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Autor Thema: Laura Whitcomb - Silberlicht/ A certain slant of light  (Gelesen 408 mal)

kathchen

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Laura Whitcomb - Silberlicht/ A certain slant of light
« am: 27. Februar 2010, 15:19:45 »

Laura Whitcomb - A certain slant of light
 

Kurzbeschreibung:

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt.

Meine Meinung:

In “A certain slant of light” geht es vorrangig um die Liebesgeschichte zwischen Helen und James.
Helen ist ein sogenannter “Light”, ein Geist und schon seit sehr vielen Jahren tot. Doch die Erde kann sie nicht verlassen und so ist sie an einen “Host” gebunden. Ihr derzeitiger Host ist ein Englischlehrer, dem sie auch als Muse dient. Allerdings kann sie niemand sehen und ist für ihre Umgebung Luft. Bis eines Tages im Englischunterricht Helen plötzlich von einem Jungen angesehen wird!
Es stellt sich heraus, dass der Junge, James, ebenfalls ein Light ist, aber hingegen zu Helen, hat er keinen Host, sondern hat sich den Körper eines Jugendlichen angeeignet, der “seelenlos” war und fast an einer Überdosis gestorben wäre.
Relativ schnell entwickeln sie Gefühle füreinander und um ihre Beziehung ausleben zu können, müssen sie Helen auch einen Körper beschaffen, was gar nicht so einfach ist…

Aufgrund vieler begeisterter Meinungen habe ich mir das Buch gekauft und ich habe mich sehr auf das Lesen gefreut, doch ich muss gestehen, ich bin doch etwas enttäuscht.
Die Grundidee finde ich wirklich sehr toll und originell. Ebenso wie es interessant ist, dass Helen und James beide mit Ende 20/Anfang 30 Jahre gestorben sind und daher schon lange aus dem Teenageralter raus sind, aber dadurch, dass sie sich jugendliche Körper nehmen, mit eben diesen Problemen umgehen müssen. Denn die Körper waren zwar seelenlos, aber noch nicht ganz tot und daher müssen sie die Leben der Personen weiterführen, was sich als recht schwierig erweist, z.B. bei James, dessen Körper ziemlich fertig ist durch den Drogenmissbrauch und Helen, die nun in einer sehr religiös, ja fanatischen Familie leben muss. Doch damit nicht genug, kommen langsam auch Erinnerung von Helen selbst dazu…
Und durch eben diese verschiedene Sachen, die Helen und James durchmachen müssen, erscheinen die beiden Hauptcharaktere sehr vielschichtig und gut ausgearbeitet. Doch leider wirken dadurch die Nebencharaktere etwas “flach”.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass ich es viel zu kurz fand. Das Buch hat nichtmal 300 Seiten, dabei würde der Inhalt locker für 400-500 Seiten reichen. Durch die Kürze geht die Beziehung zwischen Helen und James viel zu schnell voran. Kaum kennen gelernt, schon verliebt und auf der Suche nach einem Körper. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefe gewünscht und eine detaillierte, glaubwürdigere Ausarbeitung.

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und ich fand es sehr angenehm. Ich habe es in relativ kurzer Zeit gelesen, obwohl ich für Bücher in Fremdsprachen wesentlich länger brauche als für deutsche Romane.
“A certain slant of light” erscheint etwa Mitte März auf Deutsch unter dem Titel “Silberlicht” im Pan-Verlag.

Leider hatte ich zu große Erwartungen an “A certain slant of light“, sodass es mich nicht ganz überzeugen konnte, ich es aber dennoch recht gerne gelesen habe.
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Aurora

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Re: Laura Whitcomb - Silberlicht/ A certain slant of light
« Antwort #1 am: 28. November 2011, 14:17:45 »

Meine Meinung:
Nun, ich habe schon einige Rezensionen dazu gehört, gesehen, gelesen und war von Anfang an nicht wirklich begeistert von dem Buch. Auch nicht, als ich es begonnen habe zu lesen. Der Anfang – naja, war nicht so meins. Der Mittelteil, wo die Suche nach einem Körper für Helen beginnt (was meiner Meinung nach keine „abenteuerliche Suche“ war, sondern im Gegenteil sehr schnell ablief) war dann schon etwas interessanter. Mein Highlight in dem Buch war: Wie kommt Helen in dem neuen Körper in dieser außergewöhnlichen Familie zurecht? Doch als es eben für mich gerade spannend wurde, kam der schreckliche Schluss, den ich so überhaupt nicht mochte. Somit war dieses Buch leider nicht mein Fall  :sauer: .

Ich gebe diesem Buch:
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Tolpan

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Re: Laura Whitcomb - Silberlicht/ A certain slant of light
« Antwort #2 am: 07. Februar 2012, 19:29:36 »

Ich war nicht so recht überzeugt von diesem Buch. Der Anfang war okay. Man wird langsam in die Geschichte und Helens Situation eingeführt. Wie kathchen schon anmerkte fand ich es gut, dass die beiden Hauptprotagonisten etwas älter waren und sich nun mit dem Problemen eines jüngeren Körper (sie müssen dem Bruder oder den religiösen Eltern gehorchen) auseinander setzen müssen. Das hätte aber - wie ich finde - noch mehr Konfliktpotential gegeben. Aber auch so war es mal eine interessante Abwechslung. Schade fand ich jedoch dass die Suche nach Helens neuem Körper so schnell vorbei war. Auch wurde nicht mehr auf dieses Dunkle eingegangen, was schonmal Besitz von Körpern ergreift, eigentlich hätte die Autorin das direkt weglassen können. Das Ende fand ich dann einfach nur sehr überstürzt und wirr, so als hätte die Autorin nicht mehr viel Lust zum Schreiben gehabt. Schade.

So kann ich nur mittelmäßige 3ratten vergeben.

PS: Etwas komisch fand ich übrigens auch
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