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Autor Thema: Hannes Nygaard - Vom Himmel hoch  (Gelesen 432 mal)

simmilu

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Hannes Nygaard - Vom Himmel hoch
« am: 04. Januar 2010, 01:13:10 »



Hannes Nygaard - Vom Himmel hoch

Klappentext :
Ein Nachwuchsmanager liegt mitten auf dem Marktplatz des beschaulichen Städtchens Bredstedt im Herzen Nordfrieslands. Ist der Tote vom Himmel gefallen ?
Das Kripoteam hat alle Hände voll zu tun: Gemeinsam mit seinen Kollegen, dem Schnüffelschwein Große Jäger und dem Frauenschwarm Mommsen, ermittelt Hauptkommissar Christoph Johannes in einer scheinbar ganz normalen bürgerlichen Welt, hinter deren Fassade jedoch Hass und Mobbing regieren....
Hannes Nygaard wirft einen Blick hinter die Kulissen und zeigt, wie Psychoterror das Leben der Menschen so zur Hölle macht, dass es schliesslich zur Katastrophe kommt.

Meine Meinung :
Gleich nachdem das charmante Team der Kripo Husum zum Tatort gerufen wird, bekommen sie es mit den Kollegin der Mordkommission in Flensburg zu tun - Hauptkommissarin Dobermann... Schnell wird klar, das der Name Programm ist und die drei von der Kripo Husum werden in ihre Schranken gewiesen und räumen das Feld. Statt des Mordes müssen sie sich mit dem verschwinden eines LKWs befassen und bei der Nachforschung kommen sie den Mordermittlungen näher als ihnen lieb ist. Hängen die beiden Begebenheiten zusammen ? Beim Verhör mehrerer Firmenangestellten kommen Dinge ans Licht, die die vom Chef als große Familie bezeichnete Belegschaft, in ein ganz anderes Licht rückt.
Mobbing ist das große Thema und auch Johannes, Mommsen und Große Jäger machen damit Bekanntschaft. Während Johannes und Mommsen sich lieber auf die Zunge beißen, macht zumindest Große Jäger in alt bekannter Manier, den Leuten klar, was er von ihnen hält - egal ob Vorgesetzter oder Finanzbeamter...

Eine gut gewobene Geschichte. Rechts und links klappen immer wieder Türchen, neben dem Mainstream auf, die dem Leser die Möglichkeit gibt, die Sache mal von einer anderen Seite zu betrachten und die sich langsam immer enger zusammenschliessen, bis am Ende die Lösung da ist. Die einzelnen Charaktere sind gut rausgearbeitet, das man sich ein Bild machen kann. Ich hatte ein Lieblingsende für die Geschichte - leider vertrat Herr Nygaard meine Meinung nicht  :breitgrins:
Was ich ein bisschen schade fand war, das die familäre Situation von Kommissar Johannes nicht weiter beleuchtet wurde. Mich hätte es schon interessiert, wie es nach dem ersten Band diesbezüglich weiter geht. Aber vielleicht muss ich ja die nächsten Bände lesen, um meine Neugier zu befriedigen. Und das werde ich auf jeden Fall tun...

Ich gebe :   3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 04. Januar 2010, 01:14:57 von simmilu »
Gespeichert
Ich lese gerade :




:lesewetter: