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Autor Thema: Alex Flinn - Beastly  (Gelesen 1204 mal)

Aredhel

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Alex Flinn - Beastly
« am: 06. Januar 2010, 12:33:37 »

Beastly
von Alex Flinn





Kurzbeschreibung von Amazon:

I am a beast.

A beast. Not quite wolf or bear, gorilla or dog but a horrible new creature who walks upright—a creature with fangs and claws and hair springing from every pore. I am a monster.

You think I'm talking fairy tales? No way. The place is New York City. The time is now. It's no deformity, no disease. And I'll stay this way forever—ruined—unless I can break the spell.

Yes, the spell, the one the witch in my English class cast on me. Why did she turn me into a beast who hides by day and prowls by night? I'll tell you. I'll tell you how I used to be Kyle Kingsbury, the guy you wished you were, with money, perfect looks, and the perfect life. And then, I'll tell you how I became perfectly . . . beastly.


Zusammenfassung:

Kyle Kingsbury ist der Star seiner Elite-Schule. Er ist unheimlich gutaussehend, sein Vater ist reich und er bekommt scheinbar alles, was er sich wünscht. Leider ist er auch arrogant und macht sich einen Spaß daraus, andere zu verletzen. Nur dumm, dass das seltsame Gothic-Mädchen aus seiner Klasse, die er bei einem Schulball bloßstellt, sich als Hexe herausstellt und ihn ist ein abscheuliches Biest verwandelt. Sein oberflächlicher Vater, der beim Fernsehen arbeitet, will nicht riskieren, dass sein Ruf durch seinen monströsen Sohn zerstört wird und Kyle muss in ein Apartment in Brooklyn ziehen, das er nicht verlassen soll und wo er nur seine Haushälterin Magda und seinen blinden Privatlehrer Will als Gesellschaft hat. Seine einzige Hoffnung ist, dass er ein Mädchen findet, dass sich in ihn verliebt und das er lieben kann, nur dann kann der Fluch gebrochen werden. Doch dafür hat er nur zwei Jahre Zeit.


Eigene Meinung:

Anhand der Zusammenfassung hat sicher jeder die Geschichte erkannt: "Die Schöne und das Biest". Genau dieses schöne Märchen wird in "Beastly" erzählt, allerdings ganz ohne verwunschenes Schloss irgendwo in der Wildnis. Stattdessen spielt die Handlung im modernen New York und auch ist das Biest kein verwunschener Prinz, sondern wurde nur zum Prinz des Schulballes gewählt. Lindy ist nicht die klassische "Schöne" und ihr Vater ist kein liebenswerter Feigling sonder ein Junky, für den seine Drogen wichtiger sind als seine Tochter.

Trotzdem verliert die Geschichte nicht ihre märchenhaften Elemente und es ist interessant, das Ganze einmal durch die Augen des Biests zu sehen. Der Leser verfolgt Kyles Entwicklung vom arroganten Schnösel zu einem mitfühlenden jungen Mann und das ist wirklich schön zu lesen. Der Schreibstil ist wirklich schön und sorgt für eine dichte Atmosphäre.

Aber auch die anderen Charaktere (die durch Kyles Isolierung übersichtlich bleiben) kommen nicht zu kurz. Lindy wächst einem schnell ans Herz und ich persönlich mochte Will, Kyles Hauslehrer, sehr gern.

Ein weiteres kleines Detail, das mir sehr gefallen hat, war vor jedem Abschnitt des Buches der kleine Einblick in den Chatroom, dem Kyle beitritt. Dort diskutiert er mit anderen "Verwandlungsopfern", wie dem "Froschkönig", dem Bär aus "Schneeweißchen und Rosenrot" oder der kleinen Meerjungfrau, die gerade erst darüber nachdenkt, sich in einen Menschen verwandeln zu lassen. Diese Chatpartner erzählen nach und nach ihre eigene Geschichte.
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Große Überraschungen darf man nicht erwarten, Alex Flinn modernisiert die Geschichte zwar ein wenig, aber die eigentliche Handlung bleibt die altbewährte, etwas anderes hätte ich aber auch gar nicht gewollt. Die Autorin schafft es, den Leser sowohl zum Lachen als auch zum Weinen zu bringen und ich kann das Buch nur an alle Leser, egal ob jung oder alt, weiterempfehlen.

