
InhaltUgla zieht mit 21 Jahren aus dem Nordland in die Stadt. Sie findet eine Stelle als Hausmädchen bei einem Parlamentsabgeordneten, doch eigentlich ist sie in die Stadt gekommen um zu lernen wie man Orgel spielt. Im Haus ihres Arbeitsgebers passieren ungewöhnliche Dinge: die Frau des Abgeordneten vermutet in allem und jedem Kommunismus und warnt Ugla davor, sich mit den vermeintlichen Kommunisten einzulassen. Die Kinder des Hauses sind unglaublich verwöhnt. Sie benehmen sich schlecht, sind nur gelangweilt und machen bei jeder sich bietenden Gelegenheit Ärger.
Beim Organisten lernt Ugla eine andere Welt kennen: hier versammeln sich Götter, Streithähne, Prostituierte und Polizisten. Als sie von einem von ihnen schwanger wird verlässt sie ihre Arbeitsstelle und kehrt in ihr Heimatdorf zurück.
Meine MeinungAtomstation ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Der Leser betrachtet die Dinge durch Uglas Augen. Sie ist ein direkter Mensch der schnell hinter die Fassade blickt. Sie lässt sich von ihren Arbeitgebern weder beeindrucken noch einschüchtern sondern geht unbeirrt ihren Weg. Mit dieser Direktheit konnte ich manchmal nichts anfangen weil sie es mir schwer machte, mir über die Dinge ein eigenes Bild zu machen. Uglas Erzählungen haben mir die Ereignisse quasi auf einem Silbertablett präsentiert

Eine interessante junge Dame.

Liebe Grüße
Kirsten
Akzent beim Vornamen korrigiert. LG, Aldawen