So, hab den
Prolog und 1. Teil schon gelesen und bin begeistert!
Es ist zwar irgendwie ganz anders irgendwie als ich erwartet habe, aber wirklich gut. Ich dachte zuerst, es ist irgendwie ... schwerer zu lesen, aber es liest sich ziemlich gut, aber dabei verliert der Stil nicht an Qualität. Das gefällt mir.
Und ich musste auch erstmal ein paar Seiten lesen, bis ich verstanden habe, dass der Tod erzählt. Hab dann die Seiten nochmal überflogen, aber eine schöne Idee.
Sehr gut gefallen mir auch die Zwischenbemerkungen oder kurze Anmerkungen über bestimmte Personen oder Ereignisse. Das strukturiert das Buch irgendwie ziemlich hübsch.
Liesel ist mir ziemlich sympathisch. Irgendwie stell ich sie mir als so ein richtig kleines süßes Mädel vor. Und das Buch, das sie zuerst stiehlt. Ich musste schon ein wenig schmunzeln. Sie weiß ja nicht, worum das Buch handelt, aber sie behandelt es ja so, wie ich mit meinen allerliebsten Büchern umgehe. Zu niedlich.
Ihre neuen Eltern sind toll - wenn auch auf eine recht eigenartige Weise. Aber ihren Papa hab ich richtig liebgewonnen und ich denke, wenn man von ihrer Ausdrucksweise absieht, kann auch Rosa nett sein. Und allein der Satz bei ihrer kurzen Beschreibung "Aber sie liebte Liesel Meminger". (S.40) hat mir eigentlich schon gereicht, sie sympathisch zu finden.
Und die raue Art macht Papa wieder wett - hach, er ist wirklich richtig richtig toll.

Und die Art und Weise wie er Liesel versucht, lesen beizubringen, ist wirklich süß. Aber ich hätte Liesel echt gewünscht, dass sie die Leseprüfung schafft, wobei ihr Einfallsreichtum ja genial ist - einfach aus ihrem Totengräber-Buch zu zitieren.

Und dann die Prügelei auf dem Schulhof, ganz ehrlich, die war verdient! Die Hänseleien waren wirklich übel.

Wenn ich ebenfalls klasse finde, ist Rudi - und für seinen Jesse-Owens-Tick liebe ich ihn! Er versteht natürlich nicht, was sein Fan-sein bei anderen auslöst, aber ich finde es toll. Und wie er sich ganz schwarz angemalt hat und gelaufen ist ... Kinder können so niedlich sein.