 5ratten :tipp:


Leider ist "Beastly" bisher nur auf Englisch zu haben, aber für die, die die Sprache nicht ausreichend beherrschen, gibt es einen kleinen Trost: Dieses Jahr kommt der Film in die Kinos und dann wird sicher auch ein deutscher Verlag die Übersetzung in Angriff nehmen  :zwinker:
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HoldenCaulfield

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Antw:Alex Flinn - Beastly
« Antwort #1 am: 06. Januar 2010, 12:52:07 »

Irgendwie klingt das gar nicht schlecht^^
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Jaqui

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Antw:Alex Flinn - Beastly
« Antwort #2 am: 06. Januar 2010, 14:57:12 »

Das Buch klingt wirklich nicht schlecht, mal sehen vielleicht lege ich es mir ja zu. So schwer scheint das Englisch in dem Buch ja nicht zu sein.

Katrin
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Aredhel

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Antw:Alex Flinn - Beastly
« Antwort #3 am: 06. Januar 2010, 19:43:49 »

So schwer scheint das Englisch in dem Buch ja nicht zu sein.



Nein, ist es wirklich nicht  :zwinker: Das Buch ist sicher auch gut geeignet, um sich zum ersten Mal an einem englischen Buch zu versuchen.
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Jaqui

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Antw:Alex Flinn - Beastly
« Antwort #4 am: 21. Januar 2010, 12:17:38 »

Ich habe das Buch gestern bekommen und gleich mal ein wenig reingelesen. Und es ist wirklich eine wunderbare Geschichte bisher. Ich freue mich schon darauf es weiter zu lesen.

Katrin
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Jaqui

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Antw:Alex Flinn - Beastly
« Antwort #5 am: 30. Januar 2010, 23:13:49 »

Ich habe das Buch nun beendet und ich kann meine anfängliche Meinung nur bestätigen. Das Buch ist wirklich toll. Eine schöne romantische, aber nicht kitschige Geschichte, in der es um die wahre Liebe geht. Denn auch wenn Kyle ein Biest ist, so ist er dennoch liebenswert.
Mir ist Lindy ebenfalls vom ersten Moment ans Herz gewachsen.
Mit der englischen Sprache hatte ich übrigens nicht die geringsten Probleme und das obwohl ich eigentlich fast keine englischen Bücher lesen. Man merkt an der einfachen Sprache, dass es für Jugendliche geschrieben ist. Das macht den Einstieg und das Lesen leichter.

Ich schließe mich Aredhels Meinung voll und ganz an, das Buch ist wirklich ein absoluter Buchtipp.

Katrin
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illy

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #6 am: 21. November 2010, 11:17:10 »

Mittlerweile ist das Buch auch auf deutsch erschienen,

(allerdings habe ich die englische Fassung gelesen)

Bei „Beastly“ handelt es sich um eine ziemlich gut gelungene Teenagervariante des „Die Schöne und das Biest“ - Themas. Der reichlich unsympathische, großkotzige und oberflächliche Kyle verärgert eine Hexe, die ihn daraufhin in ein Biest (mit Fell, Klauen etc.) verwandelt. Er hat 2 Jahre Zeit, ein Mädchen zu finden, dass er liebt, dass ihn zurück liebt und bereit ist ihn trotz seines Äußeren zu küssen. Wie die Geschichte ausgeht ist natürlich von Anfang an klar, es ist schließlich ein Märchen, aber der Weg dorthin, die Veränderungen, die Kyle durchmacht, sind sehr gut beschrieben.

Besonders gut gefielen mir die Zwischenstücke, Auszüge aus einem Chatprotokoll in einem „Verwandlungsforum“. Hier trifft unser Biest nämlich unter anderem den Froschkönig und die kleine Meerjungfrau – eine hübsche Spielerei, wenn auch ohne Auswirkungen für den Verlauf der eigentlichen Geschichte.

Ich bin nicht so sehr der Jugendbuchleser, aber „Beastly“ war angenehm zu lesen, das (zurückhaltend dosierte) Teeniegehabe erschien mir eher niedlich als nervig und so hatte ich meinen Spaß an diesem kleinen Buch für Zwischendurch.

4ratten
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Jaqui

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #7 am: 21. November 2010, 13:34:27 »

Besonders gut gefielen mir die Zwischenstücke, Auszüge aus einem Chatprotokoll in einem „Verwandlungsforum“. Hier trifft unser Biest nämlich unter anderem den Froschkönig und die kleine Meerjungfrau – eine hübsche Spielerei, wenn auch ohne Auswirkungen für den Verlauf der eigentlichen Geschichte.

