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Autor Thema: Brent Weeks - Der Weg in die Schatten (Night Angel 1)  (Gelesen 743 mal)

Taya

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Brent Weeks - Der Weg in die Schatten (Night Angel 1)
« am: 04. Januar 2010, 20:23:16 »

Brent Weeks – Der Weg in die Schatten



Klappentext:

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Attentäter allerdings die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn nur als Lehrling des Blutjungen kann Azoth dem sicheren Tod auf der Straße entkommen. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

Meine Meinung:

„Der Weg in die Schatten“ fängt direkt von Anfang an spannend an. Man lernt Azoth und seine Freunde Jarl und Puppenmädchen kennen und erfährt einiges über ihren Alltag auf Straße. Die drei haben ständig Angst, darum ist es Azoths größter Traum eines Tages so zu werden wie der Blutjunge Durzo Blint, da er glaubt dann vor nichts und niemandem mehr Angst haben zu müssen. Daher möchte von Durzo als Lehrling angenommen werden.
Man begleitet Azoth, von dem Zeitpunkt als er Durzo Blint das erste Mal begegnet, auf seinem Weg ein Blutjunge zu werden. Wobei er in die Intrigen der Mächtigen von Cenaria hineingezogen und zu einem Spielstein in einem Spiel um die Macht in ganz Midcyru wird.

Das Buch ist unheimlich fesselnd geschrieben. Stellenweise konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen weil mich das Buch so gefangen hat. Es gibt einige sehr Sympathische Charaktere, aber natürlich kommen auch die Fieslinge nicht zu knapp oder Charaktere von denen man noch nicht wirklich weiß was man von ihnen halten soll.

Für mich hat der erste Teil der Nachtengel-Trilogie alles was ein gelungener Fantasy-Roman haben muss. Und den nächsten Teil werde ich mir auf jeden Fall auch kaufen wenn er erscheint.

Darum gibt es von mir volle 5 Ratten

 5ratten


Threadtitel um Reihenbezeichnung ergänzt, LG illy
« Letzte Änderung: 25. Februar 2012, 18:08:37 von illy »
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Laotse

illy

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Antw:Brent Weeks - Der Weg in die Schatten
« Antwort #1 am: 04. Januar 2010, 21:11:35 »

Ich lese das Buch auch gerade (für den SUBLW) und bin bei deiner Rezi über das Wort "Blutjunge" gestolpert. Heissen die Profikiller der gehobenen Klasse mit magischem Talent auf Deutsch wirklich so?
Klingt für mich ziemlich blöd  :zwinker: Im Original werden sie als wetboy bezeichnet, "wet job" kannte ich schon für Profikillermorder, deswegen erschien mir das durchaus passend - das englische boy kommt mir aber nicht so verniedlichend vor wie Junge in dem deutschen Begriff.

(Ganz so überragend wie du finde ich das Buch bisher nicht, aber schon ziemlich gelungen  :breitgrins: )
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Taya

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Antw:Brent Weeks - Der Weg in die Schatten
« Antwort #2 am: 04. Januar 2010, 22:03:55 »

Ich lese das Buch auch gerade (für den SUBLW) und bin bei deiner Rezi über das Wort "Blutjunge" gestolpert. Heissen die Profikiller der gehobenen Klasse mit magischem Talent auf Deutsch wirklich so?
Klingt für mich ziemlich blöd  :zwinker: Im Original werden sie als wetboy bezeichnet, "wet job" kannte ich schon für Profikillermorder, deswegen erschien mir das durchaus passend - das englische boy kommt mir aber nicht so verniedlichend vor wie Junge in dem deutschen Begriff.

