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Autor Thema: Maurice Druon - Die unseligen Könige  (Gelesen 1607 mal)

qantaqa

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Maurice Druon - Die unseligen Könige
« am: 12. Februar 2010, 15:31:33 »

      

Über den Autor:
Maurice Druon  (1918 – 2009) hat sich als Autor historischer Romane und als Abgeordneter der französischen Nationalversammlung und des Europäischen Parlaments einen Namen gemacht. Für seinen Roman „Die großen Familien“ erhielt er 1948 den Prix Goncourt.

Über den Roman „Die unseligen Könige“:
Zwischen 1955 und 1960 erschienen sechs Teile, 1977 ein siebter, die wie folgt in der Neuauflage zusammen gefasst wurden:
Der Fluch aus den Flammen: Der Fluch aus den Flammen; Der Mord an der Königin
Das Gift der Krone:  Das Schicksal der Schwachen; Die Macht des Gesetzes
Lilie und Löwe:  Die Wölfin von Frankreich; Lilie und Löwe; Ein König verliert sein Land

Die Handlung des Romans setzt 1314 kurz vor der Verkündung des Urteils gegen die Führungsspitze des Templerordens ein. Auf dem Scheiterhaufen verflucht der Großmeister Jacques de Molay Papst Klemens, den Großsiegelbewahrer Nogaret und König Philipp den Schönen als die Verantwortlichen an der Ausrottung der Templer und sagt ihnen ihren Tod innerhalb eines Jahres sowie den Untergang des Hauses Capet voraus. Ehe ein Jahr vergangen ist, sind alle drei Männer tot – mehr oder weniger auf natürliche Weise. Philipp dem Schönen folgt sein Sohn Ludwig X., genannt der Zänker, auf den Thron und als dieser unerwartet stirbt, hinterlässt er eine unklare Thronfolge; die Linie Capet stirbt schließlich aus. Das einsetzende Gerangel um die Macht ruft auch Isabella, Königin von England und Tochter Philipps des Schönen, auf den Plan, die ihren Gatten aus dem Weg räumt und den französischen Thron für ihren Sohn, den englischen König Eduard lll. fordert. Der Hundertjährige Krieg nimmt seinen Anfang.

Meine Meinung:
Historische Fakten, Anekdoten und Gerüchte, die sich über die Jahrhunderte erhalten haben, verwebt Maurice Druon zu einem Roman mit Thrillerqualität. Da werden z.B. die Kardinäle so lange eingemauert, bis sie sich endlich auf einen Papst geeinigt haben, der eine oder andere König von einer gräflichen Giftmischerin um die Ecke gebracht , Kinder vertauscht, Landschaften verwüstet, bestochen, betrogen, gehurt, die Ehe gebrochen - unglaublich, welche Schlachten und Intrigen man sich beim Kampf um die Macht ausgedacht hat. Und die Kirche und das Kapital mischen fröhlich mit und kochen ihr eigenes Süppchen. So ensteht ein lebendiges Bild des Hoflebens im mittelalterlichen Frankreich. Meine Ausgabe der ersten vier Teile von 1960 wird durch viele Fußnoten mit Erläuterungen und ein ausführliches Personenverzeichnis ergänzt; im letzten Band „Lilie und Löwe“ fehlen diese leider bis auf das Personenverzeichnis.
Die Figuren sind sehr detailliert beschrieben und entsprechen dem Aussehen nach den Darstellungen, die von ihnen überliefert sind. Und auch in Bezug auf die charakterlichen Stärken und Schwächen hat der Autor versucht, so realistisch wie möglich zu bleiben. Es gibt nur wenige positive Personen in diesem Roman und leider schaffen es nicht alle, in diesem Haifischbecken zu bestehen.

Ein toller Roman, realistisch, gut recherchiert und auf keiner Seite langweilig.

 5ratten    Mein  :tipp:  für Februar.
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Annabas

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #1 am: 12. Februar 2010, 16:06:01 »

Eine schöne Rezi, vielen Dank!
Da das Buch in einer für mich sehr interessanten Epoche angesiedelt ist, landet es gleich auf der Wunschliste.

Grüße von Annabas  :winken:
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:blume:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)
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Grisel

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #2 am: 12. Februar 2010, 18:56:55 »

Durch die Romanreihe habe ich mich vor einigen Jahren auch mit großem Genuß gelesen. Gehört sicher mit zum besten, was ich in dem Genre gelesen habe. Nur den letzten Band fand ich ein wenig schwächer.
War auch ein hochinteressanter erzählter Einblick in den Untergang des Hauses Capet und die Übernahme durch die Valois.
Sympathisch sind die meisten hier wirklich nicht. In guter alter Geschmacksverirrung hatte es mir aber vor allem der böse Wicht Robert von Artois angetan. Nicht sympathisch, aber interessant war er.
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qantaqa

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #3 am: 12. Februar 2010, 21:34:07 »

@Annabas
Wenn Du Dich für die Zeit interessierst, wirst Du sicher auf Deine Kosten kommen.

