Allgemein kann ich echt sagen, dass mir der unterschiedliche Schreibstil am Ende gar nicht mehr so aufgefallen ist, wie am Anfang. Irgendwie hat mich die Geschichte dann so in ihren Bann gezogen, dass ich das nicht mehr bemerkt habe.
Ich fand es immer wieder verwirrend, wie die Personen alle mit einander verstrickt sind oder es noch werden.
Die unterschiedlichen Schreibstile sind mir irgendwann gar nicht mehr aufgefallen, am Anfang habe ich noch sehr darauf geachtet, aber irgendwann war das für mich dann eine Geschichte und ob das jetzt viele verschiedene Leute geschrieben haben, oder nur eine Person, war dann irgendwie auch egal.
Dass alle Leute so in einem Zusammenhang stehen, jeder jeden irgendwoher kennt oder verewandt ist oder eine Affäre hat, fand ich auch ganz witzig und teilweise auch sehr kompliziert. Ich habe ein paar Sachen immer mal wieder vergessen und mich dann gewundert, woher die Leute sich kennen...
Kapitel 7Das Kapitel fand ich ja sehr aufschlussreich, da hat man echt viele Dinge erfahren
Mrs. Roberts ist die Tochter von Mrs. Bloom, Mrs. Bloom verkauft Heroin, Roberts war angeblich pervers und wollte Sex mit Mrs. Bloom (igitt, die zwei alten Damen habe ich mir echt alt und eklig vorgestellt) und Andrew Andrews stirbt, was eigentlich nur gerecht war.
Kapitel 8Hat mir sehr gut gefallen, da ist es mir auch besonders aufgefallen, dass mir der Schreibstil mehr zu liegen scheint, als manch anderer. Ich werd mich also auf jeden Fall mal umsehen, was dieser Hugo Hamilton sonst so geschrieben hat, vielleicht gibt's da noch ein lesenswertes Buch von ihm.
Grainne O'Kelly gefällt mir als Figur sehr gut, sie ist eine starke, moderne Frau, die sich von den Männern nichts sagen lässt. Ihre "Klamotten-Pathologie", also dass sie anhand der Klamotten der toten was über diese aussagen will, fand ich sehr witzig und auch sehr weiblich.
Süß, dass sie zuerst sagt, dass sie Greer nicht braucht, als sie zu Bloom/Blixen reingeht, er sie aber dann doch retten muss. Vor allem wenn man weiß, wie sich die Geschichte zwischen den beiden noch entwickelt.
Kapitel 9Das Kapitel war mal richtig lang, da hab ich sogar 2 Post-Its gebraucht, um mir alle Sachen aufzuschreiben, die mir eingefallen sind.
Was ich hier sehr witzig fand: Andrew Andrews hatte ja wilden Sex mit Handschellen mit Patsy Roberts, bevor er erschossen wurde. Jetzt wird aber sein Mörder (dieser Dunphy) verdächtigt, dass er A.A. gefoltert hätte, weil sie die Abdrücke der Handschellen gefunden haben

Und dann der große Schock: Die gute Dymphna ist eine Nonne??? Damit habe ich ja mal gar nicht gerechnet. Aber ist sie das wirklich, oder ist das nur ihre Tarnung?
Und dann treffen sich auf einmal alle in der Bar, also Greer, Micky McManus... Dymphna kommt auch (und ich hatte befürchtet, dass sie Greer im Auftrag von Bloom/Blixen umbringen soll, aber zum Glück kommt auch noch die Justizministerin, die ja auf Greer steht...
Kapitel 10Hier ging's ja richtig ab

Die Orgie mit Dymphna, der Ministerin, Greer, Micky und diesem rothaarigen Journalisten fand ich ja schon ziemlich witzig. Wie sich so unterschiedliche Leute auf einmal treffen und sich besaufen und alle habe ja irgendwie mit diesen Mordfällen zu tun.
Und der arme Gary stellt sich mal wieder blöd an, aber das kennen wir ja schon...
Jetzt mach ich mal ne Pause, sonst wird der Beitrag ja endlos.