Das hat mir an dem Buch auch sehr gut gefallen. Und gestern hatte ich auf der Wiener Buchmesse die deutsche Übersetzung in Händen und war komplett enttäuscht. Die haben die Namen auf Englisch gelassen und nicht übersetzt. Jetzt heißt es noch immer: Froggie und Mermaid und so weiter. Für mich geht da die ganze Pointe dieser Handlung verloren, vor allem wenn man nicht englisch kann, versteht man doch den Gag dahinter gar nicht.  :grmpf:

Katrin
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Kiala

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #8 am: 22. November 2010, 11:57:35 »

Ich habe "Beastly" im September gelesen und mich gut amüsiert!
Genau wie ihr, fand ich die Chat-Einschübe besonders witzig.
Mich hat es aber nicht sonderlich gestört, dass die Namen hier nicht übersetzt wurden. So einfaches Englisch dürfte doch für die meisten Leser kein Problem sein. Die Zielgruppe sind ja eindeutig weibliche Jugendliche und die haben schon etliche Jahre Englischunterricht hinter sich.

Hervorheben muss man auch die schöne Gestaltung des Buchs! Das Cover ist wirklich gelungen und eine feste Bindung ist immer ein Vorteil.

Ansonsten bietet die Handlung natürlich an sich keine großen Überraschungen, da es sich im Grunde ja nur um eine Nacherzählung von "Die Schöne und das Biste" handelt.
Die wird aber so nett erzählt, dass man einfach seinen Spaß haben muss.
Aufgefallen ist mir, das die meisten Erwachsenen, besonders aber alle Eltern, sehr schlecht weg kommen. Gestört hätte mich das als Teenager aber sicher nicht.  :breitgrins:

 4ratten

Jetzt bin ich schon auf die Verfilmung gespannt.
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Mara

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #9 am: 22. November 2010, 13:35:00 »

Mir hat "Beastly" auch ganz gut gefallen! Was mir besonders gefiel: Flinn hat es geschafft, Kyles Einsamkeit und seine Entwicklung überzeugend darzustellen.  :klatschen:



« Letzte Änderung: 22. November 2010, 13:36:52 von Mara »
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Tread lightly, love deeply and live joyfully, for we are stalked by time and shadows. (A. J. Dalton)

GeezLouise

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #10 am: 02. Dezember 2010, 11:59:56 »

Alex Flinn: Beastly
366 Seiten, 12,99€, ebook 8,49€


Inhalt
Der 5. Mai verändert das Leben des coolen, gutaussehenden Kyle Kingsbury. Er hat sich verspekuliert und war einmal zuviel unfreundlich zu einem in seinen Augen hässlichen Mädchen, das sich aber nun als Hexe herausstellt und ihn zur Strafe in eine Bestie verwandelt. Einzige Möglichkeit, diesem Fluch zu entkommen: Er muss innerhalb von zwei Jahren ein Mädchen finden, das ihn trotz seines Äußeren wahrhaftig liebt und ihn küsst. Nach einer wahren Ärzte-Odyssee resigniert Kyle und zieht mit Haushälterin Magda und Privatlehrer Will in ein Appartement in Brooklyn und versucht, sein Leben als Biest zu organisieren. Und dann wird ihm klar, das er nur ein ganz bestimmtes Mädchen will...

Der erste Satz
Mr. Anderson: Willkommen zum ersten Chat für ungewollte Gestaltsänderung.

Meine Meinung
Ich habe die Rezensionen hier im Forum gelesen und dachte gleich, dass es ein Buch sein könnte, das mir gefällt. Und so war es dann auch.
Die Idee, die Geschichte aus der Sicht des Biests zu erzählen und ins heutige New York zu verlegen, fand ich richtig gut.
Gefallen hat mir auch, dass sich die ganze Handlung über zwei Jahre hinzieht, so dass die Veränderungen, die sich ergeben, auch plausibel wirken und nicht alles von heute auf morgen passiert.
Auch toll: die vielen Gespräche über Bücher und Literatur und Kyles Humor, der mich oftmals zum Schmunzeln gebracht hat.
Überrascht war ich etwas von
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Meine Wertung:
 4ratten
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:lesen: Cathy Ytak: Rendez-vous sur le lac

Deine Freunde sind die, die neben dir stehen, wenn die Welt Death Metal spielt.
(Aleksander Melli: Das Inselexperiment)

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Wichtelliste Fremdsein/Fremdheit: 4/5

jade.day

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #11 am: 21. Februar 2011, 20:27:36 »

Hallo Ihr Lieben!

Gestern angefangen. Heute beendet  :breitgrins:

Da ich ziemlich neugierig auf den Film bin, der im April in den Kinos anläuft, musste ich unbedingt das Buch lesen.

Beastly lässt sich sehr flüssig lesen und man ist gleich in der Geschichte drin. Kyle ist ein arroganter, reicher Schnösel, der auf Papas Kosten lebt und der Schwarm aller Mädels an seiner Schule. Wie sollte es auch anders sein. Weil Kyle allerdings gerne auf Leuten rumhakt, die nicht seinem Idealbild entsprechen, wird er verflucht und in eine Bestie verwandelt. Er hat insgesamt zwei Jahre Zeit um die wahre Liebe zu finden. Allerdings glaubt er nicht daran, denn wer sollte schon ein Biest lieben?

Von seinem Vater abgeschoben, lebt Kyle von nun an als Adrian in einem Haus in Brooklyn zusammen mit seiner Haushälterin und seinem Privatlehrer. Er legt sich ein Hobby zu und verkriecht sich in Büchern. Durch einen Zufall erhält Kyle die Möglichkeit ein Mädchen kennen zu lernen. Doch ist Lindy zu Beginn nicht sehr begeistert davon.

Ich muss zugeben, ich finde Lindy ziemlich nervig. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden. Kyle hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und Will, der Privatlehrer ist auch sehr sympathisch. Allerdings wirken Lindy und Kyle viel jünger auf mich als sie in dem Buch sind. Zumindest Lindy. Kyle entwickelt sich während des Buches weiter und wirkt sehr sympathisch. Was mir noch sehr gut gefallen hat waren die Chatprotokolle, von Kyles Chatroom, in den er sich eingeloggt um mit anderen Wesen in Kontakt zu treten, die verflucht wurden.

Ich gebe dem Buch 4ratten

Lieben Gruß
Jade
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Du bereust nie die Dinge, die Du getan hast. Nur die, die Du nicht getan hast !  :gruebel:

kleinbrina

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #12 am: 05. März 2011, 15:59:51 »

Der 16-jährige Kyle Kingsbury geht in die 9. Klasse und ist der König an seiner Schule. Dies hat er neben seinem berühmten und reichen Vater auch seinem Aussehen zu verdanken.
Allerdings tut ihm dieses Image nicht gut, denn er entwickelt sich immer mehr zu einem arroganten und oberflächlichen Jugendlichen, der andere nur nach ihrem Aussehen beurteilt und sogar fordert, dass jeder einem gewissen Ideal entspricht.
So wird seine Mitschülerin Kendra von ihm mehrfach wegen ihres Aussehens vor der gesamten Stufe gedemütigt. Doch Kendra sieht nicht so aus wie es scheint und rächt sich an ihm – mit ungeahnten Folgen.

Kyle verwandelt sich in ein haariges Biest und hat zwei Jahre Zeit diesen Zustand zu ändern, indem er die Liebe seines Lebens findet. Schafft er dies innerhalb dieser Zeit nicht, wird er für immer ein Biest bleiben.

All seine Hoffnungen scheinen verloren, bis er auf Linda trifft. Aber kann sie ihn von seinem Fluch befreien?

Da „Die Schöne und das Biest“ einer meiner Lieblinge unter den Disneyfilmen ist, war ich besonders gespannt darauf, was Alex Flinn aus diesem Buch macht.
Gott sei Dank wurde ich nicht enttäuscht, denn dieses Buch ist großartig, auch wenn ich auf den ersten Seiten meine Zweifel hatte, weil ich Kyle als sehr unangenehm empfand.

Kyle macht es einem am Anfang nicht leicht ihn zu mögen. Mit seinem Schönheitswahn treibt er seine Mitmenschen in den Wahnsinn. Jeder noch so kleine Pickel wird an anderen bemängelt. Auch Menschen, die nicht so viel Geld wie er haben, werden von ihm öffentlich gedemütigt und terrorisiert. Damit kam er auch jahrelang durch, doch dann entdeckt er eines Tages Kendra, die durch ihre pummelige Figur auffällt. Diese lässt sein Verhalten nicht durchgehen und verwandelt ihn in ein Biest.
Durch die Verwandlung zum Biest wird Kyle jedoch auch deutlich sympathischer. Er lernt, dass es nicht nur auf das Aussehen bei einem Menschen ankommt und ändert sich völlig.
Er erkennt, wie oberflächlich sein Vater und auch seine vermeintlichen Freunde sind und will mit seinem alten Leben nichts mehr zu tun haben. Deswegen nennt er seinen Namen komplett um und will fortan nur noch Adrian genannt werden.
Zusammen mit seinem blinden Privatlehrer Will und seiner Haushälterin Magda lebt er abgeschieden in einem viel zu großen Haus in Brooklyn.
Vor allem die Einstellung seiner Mitbewohner hilft ihm, ein besser Mensch zu werden. Er wird klüger und belesener und beginnt, Rosen in einem Gewächshaus zu züchten.
Immer mehr kommt er mit sich und seinem Umfeld ins Reine und findet seinen Frieden. Vor allem Linda ist ihm da eine sehr große Hilfe.