@Grisel
Stimmt, der letzte Band war ein wenig schwächer. Vielleicht liegt das an der Neubearbeitung? Wenn Du alle 3 Teile in Neubearbeitung gelesen hast, wirst Du das besser beurteilen können als ich.
Robert von Artois war mir genauso unsympathisch wie diese giftmordende Mahaut und der ganze Rest der Bande. Interessant waren sie aber schon - und zum Fürchten.
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kaluma

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #4 am: 13. Februar 2010, 00:39:04 »

Vielen Dank für die Rezi, qantaqa, ich hatte schon gespannt auf deine Meinung gewartet.  :winken: 
Und auch dir Grisel, vielen Dank.
Ich habe nämlich den mittleren Teil der Trilogie seit kurzem hier liegen und überlege seitdem, ob es sich lohnt, den ersten und dritten noch dazuzukaufen - wie es scheint, sollte ich das wohl schleunigst tun.
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Ich lese gerade: Fred Vargas "Die Nacht des Zorns"

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Grisel

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #5 am: 13. Februar 2010, 13:06:25 »

Wenn Du alle 3 Teile in Neubearbeitung gelesen hast, wirst Du das besser beurteilen können als ich.

Ich hatte die Bücher damals aus der Bibliothek. "Die unseligen Könige" stehen auf der leider immer länger werdenden Liste derer, die ich "irgendwann" kaufen und noch mal lesen sollte. Ein Grund, warum ich keine Bücher mehr ausborge, wenn ich es vermeiden kann. Denn wenn sie mir gefallen, will ich sie besitzen.
Ich glaube, ich könnte locker 2 bis 3 Jahre nur damit verbringen, die "sollte ich irgendwann noch mal lesen"-Liste abzuarbeiten.
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Aldawen

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #6 am: 13. Februar 2010, 13:13:04 »

Wie unabhängig voneinander kann man die einzelnen Teile eigentlich lesen? Mir ist irgendwann mal Lilie und Löwe zugelaufen, aber wenn ich fünf andere Teile davor lesen „muß“, um überhaupt zu verstehen, um was es geht, dann würde ich es erstmal aussortieren ...
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

qantaqa

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #7 am: 13. Februar 2010, 19:47:50 »

@Aldawen
Es wäre schon besser, die anderen Teile vorher zu lesen, denn die Geschichte wird chronologisch erzählt und die Teile bauen aufeinander auf. Du kannst natürlich die Ereignisse bis dahin, wo Lilie und Löwe einsetzt, bei Wikipedia nachlesen, das ist aber nicht annähernd so vergnüglich wie der Roman.
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Aldawen

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Antw:Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #8 am: 13. Februar 2010, 20:32:18 »

Ich hatte es befürchtet!  :ohnmacht:  Das wäre also ein größeres Projekt, das ich in den nächsten drei bis fünf Jahren vermutlich eher nicht in Angriff nehmen werde ...

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Yklamyley

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Re: Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #9 am: 09. Juni 2010, 15:08:59 »

Maurice Druon - "Der Fluch aus den Flammen / Der Mord an der Königin"
Originaltitel: "Le Roi de Fer / La Reine étranglée"
Übersetzer: Emma Biber und Liselotte Julius




Bis auf einige Schwächen vor allem in den anfänglichen Dialogen (die ich einfach mal der Übersetzung anlaste), ist die Sprache schön zu lesen und das Geschehen entwickelt sich ziemlich rasant. Wir schreiben das Jahr 1314 und die Handlung setzt unmittelbar bei den "letzten" Überlebenden des Templerordens (der, wie wir heute wissen, als Geheimbund weiter existierte, wie mir auch die ausführliche Anmerkung im Anhang noch einmal erklärte) ein, die auf ihr endgültiges Urteil warten. Philipp der Schöne lässt sie, nach einigem Hin und Her, auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Außerdem sind mir schon andere Angehörige des französischen Hofes begegnet: Die Söhne Philipps und ihre untreuen Ehefrauen, der um sein Land betrogene und nach Rache dürstende Robert von Artois, und die Tochter Philipps, die schöne Isabella, Königin von England, ihres Zeichens gesegnet mit einem Mann (Eduard), der eher hübschen Knaben hinterherläuft als ihr seine Aufmerksamkeit zu schenken.

Und da befinden wir uns auch schon mitten in der schönsten Intrige und Ränkeschmiederei. 

Bis hierhin mein Eindruck nach wenigen Seiten, den ich auch in der Monatrunde Juni zum Thema "Feuer" gepostet habe. Die gute Nachricht: Das Buch lässt bis zum Ende in keiner Weise nach und der zweite Teil ist genauso klasse!

Wenn man etwas recherchiert, merkt man, dass man sich auf Druon verlassen kann, soweit ich das sehe, hat er sich einige Mühe gemacht und ordentlich gearbeitet. Allerdings Vorsicht bei der Recherche: Kennt man sich mit der Zeit und den Geschehnissen überhaupt nicht aus (so wie ich), kann das ein oder andere Todesdatum, etc. einen Teil der Spannung nehmen.

