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Autor Thema: [Nautik] C. S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower (Hornblower 1)  (Gelesen 2699 mal)

Heimfinderin

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Antw:C. S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower
« Antwort #15 am: 22. Februar 2010, 13:26:32 »

Also doch mitten in der Revolution, danke Aldawen.  Wieso habe ich diese Jahreszahl nirgendwo gelesen...  :gruebel:

England führt nämlich nur Krieg gegen das revolutionäre Frankreich, nicht gegen Frankreich an sich. Mit dieser Truppenverschiffung trägt man also quasi einen Bürgerkrieg ins Land.
Das erstere war mir dafür nämlich im Kopf, allerdings war mir das zweite nicht bekannt.  :redface: Ok, dann verstehe ich das jetzt.  :smile:

Und im nächsten Buch hast Du einen anderen Schiffstyp und schon paßt's nicht mehr  :zwinker: 

  :spinnen: :ohnmacht:

Danke auch für die Infos zum Landgang. Das ist doch wirklich praktisch, eine Seefahrerin hier an Bord zu haben!  :breitgrins:  :bussi:

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Antw:C. S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower
« Antwort #16 am: 22. Februar 2010, 18:20:56 »

Also doch mitten in der Revolution, danke Aldawen.  Wieso habe ich diese Jahreszahl nirgendwo gelesen...  :gruebel:

Weil die so nirgends steht. Aber als Hornblower sich an Bord der Justinian meldet, erfährt man als Leser, daß er 17 ist, das sagt er selbst in der Fähnrichsmesse, als er sich vorstellt. Und es wird nochmals gesagt, als er sich beim Kapitän meldet. Und dort wird auch sein Geburtstag erwähnt: 4. Juli 1776. Da wir gerade Januar haben, muß es also das Jahr 1794 sein  :zwinker:

  :spinnen: :ohnmacht:

Ja, so geht das  :breitgrins:

Danke auch für die Infos zum Landgang. Das ist doch wirklich praktisch, eine Seefahrerin hier an Bord zu haben!  :breitgrins:  :bussi:

Immer gerne  :winken:
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Antw:C. S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower
« Antwort #17 am: 22. Februar 2010, 21:25:25 »

Weil die so nirgends steht. Aber als Hornblower sich an Bord der Justinian meldet, erfährt man als Leser, daß er 17 ist, das sagt er selbst in der Fähnrichsmesse, als er sich vorstellt. Und es wird nochmals gesagt, als er sich beim Kapitän meldet. Und dort wird auch sein Geburtstag erwähnt: 4. Juli 1776. Da wir gerade Januar haben, muß es also das Jahr 1794 sein  :zwinker:
:wand: Und das mir!  Dabei bin ICH doch die Krimi-Leserin  :breitgrins: Dieses Datum habe ich dann wohl elegant überlesen...

So albern ich das Bild mit der Guillotine als Handgepäck der Franzosen vorher fand, wurde sie dann leider tatächlich später noch benutzt  :sauer:  Für Hornblower war dieser Landgang aber offensichtlich auch nicht gerade ein Vergnügen. Er wirkte ziemlich fehl am Platz der Arme. Die Beschreibungen der Auseinandersetzungen waren aber sehr interessant, besonders die Formationen der Soldaten. Mal Karree, mal Linie, synchrones Waffen nachladen und auf keinen Fall vor dem Feind wegrennen, auch wenn es alle anderen tun. Immer schön langsam flüchten, Schritt für Schritt... Marionetten wurden sie genannt, aber auf mich wirkten sie eher wie Roboter. Maschinenartiger als die doch beweglichen Marionetten. Das waren schlimm-schöne Bilder (ein bisschen wurde ich an die römischen Legionen bei Asterix und Obelix erinnert, nur dass die längst nicht so viel Disziplin dabei hatten :breitgrins: )

Dann haben wir es plötzlich mit den Spaniern zu tun. Puhhhh diese stinkenden Galeeren  :entsetzt:  Ich will gar nicht länger über das Entstehen des Gestanks der paarhundert dauerangeketten Sklaven nachdenken, sonst wir mir schlecht! Örks...

Aber dann wurde es richtig spannend, als Hornblower plötzlich so richtig aus sich rauskam.  :bang: Tolle Szene, wie er es mit der Galeere aufnahm! Und seine Emotionen dabei, diesen Rausch, den er an sich erlebte, waren echt überraschend, nicht nur führ ihn selbst. Ich hätte ihn ja kaum wiedererkannt, wenn er nicht zwischendrin immer wieder kurz genau überlegt hätte, wie er weiter vorgehen soll.

Gut gefallen mir auch die kleinen Karten, die es für die einzelnen Episoden mitten im Text gibt,  mit den Hinweisen auf den jeweiligen Aufenthaltsort der beschriebenen Aktionen.

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Antw:C. S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower
« Antwort #18 am: 22. Februar 2010, 21:43:07 »

:wand: Und das mir!  Dabei bin ICH doch die Krimi-Leserin  :breitgrins: Dieses Datum habe ich dann wohl elegant überlesen...

Scheint so, macht aber nix  :breitgrins:

Für Hornblower war dieser Landgang aber offensichtlich auch nicht gerade ein Vergnügen. Er wirkte ziemlich fehl am Platz der Arme.

Kein Wunder, wenn man zwar in der Takelage rumturnen, aber nicht besonders gut reiten kann ...

Die Beschreibungen der Auseinandersetzungen waren aber sehr interessant, besonders die Formationen der Soldaten. Mal Karree, mal Linie, synchrones Waffen nachladen und auf keinen Fall vor dem Feind wegrennen, auch wenn es alle anderen tun. Immer schön langsam flüchten, Schritt für Schritt... Marionetten wurden sie genannt, aber auf mich wirkten sie eher wie Roboter. Maschinenartiger als die doch beweglichen Marionetten. Das waren schlimm-schöne Bilder (ein bisschen wurde ich an die römischen Legionen bei Asterix und Obelix erinnert, nur dass die längst nicht so viel Disziplin dabei hatten :breitgrins: )

Deshalb sind aber auch ihre Verluste geringer als die der Franzosen. Ob das natürlich diesen Drill wirklich rechtfertigt, ist die Frage, aber wirksam ist er.

Aber dann wurde es richtig spannend, als Hornblower plötzlich so richtig aus sich rauskam.  :bang: Tolle Szene, wie er es mit der Galeere aufnahm!

Ja, so was macht er öfter. In einem Band, müßte der dritte oder eher der vierte sein, wird er auch mal vom Vertreter der Admiralität ob seines Munitionsverbrauches gerügt, der eher einem Linienschiff angemessen sei.  :breitgrins:

Gut gefallen mir auch die kleinen Karten, die es für die einzelnen Episoden mitten im Text gibt,  mit den Hinweisen auf den jeweiligen Aufenthaltsort der beschriebenen Aktionen.

Ja, das sind ja immer gern genommene Extras  :smile:
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Antw:C. S. Forester – Fähnrich zur See Hornblower
« Antwort #19 am: 23. Februar 2010, 11:06:17 »

Ja, so was macht er öfter. In einem Band, müßte der dritte oder eher der vierte sein, wird er auch mal vom Vertreter der Admiralität ob seines Munitionsverbrauches gerügt, der eher einem Linienschiff angemessen sei.  :breitgrins:
Ich kann es mir jetzt schon vorstellen.  :breitgrins:

So überlegt er sonst ist, in Stresssituationen wächst er aber auch immer wieder aus sich heraus. Wenn ich an das brennende Schiff denke oder auch an die Arche Noah. Da wurde einfach gehandelt (wie man dann diese vielen Tiere versorgt und am Leben hält ist ein anderes Problem für später. Gut, dass er das nicht alleine machen musste, aber wahrscheinlich hätte er auch so entschieden, wenn sie nur zu zweit gewesen wären.  :zwinker: ) Er braucht diesen  Antriebskick, aber dann legt er los! Das finde ich immer wieder toll beschrieben. Allerdings war der Kick für seine Leutnantsprüfung wohl nicht groß genug.  :breitgrins:

Diese Prüfung fand ich etwas komisch, aber ich gehe mal davon aus, dass es normalerweise nicht nur die 10-minütige Befragung ist, die eine Beförderung entscheidet, sondern auch all die Zeugnisse, die mitgebracht wurden, bzw. die Prüfung normalerweise länger dauert?  Warum ist es für Hornblower so schlimm, wenn er in ein paar Monaten wiederholen müsste? Weil ein Durchfallen schlecht für die Karriere aussieht, oder weil diese Zeit verloren ist? Ich  hatte das Gefühl, ihm lag an der verlorenen Zeit, aber andererseits ist er doch  noch jung und es haben sich sogar 40jährige bei der Prüfung gemeldet. Das hat sich mir nicht so ganz erschlossen, was ihn genau stört, wenn er die Prüfung später machen müsste.  :confused:

Die Szene in der Nebelbank fand ich faszinierend. So ähnlich wie bei Dunkelheit, kann ich es mir auch hier kaum vorstellen, wie man da noch den Weg findet. Wenn dann aber sogar Geräusche anderer Schiffe neben sich zu hören sind, wird es erst richtig spannend. Tolle Bilder waren das, wie sie da versuchten, sich von den Schiffen zu entfernen. Und wenn der Nebel da zwischenzeitlich auflockerte, und man einen klaren Blick auf die Umgebung bekam, war es bestimmt immer wieder für eine Überraschung gut.  :entsetzt: :titanic:  Jetzt wo es brenzlig wurde, musste ich gestern aufhören zu lesen, aber heute Abend werde ich fertig.  :smile: Die Kapitelüberschrift "Gefangennahme" hört sich nicht gut an!

Lustig fand ich Hornblowers ausgestopfte, in feine Seide gesteckte Wade, die er nun richtig gut beim Verbeugen vorstrecken konnte.  :breitgrins:

Und komisch finde ich, dass ich, immer wieder,  wenn die Leute sich andere Schiffe in der Ferne betrachten und dafür ein Glas nehmen, ich sie plötzlich mit einem Rotweinglas in der Hand da stehen sehe.  :breitgrins:  :trinken:
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« Antwort #20 am: 23. Februar 2010, 11:20:21 »

Diese Prüfung fand ich etwas komisch, aber ich gehe mal davon aus, dass es normalerweise nicht nur die 10-minütige Befragung ist, die eine Beförderung entscheidet, sondern auch all die Zeugnisse, die mitgebracht wurden, bzw. die Prüfung normalerweise länger dauert? 

Ja, normalerweise ist das so.

Warum ist es für Hornblower so schlimm, wenn er in ein paar Monaten wiederholen müsste? Weil ein Durchfallen schlecht für die Karriere aussieht, oder weil diese Zeit verloren ist?

Weil die Zeit verloren ist. Wenn er erst ein halbes Jahr später wieder irgendwo zur Prüfung antreten kann, wo glücklicherweise mal genug Kapitäne zusammentreffen, dann haben viele andere Fähnriche bis dahin Gelegenheit, ihre Prüfung vor ihm zu bestehen, d. h. ihr Leutnantspatent ist dann älter. Und auf größeren Schiffen, die mit mehreren Leutnants fahren, entscheidet das Alter des Leutnantspatents über die Rangfolge unter diesen. Der mit dem ältesten Patent ist Erster Offizier, danach folgen die Übrigen in Reihenfolge ihres Patentdatums. Und es bedeutet eben auch, daß sich alle weiteren möglichen Karriereschritte verschieben. Außerdem kommen noch zwei Punkte dazu: Je länger gedient ein Leutnant ist, desto wahrscheinlicher ist es, daß er dem Herumhängen an Land bei Halbsold entgehen kann, wenn bei Kriegsende die Navy verkleinert wird. Und ganz abgesehen davon ist mit der offiziellen Beförderung natürlich auch eine Gehaltserhöhung verbunden  :zwinker:

Und komisch finde ich, dass ich, immer wieder,  wenn die Leute sich andere Schiffe in der Ferne betrachten und dafür ein Glas nehmen, ich sie plötzlich mit einem Rotweinglas in der Hand da stehen sehe.  :breitgrins:  :trinken:

Prost!  :breitgrins:  Aber an die Ferngläser gewöhnst Du Dich bestimmt auch noch.
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« Antwort #21 am: 23. Februar 2010, 12:48:31 »

Und auf größeren Schiffen, die mit mehreren Leutnants fahren, entscheidet das Alter des Leutnantspatents über die Rangfolge unter diesen. Der mit dem ältesten Patent ist Erster Offizier, danach folgen die Übrigen in Reihenfolge ihres Patentdatums.
Danke.  :winken: Ja, damit und den anderen von dir genannten Gründen, ist sein Drang, sofort zu bestehen, natürlich verständlich.

