
InhaltDie Frettchendame Bethany verwirklicht ihren Traum und meldet sich freiwillig für die
Rettungsfrettchen zur See. Sie ist die Beste ihrer Klasse und es wundert niemanden, dass sie durch ihren ehrgeizigen Einsatz sehr bald zum Kapitän aufsteigt. Der Alltag der Retter besteht zum Großteil aus Routine und Übungen, doch jeder Einsatz stellt eine Herausforderung dar. Eines Tages soll Bethany eine Journalistin an Bord nehmen, die obendrein eine Berühmtheit ist.
Meine Meinung:Die Idee zu diesem Buch ist wirklich putzig: neben jeder Station der Seenotrettung der Menschen gibt es auch eine Station der Frettchen, die den Tieren auf in Seenot geratenen Schiffen hilft. Mit Bethany als zentrale Protagonistin schildert Bach den Alltag auf der Station und wie Bethany es schafft, sich durch Ehrgeiz und Disziplin weiterzuentwickeln. Die Journalistin Chloe bringt diese Ordnung nur kurz durcheinander und fügt sich bald in die Mannschaft ein, die eher einer Familie gleicht. Als es schließlich bei der Rettung eines havarierenden Forschungsschiffes zu Komplikationen kommt, spielt sie eine entscheidende Rolle.
Die Botschaften, dass man seinen Träumen folgen soll, selbst für sein Glück verantwortlich ist und Liebe und Respekt die größten Güter sind, durchziehen die gesamte Erzählung. Bei besagtem Rettungsmanöver trägt Bach leider in zwei Punkten zu dick auf.
Die Komplikationen entstehen, nachdem eine Maus Chloe klar macht, dass die Forschungsergebnisse die Rettung der Ozeane ermöglichen, ohne diese ist eine Umweltkatastrophe nicht abzuwenden. Chloe stürmt auf das sinkende Schiff, Bethany folgt ihr um sie zu retten. Beide kommen in eine lebensbedrohliche Situation, die sie aber überstehen, da ihnen ein Engel erscheint, der sie mit einer Ermahnung weiterschickt.
Insgesamt ein schönes Häppchen für Zwischendurch, das mir aber zu moralisierend ist und mir wahrscheinlich nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Am ehesten würde ich es der Kinderliteratur zuordnen, kann aber nicht abschätzen für welches Alter es am besten geeignet ist. In meiner Ausgabe gibt es zudem zahlreiche Illustrationen des Autors, die das Ganze auflockern.
Verdient hat es gut gemeinte

Viele Grüße
Breña