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Autor Thema: Julie Garwood - Geliebter Barbar  (Gelesen 296 mal)

Kati

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Julie Garwood - Geliebter Barbar
« am: 22. Februar 2010, 07:31:39 »

Huhu Mädels  :winken:

ich häng mich einfach mal hier ran.
Wow, seit fast 3 Jahren schlummert das Buch nun schon auf dem SUB.... für den SLW 2010 war es fällig  :breitgrins:

Julie Garwood - "Geliebter Barbar"



Klappentext:
Als die stolze Engländerin Judith Hampton zu ihrer Freundin nach Schottland reist, wird sie zur Sicherheit von dem Laird eines schottischen Clans beschützt. In Judith's Augen scheint Ian Maitland anfangs nur ein Barbar zu sein, doch schon bald erliegt sie seiner Anziehungskraft.

Meine Meinung:
Judith und Frances kennen sich seit frühester Kindheit. Beide sind grenznah aufgewachsen, eine in England, eine in Schottland. Als Kinder waren ihnen die Nationalitäten und die damit verbundene, angeborene Feindschaft egal und der Kontakt hält über Jahre hinaus. Damals gab Judith ihrer schottischen Freundin ein Versprechen... zur Geburt des ersten Kindes wird sie an ihrer Seite sein.
Frances hat geheiratet und das Ende der Schwangerschaft steht bevor. Da setzt sie sich mit Hilfe ihres Mannes gegen den schottischen Clan durch und lässt ihre Judith aus England holen.
Ich muss wohl nicht erwähnen, wie voreingenommen die Schotten sind. Iain Maitland, Clanführer und Schwager von Frances selbst macht sich auf den Weg, "die Engländerin wenn nötig an den Haaren herbeizuschleifen".  :breitgrins:
Dann beginnt die eigentliche Geschichte, die Reise nach Schottland und die außergewöhnlichen Entwicklungen oben in den Highlands!

Julie Garwood kann echt was. Das war mein erster Roman von ihr. Nach meinem Lesegeschmack kann sie sich ohne Bedenken neben Karen Moning & Co einreihen. Die Charaktere sind zauberhaft ausgearbeitet. Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft lachen müssen
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. Das Buch sprüht vor Charme und Witz. Billige Kitschsätze, wie ich sie aus Nackenbeissern gewöhnt bin, habe ich zum Glück vergebens "gesucht".
Judith ist eine selbstbewusste, lockere Frau, die frei ihre Meinung sagt, der man nicht böse sein kann. Sie mischt das eingefahrene Männer-Frauen-Hierachiebild ordentlich auf. Endlich mal ein Nackenbeisser, der sich nicht in Lügen, Verwicklungen, zurückgehaltene Gefühle verstrickt... davon gibt es echt genug! Natürlich ist es eine Schnulze, aber eine die sich deutlich von anderen abhebt. Frau kann hier lachen, träumen und unbeschwerte Lesezeit genießen.
Kein balzendes Getänzel und gähnende Beschreibungen über männliche Genitalien. Ganz ehrlich... bei manchen Büchern dieser Sparte frage ich mich, ob die Autoren einen für bescheuert halten.  :rollen:
Julie Garwood bringt es richtig rüber. Iain Maitland ist ein Sahnestück, logisch... aber sie hält sich nicht mit seitenweisen Schwärmereien auf. Die Geschichte um Judith dominiert das Buch. Und diesem frechen Weibsstück leistet man als Leser wirklich gern Gesellschaft.

Fazit: Witz, Romantik und Happy End - so muss es sein.

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Maya

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Antw:Julie Garwood - Geliebter Barbar
« Antwort #1 am: 22. Februar 2010, 19:25:55 »

Ich habe mittlerweile auch schon einige von Garwoods Büchern gelesen und fand sie alle samt sehr unterhaltsam. Ich wollte mal fragen ob Judith irgendeine besondere Eigenschaft hat und welche das wäre? In den anderen Büchern ist mir nämlich aufgefallen, dass die Heldin immer irgendeine Eigenschaft hat, die sie zumeist richtig herzlich macht.
Eine war ein ungeheurer Tollpatsch und hat sich ständig irgendwo oder an irgendwen an gehauen, die andere hat ihre Sachen überall liegen lassen und einfach vergessen... :breitgrins: Das fand ich immer sehr amüsant (natürlich weil es auch zu sehr witzigen Situationen und Gesprächen geführt hat) und es hat die Figuren nicht nur menschlicher sondern irgendwie auch einfach sympathischer gemacht.....
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Hoffnung
ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.
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Kati

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Antw:Julie Garwood - Geliebter Barbar
« Antwort #2 am: 22. Februar 2010, 19:36:01 »

Hallo Maya  :winken:

Judith trägt ihr Herz auf der Zunge, das kam gut an. Und sie hat schlechte Kindheitserfahrungen gemacht, manchmal kommen so unterdrückte Ängste hoch. Sie hatte z.Bsp. ein Onkel, der ständig besoffen war. Bei einer Clanversammlung bekamen die Männer etwas Wein und Judith rutschte mit ihrem Stuhl immer weiter nach hinten in die Ecke, merkte das selbst gar nicht. Die Kommentare dazu waren köstlich...  :breitgrins:

Zitat
und es hat die Figuren nicht nur menschlicher sondern irgendwie auch einfach sympathischer gemacht.....

So denke ich auch! Mittlerweile habe ich den zweite Garwood *hihi*  :lesen:

LG Kati
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Kiba

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Antw:Julie Garwood - Geliebter Barbar
« Antwort #3 am: 22. Februar 2010, 21:17:19 »

Ich mag die Bücher von J. Garwood auch gern. Allerdings kann ich mich nicht mehr an Einzelheiten zum Geliebten Barbar erinnern, nur, dass es mir gefallen hat  :smile:
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:lesen: Lew Tolstoi - Anna Karenina
:lesen: Jennifer Blake - Serenade der Leidenschaft

Kiala

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Re: Julie Garwood - Geliebter Barbar
« Antwort #4 am: 17. März 2010, 16:04:06 »

Ich mag Julie Garwood auch sehr gerne! Und "Geliebter Barbar" gehört mit zu meinen Favoriten der Autorin.
Einen Nackenbeißer, der mit so viel Witz und Humor geschrieben worden ist, muss man doch einfach mögen!  :zwinker:
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