Am schönsten finde ich, dass sich der Leser nicht mit einer fiktiven Figur herumschlagen muss, die in einem historischen Setting herumtappst und Ansichten aus dem 21. Jahrhundert unter die Leute bringt. Nein, wir bleiben schön historisch und dabei kommen Spannung, Intrigen und Machtkämpfe nicht zu kurz.

Alles in allem: Ich bin schon rasend gespannt, wie es im dritten Teil weiter geht!

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Grisel

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Re: Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #10 am: 09. Juni 2010, 19:25:48 »

[Wir schreiben das Jahr 1314 und die Handlung setzt unmittelbar bei den "letzten" Überlebenden des Templerordens (der, wie wir heute wissen, als Geheimbund weiter existierte, wie mir auch die ausführliche Anmerkung im Anhang noch einmal erklärte)

Wissen wir das? Mir wäre diese Erkenntnis neu, wenn wir mal von verschiedenen Verschwörungstheoretikern absehen.
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HoldenCaulfield

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Re: Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #11 am: 09. Juni 2010, 23:33:12 »

Ich hätte gerne ein belegbare Quelle :breitgrins:
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Yklamyley

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Re: Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #12 am: 10. Juni 2010, 11:56:42 »

Hier mal ein Zitat aus der Anmerkung:

Zitat von: Maurice Druon: "Der Fluch aus den Flammen", S.400
Es ist bekannt, daß der Templerorden sich sogleich nach seiner offiziellen Auflösung in Form einer internationalen Geheimgesellschaft neu konstituierte; bis ins 18. Jahrhundert sind Namen geheimer Großmeister verzeichnet. Die noch heute existierende Institution der Compagnonnage (Gesellenverbindung) geht auf die Templer zurück. [...]
Schließlich verschmolz der Templerorden auf dem Umweg über die Compagnons mit den Ursprüngen der Freimaurerei: Man findet dort die "Proben" des Aufnahmezeremoniells wieder und soager noch genau entsprechende Embleme, die nicht nur Abzeichen der ehemaligen "Arbeiterkompanien" waren, sondern die noch heute auf den Mauern bestimmter Architektengräber des alten Ägypten zu sehen sind; diese Mauern sind wahrhaft Fachbücher. Alles deutet darauf hin, daß diese Riten, diese Embleme, diese Arbeitsweisen zu jener Zeit des Mittelalters nur von den Templern oder ihren Compagnons mitgebracht worden sein konnten.

Druon scheint sich ziemlich sicher zu sein, so sicher bin ich mir natürlich nicht. Außerdem habe ich mich falsch ausgedrückt: "Es ist möglich", oder "Wir vermuten" wären sicher bessere Formulierungen gewesen als "Wir wissen". Und der Templerorden hat natürlich nicht in seiner ursprünglichen Form weiterexistiert, er könnte aber möglicherweise in anderen Geheimbünden aufgegangen sein.
Mehr Quellen kann ich leider nicht nennen, dafür habe ich mich mit dem Thema viel zu wenig auseinandergesetzt. Aber danke, dass ihr so aufmerksam mitlest. Man lernt doch nie aus!  :smile:
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Grisel

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Re: Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #13 am: 10. Juni 2010, 19:22:19 »

Mehr Quellen kann ich leider nicht nennen, dafür habe ich mich mit dem Thema viel zu wenig auseinandergesetzt. Aber danke, dass ihr so aufmerksam mitlest. Man lernt doch nie aus!  :smile:

Ich konnte einfach nicht widerstehen.  :breitgrins:
Ich hatte mal eine Phase, in der ich jedes Templergralsverschwörungsbuch gelesen habe, das mir in die Hände gefallen ist. Danach hatte ich den Eindruck, daß die Templer kein Mönchsritterorden waren, sondern eine Import-Export-Gesellschaft für Geheimwissen und mystische Gegenstände, vom Gral, über die Bundeslade bis zum Leichnam von Jesus. Und Möchtegernnachfolger gibt es auch genug. Was es nicht gibt, meines bescheidenen Wissens nach, ist ein einziger stichhaltiger Beweis für irgendwas davon.

Ich lasse mich durch solche Beweise gern eines besseren belehren, finde es bis dahin aber schade, daß der Orden stets auf die Geheimniskrämerei reduziert wird. Ich finde die überlieferte Geschichte spannend genug.

Aber, daß er den Theorien verfallen sein mag, ändert nichts daran, daß Druons Romanreihe eine ganz feine ist.
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HoldenCaulfield

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Re: Maurice Druon - Die unseligen Könige
« Antwort #14 am: 10. Juni 2010, 19:27:02 »

Naja stichhaltig ist das nicht unbedingt aber ich finde es regt auch viel mehr zum Spekulieren an (was ja auch einfach mal Spaß macht) als irgendwelche Quellen ;) für einen Roman ist die Verschwörungstheroie die sich um die Templer rankt so oder so viel interessanter. Da ich in diesem Semester ein Proseminar Klöster und Orden hatte tauchten hier natürlich auch alle möglichen Orden auf die nach Jerusalem aufbrachen um dort für Gott zu kämpfen.
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