Linda ist eine wunderbare und sympathische Protagonisten, die es einem leicht macht, sie zu mögen. Durch die Verhältnisse, in denen sie aufwachsen musste, bleibt ihr nur die Möglichkeit, mit Bildung ein besseres Leben zu erhalten. Sie ist sehr belesen und verschlingt so viele Bücher, wie sie nur kann. Obwohl sie Kyle/Adrian am Anfang noch für sein Verhalten hasst, fasst sie im Laufe der Geschichte immer mehr Vertrauen zu ihm.
Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass sie in Kyle verliebt war, ihn aber in Adrian nicht wieder findet.

Aber auch Will und Magda sind tolle Charaktere.
Allerdings hat mich ein wenig das Verhältnis zwischen Kyle/Adrian und Will gestört. Hierbei konnte sich die Autorin anscheinend nicht entscheiden, ob sie sich duzen oder siezen sollen. In einem Satz duzt Kyle/Adrian seinen Privatlehrer, im nächsten Satz ist er wieder beim „Sie“. Es wäre besser gewesen, wenn man hier eine gerade Linie gefunden hätte.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Kyle/Adrian in der Ich-Perspektive erzählt.

Obwohl die Geschichte an sich alles andere als neu ist, hat es Alex Flinn geschafft, mich an manchen Stellen zu überraschen. Zwar sind viele Sachen wie der magische Spiegel und das Ende gleich, allerdings hat sie es so wunderbar geschrieben, dass man auch bei bekannten Stellen mitgerissen wird.

Immer wieder bekommt der Leser auch einen Einblick in Chatgespräche zwischen Kyle/Adrian und anderen Transformierten, wie z.B. Arielle, die Meerjungfrau. Sie treffen sich im Chat, um sich über ihr Leben auszutauschen und helfen sich gegenseitig, mit ihrem derzeitigen Zustand umzugehen.

Das Buch besitzt einen wunderbaren Schreibstil, sodass man beim Lesen nur so durch die Seiten fliegt.
Besonders gut finde ich auch, dass der Verlag hier den Originaltitel und das Originalcover beibehalten hat.

Schöner und passender kann das Cover nicht sien. Die weiße Rose symbolisiert den kompletten Ablauf der Geschichte und steht hierbei für Reinheit.
Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls stimmig und gut geschrieben.

Wer Märchen liebt, wird um „Beastly“ nicht herumkommen.

Im Frühjahr 2011 wird die Buchverfilmung in den deutschen Kinos anlaufen.
Zwar bin ich über die weibliche Hauptrolle ein wenig enttäuscht, weil Vanessa Hudgens Lindy überhaupt nicht ähnlich sieht, aber ich lasse mich da sehr gerne überraschen und werde mir den Film nicht entgehen lassen.

 5ratten
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Aeria

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #13 am: 12. April 2011, 14:43:16 »

Ich habe gestern die Club-Ausgabe gelesen:

Club-Ausgabe

So bestienhaft wie beschrieben sieht Kyle im Film gar nicht aus, schade. Aber gut, vermutlich sollte Alex Pettyfer noch erkennbar sein.

Die russische Variante des Märchens - "Die scharlachrote Blume" von Aksakow - mochte ich schon als Kind. Die moderne, in New York spielende ist aber auch nicht schlecht.
Mir hat die langsame Verwandlung Kyles/Adrians in einen netten Menschen gut gefallen. Seine Einsamkeit und Isolation fand ich sehr gut beschrieben.
Der Schluss (U-Bahn und Schießerei) entsprachen aber nicht meinem Geschmack, das war etwas zu dick aufgetragen. Ohne diese Szenen wäre das Buch auch gut geworden.

4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

***
Aeria
« Letzte Änderung: 12. April 2011, 16:32:30 von Aeria »
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Wenn schon Edward, dann Rochester!

Schwarze Rose

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Re: Alex Flinn - Beastly
« Antwort #14 am: 08. Juni 2011, 21:50:25 »

Ein tolles Buch, es war sehr spannend. Die Verwandlung eines bösen Jungen in einen lieben Mann durch die Liebe eines Mädchens war sehr schön. 3ratten  :marypipeshalbeprivatmaus:
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