Ja die heißen auf Deutsch wirklich so. Für mich wirkt das Wort Junge da aber auch nicht verniedlichend. Könnte aber daran liegen das ich das Wort Blutjunge mit Durzo Blint verbinde und der hat nun wirklich nichts niedliches an sich  :breitgrins:
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illy

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Antw:Brent Weeks - The Way of Shadows
« Antwort #3 am: 09. Januar 2010, 17:07:55 »



Azoth ist ein Gassenjunge, der nur hofft, dass er den nächsten Tag erleben wird: mit etwas Glück wird er genug zusammenstehlen, um sich und seine beiden Freunde halbwegs satt zu bekommen und dem Anführer der "Gilde" seinen wöchentlichen Beitrag zahlen zu können. Er bezahlt einen hohen Preis dafür, aber eines Tages geht sein Traum in Erfüllung, der Wetboy (Wetboys sind professionelle Mörder, die ihre erlernten Fähigkeiten durch magische Talente noch weiter verstärken) Durzo Blint nimm ihn als Lehrling auf. Er bekommt einen neuen Namen, Kylar, und ihm wird in der Familie eines Adeligen eine zweite Identität aufgebaut.

Ich lese zwar sehr gerne Romane mit Profikillern als Titelhelden, war aber nach einer Leseprobe des ersten Kapitels nicht voll überzeugt, so dass es einige Zeit dauerte, bis ich mich zur Anschaffung des Buches entschieden hatte. Nachdem ich den ersten Band der Nightangel-Trilogie nun durch gelesen habe, bin ich doch recht zufrieden. Die "guten" Figuren sind größtenteils zwiespältig angelegt, sie vermögen es aber trotzdem, die Sympathien des Lesers zu gewinnen, auch wenn es bei mir gerade bei Azoth/Kylar einige Zeit dauerte. Ich habe allerdings das Gefühl, dass jetzt, wo seine Ausbildung beendet ist, und bei der politischen Gesamtlage im Buch, es noch wirklich interessant werden könnte.

Das Gesamtmagiesystem ist mir ehrlich gesagt ein wenig zu komplex, es gibt verschiedene Länder, deren Magier unterschiedliche Bezeichnungen tragen und deren magische Fähigkeiten und die Art wie sie Magie wirken, sich jeweils beträchtlich unterscheiden - das war mir etwas zu viel, vor allem, da sich irgendwann herausstellt, dass außer der Wetboy-Magie auch noch andere Magiearten auf der Seite der guten Sache vertreten sind - da rechne mit mehr Details in den Folgebänden, wodurch sich meine Verwirrung hoffentlich aufklären wird.

Für mich ist das Buch zwar kein ultimativer Buchtipp, aber es ist recht ordentlich gemacht und bietet mir mit dem Assassinenszenario genau meine Lieblingsfigurentypen – die beiden Folgebände habe ich mir bereits bestellt.

4ratten
« Letzte Änderung: 09. Januar 2010, 17:09:40 von illy »
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Ingroscha

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Re: Antw:Brent Weeks - The Way of Shadows
« Antwort #4 am: 27. Juli 2010, 14:28:02 »

Für mich ist das Buch zwar kein ultimativer Buchtipp, aber es ist recht ordentlich gemacht ...

Ich habe noch gute 200 Seiten von 700 vor mir und kann aber denke ich schon jetzt unterschreiben, was illy oben sagt. Ich hatte ob der vielen Lobeshymnen wirklich mehr erwartet, trotzdem unterhält mich das Buch recht gut und der zweite Teil ist mir als Tauschling auch schon versprochen. Leider fesselt mich das Buch nicht so sehr wie ich gehofft hatte, es kommt immer mal wieder vor, dass ich mich während des Lesens leicht ablenken lasse. Das sollte bei richtig guter Lektüre nicht so häufig der Fall sein. Schade eigentlich.
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Llyren

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Re: Brent Weeks - Der Weg in die Schatten
« Antwort #5 am: 08. Dezember 2011, 23:53:38 »

Weeks, Brent - Night Angel Trilogy (1) - The Way of Shadows



Der Gassenjunge Azoth sieht seine einzige Chance auf ein richtiges Leben darin, bei Durzo Blint, einem der besten Assassinen, in die Lehre zu gehen. Doch überhaupt von ihm angenommen zu werden stellt sich als seine erste Bewährungsprobe heraus. Danach beginnt für ihn ein neues Leben mit einer neuen Identität, Kylar Stern. Er lernt den Weg der Assassinen, die Intrigen der Politik und die Gefahren von persönlichen Bindungen kennen...

Nachdem ich auch von allen Seiten nur Lobeshymnen gehört hatte ;-) bin ich vielleicht mit etwas zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Zunächst mal war es nicht das, was ich erwartet hatte - nicht dass ich sagen oder beschreiben könnte, was das gewesen wäre. Auch jetzt tue ich mich noch sehr schwer, meine Eindrücke klar zu formulieren. Aber ich versuche es mal, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Anfangs hat es eine Weile gedauert, bis ich drin war. Vermutlich weil ich mehr Wert auf die eigentliche Ausbildung gelegt hätte? Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass gerade durch die detaillierte Einführung der Figuren, allen voran natürlich Azoth, ihre Charaktere sehr deutlich zu Tage treten. Natürlich außer bei denen, deren Beweggründe das ganze Buch hinweg bewusst unklar bleiben ;-)
Das macht sich besonders bei den späteren Geschehnissen und Entscheidungen bezahlt: Azoth ist ein faszinierender, nachvollziehbarer Charakter. Keineswegs ein einfacher "Mörder mit Herz" oder ein ähnliches Klischee, sondern eine eigene Persönlichkeit, die aufgrund ihrer Herkunft und Erfahrungen ihre Entscheidungen trifft. Die muss ich nicht immer gutheißen können, aber zumindest verständlich sind sie immer gewesen.
Durzo Blint? Auch nicht das, was ich erwartet hatte. Und er bleibt bis zuletzt etwas undurchschaubar, was ich sehr gut finde. Auf ein oder zwei große Überraschungen hätte ich vielleicht verzichten können, aber Stück für Stück bekommt man einen guten Eindruck davon, warum er Azoth aufgenommen hat und woher gewisse Verhaltensweisen stammen.
Zu den weiteren Charakteren will ich gar nicht mehr viel sagen - sie bekommen ihren Platz, zumindest ich habe Anteil an ihrem Schicksal genommen und hoffe auf mehr Details in den Folgebänden...
Zur Handlung: Wie gesagt, anfangs kam ich etwas schwer rein, der Mittelteil war interessant bis sehr interssant, wobei mit Weeks an ein oder zwei Stelle verloren hat, die ich bei Gelegenheit noch mal nachlesen muss, ähem... Egal. Im letzten Drittel hat das Tempo dann mächtig angezogen und ich musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Aufbau also voll gelungen, sozusagen! Keine Frage, dass ich die nächsten Bände lesen werde. Aber irgendwie muss ich trotzdem erst einmal eine Pause einlegen und das Buch sich setzen lassen, bevor ich Kylar auf seinem weiteren Weg begleite. Aber interessant wird es nun bestimmt allemal: Nachdem nun der Grundstock gelegt ist für die Charakterbeziehungen, die Welt eingeführt, Schlachten geschlagen, Intrigen gesponnen, kann nun aus den Vollen geschöpt werden.

Insgesamt also ein klasse Buch, wenn auch noch(?) nicht ganz so überragend, wie ich gehofft und/oder erwartet hatte. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass sich meine Meinung nach wiederholtem Lesen oder dem Lesen der Nachfolgebände noch ändert. Für den Moment vergebe ich aber:

4ratten

Ach ja, und könnten wir vielleicht im Threadtitel noch den englischen Titel ergänzen? Dann hat man es mit der Zuordnung leichter...
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2011, 02:06:54 von Llyren »
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Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.
- A. E. Newton

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