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Autor Thema: Andreas Wilhelm - Projekt Atlantis  (Gelesen 573 mal)

sandhofer

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Andreas Wilhelm - Projekt Atlantis
« am: 04. April 2009, 10:05:54 »

Hallo zusammen!

Peter und Patrick finden sich ein drittes Mal zusammen, um ihre Forschungen um die geheimnisvollen Quellen des Wissens wieder aufzunehmen. Dieses Mal führt sie aufs Meer, und was sie suchen ist nichts Geringeres als Atlantis.

Stimmig schliesst der Autor hier ab, was vor Jahren in der französischen Provinz begonnen hat. Und was zuerst eine weiterere Trilogie um geheime und gefährliche Gesellschaften zu werden schien, entpuppte sich als Roman in der Tradition eines Jules Verne oder Conan Arthur Doyle: Technik + Phantastik. Die Spannung blieb immer gut erhalten, auch wenn die eine oder andere kleine Kritik an der Führung der Personen erlaubt sein mag.

Alles in allem: Eine Trilogie, die gelesen zu haben, man nicht bereut.

Grüsse

sandhofer




EDIT: Betreff etwas angepasst und Amazon-Link eingefügt. LG Seychella
« Letzte Änderung: 05. April 2009, 13:03:27 von Seychella »
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

apassionata

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Re: Andreas Wilhelm - Projekt Atlantis
« Antwort #1 am: 25. März 2010, 08:47:57 »


Hallo ihr lieben Literaturschockler,
dann will ich doch auch mal versuchen meine Eindrücke in Worte zu fassen.

Der britische Historiker Peter Lavell und der französische Ingenieur und Abenteurer Patrick Nevereux, zwei ungleiche Forscher sind wieder als Team auf der Suche nach Wissen. Sollte es diesmal tatsächlich das mystische Atlantis sein? Doch schon bevor sie überhaupt irgendetwas finden können werden ihnen gleich von mehreren Seiten eine Menge Steine in den Weg gelegt. Wobei es hier nicht nur äußerst ehrgeizige Schatzsucher mit kubanischem Temperament oder die amerikanische Navy abzuschütteln gilt, sondern man  auch noch von Seiten der Medien ein ziemliches Unverständnis erntet. Und das, wo diese Expedition gerade für Peter doch so brisant und wichtig ist. 

Ich kann dieses Buch leider nicht als Teil einer Trilogie beurteilen, da ich "Projekt Atlantis" als Einzelroman gelesen habe. Doch auch als solcher konnte er mir sehr angenehme Lesestunden bescheren, ohne dass ich das Gefühl gehabt hätte, mir sei etwas entgangen, nur weil ich die beiden Vorgängerromane noch nicht kannte. Dominierend waren für mich vor allem, die immer wieder gut herausgearbeiteten Spannungsmomente. Szenen in denen ich selbst immer wieder kurz inne hielt, um den Geschehnissen gebannt habhaft zu werden. Die Action kam dabei nun wirklich nicht zu kurz.
Gut gefallen haben mir auch die vielen verschiedenen, einzelnen Charaktere, die sehr geschickt und oft so platziert waren, dass es für mich nicht gleich ersichtlich war auf welcher Seite sie einmal stehen würden.

Über kleinere, für mich nicht ganz stimmig erscheinende Details während des Lesens, konnte ich dann doch gut hinwegsehen, da sie mir den Romangenuss an sich nicht wirklich schmälern konnten. Hier fehlte es mir vielleicht aber auch an detaillierten Perspektivenbetrachtungen, für die ich wenig Zeit aufbrachte, da es stets so spannend war. Flüssig zu lesen und mit leisem Humor konnte mich die Idee hinter diesem Buch begeistern. Allein die Vorstellung, ob es so gewesen sein könnte, oder die Tatsache, wie wir vielleicht mit einer solchen Wahrheit oder den einzelnen Situationen umgehen würden, hat mich fasziniert. Auch die Umsetzung ist dem Autor gelungen, wie ich finde, und so werde ich wohl bei nächster Gelegenheit zu Teil 1 (Projekt: Babylon) und Teil 2 (Projekt: Sakkara) dieser Trilogie greifen, um diesen letzten Roman der Reihe in das Gesamtbild einfügen zu können.

Eine gelungene Spannungslektüre, die zum Nachdenken anregen kann.

Von mir daher:  4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüssle
                Marion  :winken:
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"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi