
Klappentext:"Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank."
Meer, Sand, Wind, ein Haus in den Dünen. Feinfühlig und klar erzählt Charles Simmons in Anlehnung an Turgenjews Novette "Erste Liebe" vom Verlust der Unschuld.
Meine Meinung:Ich finde, der Klappentext sagt viel zu wenig über die Handlung aus. Denn eigentlich handelt es sich in diesem Buch um eine ganz normale Familie die aus einem Vater, der Mutter und ihrem 16 jährigen Jungen besteht. Der Vater ist ein Geschäftsmann, der mit seiner Familie jedes Jahr Urlaub in einem kleinen Standhaus macht. Er ist eigentlich die wichtigste Bezugsperson für den 16 jährigen Michael. Ihr Verhältnis ist sehr innig und sie unternehmen sehr viel miteinander. Die Mutter würde ich als eine ganz normale Hausfrau beschreiben, die gerne kleine Partys feiert und sehr schnell eifersüchtig wird. Doch sie bleibt meistens eher im Hintergrund.
Michael verliebt sich in diesem Sommer in Zina die im Gästehaus mit ihrer Mutter die Ferien verbringt. Doch sie hat ein Auge auf seinen Vater geworfen. Zina ist schon 20 und ich würde sie als sehr durchsetzungsfähig und von sich überzeugt beschreiben. Ihre Art hat mir oft gar nicht gefallen, sie behandelt Michael wie einen kleinen Jungen.
Die Art und Weise in der alles beschrieben wird, würde ich auf keinen Fall als feinfühlig einstufen. Es liest sich eher wie ein Tatsachenbericht und von den einzelnen Gefühlen spürt man nicht sehr viel.
Das beste Beispiel dafür ist, als der Vater ertrinkt spürt man überhaupt keine Trauer bei Michael. Obwohl er sogar dabei war, als sein Vater ertrank.
Ich vergebe:
