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Autor Thema: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich  (Gelesen 6916 mal)

sandhofer

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #60 am: 06. November 2006, 17:55:37 »

Hallo zusammen!

Och ... Lacan ist auch nicht unbedingt mein Liebling. Im Gegensatz z.B. zu Barthes, den ich bis heute in der Literaturinterpretation als fundamental emfpinde.

Grüsse

Sandhofer
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

dora

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #61 am: 06. November 2006, 21:29:20 »

hallo zusammen,
Och ... Lacan ist auch nicht unbedingt mein Liebling. Im Gegensatz z.B. zu Barthes, den ich bis heute in der Literaturinterpretation als fundamental emfpinde.

Selten hat mich ein Buch so positiv aufgewühlt und so nachhaltige Spuren hinterlassen wie La chambre claire von Barthes. Nach dem Lesen, hatte ich das Gefühl mit neuen Augen durch die Welt zu laufen und das Betrachten so mancher  Gemälde ist um das x-fache vielfältiger geworden.
Konzis: Er hat mich sehen gelernt. :zwinker:
liebe Grüsse
dora
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scheichsbeutel^

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #62 am: 10. November 2006, 13:34:43 »

Hallo!

Selten hat mich ein Buch so positiv aufgewühlt und so nachhaltige Spuren hinterlassen wie La chambre claire von Barthes. Nach dem Lesen, hatte ich das Gefühl mit neuen Augen durch die Welt zu laufen und das Betrachten so mancher  Gemälde ist um das x-fache vielfältiger geworden.
Konzis: Er hat mich sehen gelernt. :zwinker:

Mich häufig blind empfindend werde ich meine Bücherregale durchforsten, da ich der Überzeugung bin, irgendwann ein Werk von R. Barthes erstanden zu haben. War auch mal Pflichtlektüre auf der Germanistik, hat aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Etwaige, mir aus der Lektüre erwachsende Kenntnisse mehr oder weniger bedeutender Natur werde ich angelegentlich hier mitteilen  :zwinker:

Grüße

s.

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Dostoevskij

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #63 am: 13. November 2006, 07:57:21 »

Moin, Moin!

Während ich gerade alte Büchermarktsendungen (Juli 2005) höre, bin ich verblüfft, vom Franzosen Julien Gracq, offenbar einem der bedeutendesten Schriftsteller seines Landes, noch nie gehört zu haben - weder vom Namen noch auch nur von 1 Werk. Er ist der bisher einzige Autor, der noch zu Lebzeiten in die große französische Klassikerreihe La Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen worden ist. Möglicherweise spielt es eine Rolle, daß seine rein literarische Produktion schon seit Jahrzehnten hinter sein publizistisches und kritisches Werk zurückgetreten ist; und vielleicht sind fremdsprachige Symbolisten und Surrealisten hierzulande schwer vermittelbar. Über seine Witterungen findet sich in der Lyrikwelt und im Titel-Forum etwas. Seine Bücher bei Amazon mögen weitere Anreize geben.
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apassionata

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #64 am: 14. November 2006, 13:28:32 »

Hi,

ich lese gerade ein Buch von Denis Marquet , "Der Zorn"
allerdings als deutsche Übersetzung, die mir ein wenig holprig erscheint.

Die Irritation meinerseits erwacht durch ein gewisses Deja-Vu-Empfinden,
da ich auch schon den "Schwarm" von Frank Schätzing gelesen habe.
(der wesentlich mehr ins Detail geht)

Ob ich von Denis Marquet nochmal ein Buch lese, weiß ich daher nicht.
Denn auch wenn die Handlung interessant ist, ist mir der Schreibstil ein
wenig zu flach......
(was aber auch an der Übersetzung liegen mag)

Grüssle
      Marion  :winken:
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HoldenCaulfield

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #65 am: 22. März 2010, 20:01:59 »

Moin, Moin!

Während ich gerade alte Büchermarktsendungen (Juli 2005) höre, bin ich verblüfft, vom Franzosen Julien Gracq, offenbar einem der bedeutendesten Schriftsteller seines Landes, noch nie gehört zu haben - weder vom Namen noch auch nur von 1 Werk. Er ist der bisher einzige Autor, der noch zu Lebzeiten in die große französische Klassikerreihe La Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen worden ist. Möglicherweise spielt es eine Rolle, daß seine rein literarische Produktion schon seit Jahrzehnten hinter sein publizistisches und kritisches Werk zurückgetreten ist; und vielleicht sind fremdsprachige Symbolisten und Surrealisten hierzulande schwer vermittelbar. Über seine Witterungen findet sich in der Lyrikwelt und im Titel-Forum etwas. Seine Bücher bei Amazon mögen weitere Anreize geben.
Ich habe Julien Gracq für mich entdeckt. :) Es gibt schon Übersetzungen aber  ich habe auch den Eindruck das er hier in Deutschland etwas untergeht.  Ich bin mir nicht einmal sicher wieviel von ihm überhaupt ins Deutsche übersetzt wurde. Ich hab The Dark Stranger per Zufall in einem Buchladen in England entdeckt und das Buch gekauft. Es hat mich magisch angezogen. Ich glaube das lag auch an der tollen Aufmachung.^^ Jedenfalls bin ich sehr angetan und schaue mich auf jedenfall auch mal bei den Übersetzungen ins Deutsche um, mein französisch reicht gerade mal zum Bestellen eines Getränks. :)  Momentan überlege ich wo ich meine Rezi (die noch kommen wird) hin  tue. Ich würde ihn momentan vor allem mit F.Scott Fitzgerald vergleichen und ich finde es auch vom Leseanspruch her ähnlich.


Wunderbar fand ich auch Claudie Callay Die Brandungswelle, das ja noch nicht so lange auf dem deutschen Markt zu finden ist. Interessant das ich in so kurzer Zeit gleich zwei französische Autoren für mich entdeckt habe. Okey Fred Vargas fällt mir auch noch ein^^ allgemein tue ich mich mit Literatur aus Frankreich etwas schwer, wobei ich auch ein bissl den Eindruck habe das diese auch etwas untergeht, die meisten Autoren die ich so im Regal finde sind oft eher aus Deutschland, Amerika, England und den nordischen Ländern.
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
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