen können, werden sie es schon kundtun.
Und wenn sie mit 13 nur Liebesroman-Heftchen oder Gaslicht-Romane lesen, muss man sich auch keine Sorgen machen: Auch ich z.B. habe diese Phase halbwegs unbeschadet überstanden

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Liebe Grüße
Convallaria