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Autor Thema: Katrin Rhode - Mama Tenga (mein afrikanisches Leben)  (Gelesen 1035 mal)

Kirsten

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Katrin Rhode - Mama Tenga (mein afrikanisches Leben)
« am: 26. Januar 2010, 15:38:26 »



Inhalt
Nach einer Reise nach Burkina Faso um Medikamente abzuholen beschließt Katrin Rhode ihr Leben zu ändern. Sie verkauft ihre zwei Buchhandlungen, verlässt ihren Mann und geht nach Burkina Faso und Straßenkindern in Ougadougou zu helfen. Was im Kleinen beginnt wird immer größer und bald nennen die Menschen sie respektvoll Mama Tenga- Mutter Vaterland.

Meine Meinung
Eine Frau findet auf einer Reise nach Afrika ihre wahre Heimat. Sie erkennt, dass sie in ihrem bisherigen Leben in Deutschland nie wieder glücklich sein wird und macht einen radikalen Schnitt. Sie trennt sich von allem für sie Überflüssigen, auch von Freunden und ihrem Mann. Dass jemand, der so radikal persönliche Bindungen abbrechen kann nur kurze Zeit später wieder eine leidenschaftliche Beziehung mit Menschen in einem neuen Land aufbauen kann, kann ich nicht verstehen. Ich spreche der Autorin nicht ab, dass sie den Menschen wirklich hilft. Aber ihr buch kann mir nichts von ihrer  Begeisterung und ihren Gefühlen vermitteln. Die Geschichten die sie erzählt kommen mir hohl vor. Irgendetwas fehlt, ohne dass ich den Finger darauf legen kann. Oder vielleicht klingt in ihrem Buch zuviel Eigenlob durch. Auf mich hat ihre Geschichte jedenfalls keinen tiefen Eindruck gemacht.
2ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüße
Kirsten
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caithlin

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Re: Katrin Rhode - Mama Tenga (mein afrikanisches Leben)
« Antwort #1 am: 29. April 2010, 21:14:30 »

Hallo Kirsten,

ich kann deinem Eindruck vom Buch, dass "irgendetwas fehlt" nur zustimmen, genauso habe ich auch empfunden. Besonders da ich ständig ein anderes Buch im Hinterkopf hatte und da unwilkürlich Vergleiche zog. Dieses andere Buch erzählt von einer Frau mit ähnlicher Lebensgeschichte, aber das Buch ist mitreißend, bewegend, hingebungsvoll, klug, dynamisch und einfach so wunderbar geschrieben, ohne aber überspannt oder rührselig zu wirken. Das Buch, was ich meine, heißt: Lotti, La Blanche: Als Weiße in den Elendsvierteln Westafrikas von Gabriella Baumann-von Arx. Auch die Fortsetzung ist nur zu empfehlen. (Der dritte Band subbt noch, ich heb' ihn mir auf für schlechte Zeiten. :smile: )

« Letzte Änderung: 29. April 2010, 21:18:15 von caithlin »
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Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
(W. Somerset Maugham)

Kirsten

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Re: Katrin Rhode - Mama Tenga (mein afrikanisches Leben)
« Antwort #2 am: 30. April 2010, 07:59:54 »

Hallo!

@caithlin: vor diesem Hintergrund kann ich verstehen, dass Dir bei Mama Tenga etwas gefehlt hat. Dein Buch klingt wirklich interessant  :winken:

Liebe Grüße
Kirsten
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