Was hat unser südlicher Nachbar sonst noch literarisch zu bieten? Mich würden auch Autoren aus der nichtdeutschsprachigen Schweiz interessieren.
Eine Menge

Ich bin ja Deutsche und hatte beim Thema schweizer Literatur auch immer wenig Plan. Jetzt staune ich jedesmal, wenn ich in die Bibliotheken komme. Eigentlich hat fast jede ein eigenes Regal mit CH-Autoren und da kommt soviel Interessantes zusammen....
Auf Krimiseite ist Klassiker
Friedrich Glauser (1896 bis 1938) zu nennen, nach dem auch der gleichnamige Krimipreis benannt wurde. Von ihm habe ich bereits den zweiten Krimi im Regal. Ich kenne z. B. schon
Der Tee der drei alten Damen und habe unten jetzt noch
Wachtmeister Studer. Dann gibt es auch noch
Hansjörg Schneider unter den bekannteren, der Kommissar Hunkeler in Basel auf Jagd schickt. Das Buch, das ich gelesen hatte,
Flattermann, war viel mehr ein Stück Slebstfindung für Hunkeler als rasanter Krimi.
Petra Ivanov gehört für mich noch zu den guten Namen. Sie schreibt neben bsiher vier Krimis um Bezirksanwältin Regina Flint und Kriminalpolizist Bruno Cavalli (erster Band:
Fremde Hände) inzwischen auch erfolgreiche Jugendbücher.
Auf dem Regal wartet noch ein Buch von
Yusuf Yesilöz. Der ist geborener Kurde und von ihm habe ich
Der Imam und die Eselin.
Ulrich Knellwolf schreibt fiese Kurzgeschichten (
Tod in Sils Maria), sein Krimi
Schönes Sechseläuten allerdings hat mich nicht so vom Hocker gerissen.
Pascal Mercier gibt es natürlich noch, der allerdings alles so philosophisch zu schreiben scheint wie
Nachtzug nach Lissabon. Dieses ist jedenfalls bei mir durchgefallen - bei dem Buch scheiden sich aber die Geister *g*
Diese fallen mir auf Anhieb ein und ich habe woanders noch welche lauern...