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« Antwort #22 am: 24. Februar 2010, 12:10:50 »

Ich bin fertig, und ich muss sagen, das Buch hat mir gut gefallen!  :smile:

Allerdings ist das Ende ganz schön abrupt! Ich lese den letzten Satz der Seite
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, blätter um und will weiter lesen und da ist ....nix mehr! Ich war gerade so schön im Schwung und dann bricht die Geschichte einfach ab, fast wie mitten im Gespräch  :grmpf:  :breitgrins:  Na gut, dann denke ich mir halt das Schlussbild  :pueh: : ein Schiff, das bei ruhiger See und mäßigem Wind Richtung Heimat segelt...  :titanic:

Das waren am Ende ja noch mal richtig spannende Momente mit den Schiffbrüchigen! Beeindruckt hat mich natürlich Hornblowers Ehrenwort und sein entsprechendes Verhalten. Was muss es für eine Überwindung gewesen sein, nicht einfach abzuhauen, als sich so eine schöne Gelegenheit bot. Dieses Ehrenwort hat wohl eine sehr gewichtige Bedeutung. Ist es wie ein Gesetz oder nur eine moralische Sache gewesen? Was würde mit Hornblower geschehen, wenn er es gebrochen hätte? Würde er nur in schlechtem Licht da stehen, also eher eine persönliche Sache, sprich er kein ehrenhafter Mann mehr sein oder hätte es auch berufliche Konsequenzen? Oder wahrscheinlich ist das eine die Konsequenz aus dem anderen... ?

Ich werde auf jeden Fall nach und nach die Folgebände lesen. Da sie ja nicht mehr so episodenhaft sein werden, bin ich auch schon sehr gespannt auf längere zusammenhängende Abenteuer.
So ganz ohne seemännische oder historische Kenntnisse fehlen einem aber doch ab und zu ein bisschen die Hintergründe oder das Verständnis, wie man an meinen Fragen sehen konnte. Ich hatte ja zum Glück Aldawen an der Seite, so dass keine Verständnisfragen offen blieben.  :smile: Trotzdem ist das Buch spannend zu lesen und war mal etwas ganz anderes für mich, das sich aber gelohnt hat. Danke noch mal für deinen Tip, Aldawen!  :winken:

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« Antwort #23 am: 24. Februar 2010, 12:32:45 »

Ich bin fertig, und ich muss sagen, das Buch hat mir gut gefallen!  :smile:

Das ist schön!  :smile:

Allerdings ist das Ende ganz schön abrupt!

Das stimmt, aber andererseits: Was wäre danach noch zu sagen?

Dieses Ehrenwort hat wohl eine sehr gewichtige Bedeutung. Ist es wie ein Gesetz oder nur eine moralische Sache gewesen? Was würde mit Hornblower geschehen, wenn er es gebrochen hätte? Würde er nur in schlechtem Licht da stehen, also eher eine persönliche Sache, sprich er kein ehrenhafter Mann mehr sein oder hätte es auch berufliche Konsequenzen? Oder wahrscheinlich ist das eine die Konsequenz aus dem anderen... ?

Natürlich sind die persönliche Ehre und die Konsequenzen für die Karriere nicht zu vernachlässigen. Dazu kommt aber noch etwas anderes. Es war üblich, daß Offiziere auf Ehrenwort diverse Hafterleichterungen bekamen. Das System funktioniert aber natürlich nur so lange, wie es nicht, oder zumindest nicht übermäßig ausgenutzt wird. Die Wahrscheinlichkeit, aus der Haft ausgetauscht zu werden, war für Offiziere zudem sehr hoch. Wäre Hornblower wenigstens schon Leutnant gewesen, wäre das wahrscheinlich auch schon passiert. Die Haftzeiten waren also in der Regel zumindest überschaubar, das riskiert man für sich selbst und andere nicht durch dummes Verhalten. Und da man im Laufe eines langen Krieges ja durchaus auch mehrfach das „Glück“ haben konnte, dem Gegner in die Hände zu fallen, wäre der Ruf eines Ehrenwortverletzers alles andere als hilfreich gewesen.

