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Autor Thema: Halldór Laxness - Atomstation  (Gelesen 468 mal)

Kirsten

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Halldór Laxness - Atomstation
« am: 11. Februar 2010, 09:29:37 »



Inhalt
Ugla zieht mit 21 Jahren aus dem Nordland in die Stadt. Sie findet eine Stelle als Hausmädchen bei einem Parlamentsabgeordneten, doch eigentlich ist sie in die Stadt gekommen um zu lernen wie man Orgel spielt. Im Haus ihres Arbeitsgebers passieren ungewöhnliche Dinge: die Frau des Abgeordneten vermutet in allem und jedem Kommunismus und warnt Ugla davor, sich mit den vermeintlichen Kommunisten einzulassen. Die Kinder des Hauses sind unglaublich verwöhnt. Sie benehmen sich schlecht, sind nur gelangweilt und machen bei jeder sich bietenden Gelegenheit Ärger.
Beim Organisten lernt Ugla eine andere Welt kennen: hier versammeln sich Götter, Streithähne, Prostituierte und Polizisten. Als sie von einem von ihnen schwanger wird verlässt sie ihre Arbeitsstelle und kehrt in ihr Heimatdorf zurück.

Meine Meinung
Atomstation ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Der Leser betrachtet die Dinge durch Uglas Augen. Sie ist ein direkter Mensch der schnell hinter die Fassade blickt. Sie lässt sich von ihren Arbeitgebern weder beeindrucken noch einschüchtern sondern geht unbeirrt ihren Weg. Mit dieser Direktheit konnte ich manchmal nichts anfangen weil sie es mir schwer machte, mir über die Dinge ein eigenes Bild zu machen. Uglas Erzählungen haben mir die Ereignisse quasi auf einem Silbertablett präsentiert :zwinker: Eine interessante junge Dame.
3ratten  :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüße
Kirsten


Akzent beim Vornamen korrigiert. LG, Aldawen
« Letzte Änderung: 11. Februar 2010, 15:53:58 von Aldawen »
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kaluma

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Antw:Hálldor Laxness - Atomstation
« Antwort #1 am: 11. Februar 2010, 15:50:19 »

Ich habe das Buch vor mehr als einem Jahr gelesen und mir hat es gut gefallen. Den Blick auf die Welt durch Uglas Augen (den man schon an der Schreibweise einiger Worte merkt) fand ich sehr reizvoll. Ugla ist zwar ungebildet, aber nicht dumm, und erkennt vieles ziemlich messerscharf. So werden zum Beispiel die verkommenen, zerrütteten Verhältnisse in der "guten Familie" des Abgeordneten sehr deutlich, und stehen im Kontrast zu den "Kommunisten" (oder was die Frau des Abgeordneten dafür hält) und den Leuten, die beim Organisten verkehren (die "Götter" fand ich übrigens klasse).
Genaueres kann ich jetzt nicht mehr sagen, dazu ist die Lektüre zu lange her, aber meine Bewertung war damals:
 4ratten

P.S. Kirsten, setzt du bitte den Accent im Namen des Autors noch an die richtige Stelle?
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Ich lese gerade: Fred Vargas "Die Nacht des Zorns"

SLW 2012 Cover: 3/10 (gelesen 6/10)
SLW 2012 Brandaktuell: 4/5     Dick+dünn: 3/5 

Aldawen

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Antw:Halldór Laxness - Atomstation
« Antwort #2 am: 11. Februar 2010, 15:54:33 »

P.S. Kirsten, setzt du bitte den Accent im Namen des Autors noch an die richtige Stelle?

Ich bin zwar nicht Kirsten, aber ich hab's trotzdem grad mal schnell gemacht  :winken:
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Kirsten

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Antw:Halldór Laxness - Atomstation
« Antwort #3 am: 12. Februar 2010, 19:24:25 »

Hallo!

P.S. Kirsten, setzt du bitte den Accent im Namen des Autors noch an die richtige Stelle?

Ich bin zwar nicht Kirsten, aber ich hab's trotzdem grad mal schnell gemacht  :winken:

Danke schoen :bussi: Xmal nach Fehlern geguckt und diesen hier nicht gefunden :rollen:

Liebe Gruesse
Kirsten
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