So ganz ohne seemännische oder historische Kenntnisse fehlen einem aber doch ab und zu ein bisschen die Hintergründe oder das Verständnis, wie man an meinen Fragen sehen konnte. Ich hatte ja zum Glück Aldawen an der Seite, so dass keine Verständnisfragen offen blieben.  :smile:

Ich stehe bei den weiteren Bänden natürlich wieder zur Verfügung, dann habe ich gleich eine Ausrede, warum ich sie noch mal lesen „muß“ :breitgrins:

Schönen Gruß,
Aldawen
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« Antwort #24 am: 24. Februar 2010, 20:29:11 »

Allerdings ist das Ende ganz schön abrupt!

Das stimmt, aber andererseits: Was wäre danach noch zu sagen?
Wohl wahr. Ich brauche eigentlich auch kein ewiges Geplänkel hinterher, aber so ein zackig kurzes Ende hatte ich, glaube ich noch nie.  :breitgrins:

Danke für die Aufklärung zum Ehrenwort. Das finde ich wirklich interessant. Man kann es sich heute kaum vorstellen, dass man sich  in so übler Situation so im Griff hat. Ich würde nur noch rennen wollen, wenn ich könnte. Aber die Gründe für dieses Ehrenwort sind natürlich nachvollziehbar und die erlernte Disziplin wird wohl ein großer Vorteil gewesen sein. Wie es trotzdem in Hornblower aussah, konnte man gut erkennen. Ich habe ihn echt bewundert in dem Moment und gleichzeitig hat er mir leid getan.

Ich stehe bei den weiteren Bänden natürlich wieder zur Verfügung, dann habe ich gleich eine Ausrede, warum ich sie noch mal lesen „muß“ :breitgrins:
Ich helfe immer gerne bei Ausreden aus.  :breitgrins: 
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« Antwort #25 am: 24. Februar 2010, 21:40:16 »

Danke für die Aufklärung zum Ehrenwort. Das finde ich wirklich interessant. Man kann es sich heute kaum vorstellen, dass man sich  in so übler Situation so im Griff hat.

Es ist insgesamt eine ganz andere Wertigkeit von persönlicher Ehre, das zeigt sich ja auch in den Duellen. Heutzutage ist uns das hier einigermaßen abhanden gekommen, und deshalb fällt uns nicht nur das Verstehen z. B. von einem Hornblower schwer, sondern auch das von Kulturen, in denen Ehre diesen Stellenwert noch hat. Ohne gleich wieder in dieses Extrem verfallen zu wollen, denke ich oft, wenn ich die Zeitung aufschlage, daß uns ein bißchen mehr von dieser Geisteshaltung manchmal gut tun würde ...

Ich helfe immer gerne bei Ausreden aus.  :breitgrins:

Das war mir klar  :breitgrins:
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« Antwort #26 am: 24. Februar 2010, 21:47:44 »

Ohne gleich wieder in dieses Extrem verfallen zu wollen, denke ich oft, wenn ich die Zeitung aufschlage, daß uns ein bißchen mehr von dieser Geisteshaltung manchmal gut tun würde ...
Das ist (leider) wahr... 
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« Antwort #27 am: 02. März 2010, 11:08:22 »

Na super, mit eurer Begeisterung über die Bücher habt ihr mich richtig neugierig gemacht.  :grmpf:  Ich werd mich in der Bibliothek mal auf die Suche nach dem ersten Band begeben müssen, das klingt nämlich genau nach dem Lesestoff, auf den ich gerade Lust habe.  :zwinker:

LG Myriel  :winken:
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« Antwort #28 am: 02. März 2010, 11:14:50 »

Na super, mit eurer Begeisterung über die Bücher habt ihr mich richtig neugierig gemacht.  :grmpf: 

Aber gerne, man tut was man kann.  :breitgrins:

Ich glaube, ich werde irgendwann diesen Monat auch wieder in See stechen.   :titanic:
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« Antwort #29 am: 02. März 2010, 12:08:25 »

Ja, der olle Horny ist so gut, an dem führt einfach kein Weg vorbei  :breitgrins:
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